RMOÖ Projektbegleitung

Grenzüberschreitende Tourismuskooperation Kirchham-s`Innviertel

Grenzüberschreitende Tourismuskooperation Kirchham-s`Innviertel

Der mehrgemeindige Tourismusverband s`Innviertel mit seinem Büro bei der oberösterreichischen Therme Geinberg und die Gästeinformation der bayerischen Gemeinde Kirchham, in unmittelbarer Nachbarschaft bedeutendsten Thermen-Gemeinde Bad Füssing gelegen, sehen ihre gemeinsame Aufgabe darin, den zahlreichen Thermengästen die Angebote aus der gesamten Grenzregion näher zur bringen.

Die Gemeinden und Betriebe in der Region rund um die Thermen haben Vielfältiges zu bieten, deshalb wurden zu den Schwerpunktthemen Inn-Radweg, Römer-Radweg, Freizeit, Veranstaltungen, Brauchtum, Kultur und Thermenvielfalt gemeinsame Videos mit den Attraktionen aus der gesamten Grenzregion gedreht. Sie werden auf den Homepages, den sozialen Medien und auch via QR-Code in den Broschüren der beiden Tourismusorganisationen werbewirksam in Szene gesetzt. 
Selbstverständlich werden die Messeauftritte gemeinsam geplant und gemeinsam bestritten – auf jedem Messestand ist dann selbstverständlich die gesamte grenzüberschreitende Region vertreten.

Links zu den Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=62By5BUOaK8 Thermen

https://www.youtube.com/watch?v=LCXKQbEmWoU   Veranstaltungen

https://www.youtube.com/watch?v=XRT4uo1RJ-I Freizeit

https://www.youtube.com/watch?v=N-stKJSh9fo Kultur

https://www.youtube.com/watch?v=pYHMZEf52-g Inn-Radweg

https://www.youtube.com/watch?v=mnQkQQTO2Zw Römer-Radweg

https://www.youtube.com/watch?v=WkAopnlMfo4 Brauchtum

Zitat eines Projektträgers zur Umsetzung des Projektes: „Wir haben uns auf einer Freizeitmesse kennengelernt und schnell entdeckt, dass wir gut miteinander können und künftig zusammenarbeiten werden“ Gerald Hartl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes s`Innviertel, zu den Anfängen der Kooperation mit Franz Mühldorfer, Leiter der Gästeinformation der bayerischen Gemeinde Kirchham.

Förderprogramm(e): 

Kleinprojekteförderung INTERREG Bayern-Österreich

Projektträger: 
Tourismusverband S´Innviertel (OÖ)
Projektpartner: 
Gemeinde Kirchham (Bayern)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Stadtregionale Strategie für die Stadtregion Vöcklabruck

Dauer / Zeitraum: 
01.07.2017 bis 01.07.2018

Die Stadtgemeinde Vöcklabruck hat sich gemeinsam mit den Umlandgemeinden Attnang-Puchheim, Pilsbach, Regau, Timelkam und Ungenach in Form eines Stadtregionalen Forums „Stadtregion Vöcklabruck“ zu einer Stadt-Umlandkooperation zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Stadtregionale Strategie zu entwickeln und somit der bestehenden engen räumlichen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Verflechtung Rechnung zu tragen.

Projekttitel: Stadtregionale Strategie für die Stadtregion Vöcklabruck

Projektziel: Optimierung der Standort- und Siedlungsstrukturen zur Reduktion des Flächenverbrauchs sowie Senkung des CO2 Ausstoßes durch Förderung der Nahmobilität und Weiterentwicklung attraktiver qualitativer Natur-, Naherholung und Freiräume

Räumlicher Wirkungsbereich des Projektes: Kernstadt Vöcklabruck und die Umlandgemeinden Attnang-Puchheim, Pilsbach, Regau, Timelkam und Ungenach

Projektzeitraum: 1. Juli 2017 bis 1. Juli 2018

Das Projekt dient folgenden konkreten Zielen:
• Langfristige Verankerung und Optimierung der interkommunalen Zusammenarbeit mit entsprechenden nachhaltigen Koordinationsmechanismen auf Basis des Stadtregionalen Forums.
• Weiterentwicklung der bestehenden Stadt- und Gemeinde-Strategien hin zu einer umfassenden, abgestimmten Stadtregionalen Strategie (Stadt und Verflechtungsräume).
• Nachhaltige integrative Raumentwicklung zur Bewältigung der bestehenden wirtschaftlichen, ökologischen, klimatischen, soziologischen und demografischen Herausforderungen im funktionalen Beziehungsgefüge der Stadtregion.
• Entwicklung und Planung geeigneter Projekte zur tatsächlichen Verwirklichung/Realisierung konkreter Ziele und Maßnahmen der Stadtregionalen Strategie zur Bewältigung der gemeinsamen Herausforderungen und nachhaltigen Verbesserung des städtischen Raums im Sinne der Prioritätsachse 4 des Operationellen EFRE-IWB Programms Ö 2014-2020 (Siedlungsstruktur, Aufenthaltsqualität, Funktionalität)

Dieses Projekt wird von der Regionalmanagement OÖ GmbH begleitet und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie durch Mittel des Landes OÖ finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at und www.iwb2020.at

 

Förderprogramm(e): 

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) - Förderprogramm "Investition in Wachstum und Beschäftigung Ö 2014 - 2020 (IWB - Land OÖ, Abt. Raumordnung.

Projektträger: 
Stadtregionales Forum der Stadtregion Vöcklabruck, formale Vertretung durch: Stadtgemeinde Vöcklabruck
Projektpartner: 
Stadtgemeinde Attnang-Puchheim, Gemeinde Pilsbach, Marktgemeinde Regau, Marktgemeinde Timelkam und Gemeinde Ungenach
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Grenzüberschreitendes Sandsackmanagement für den Hochwasserschutz am Unteren Inn

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2015 bis 31.10.2017

Grenzüberschreitendes Sandsackmanagement für den Hochwasserschutz am Unteren Inn

Beste grenzüberschreitende Gemeinde- und Feuerwehrkooperation wird im Raum Schärding gelebt, denn die Gemeinden Schärding, Brunnenthal, St. Florian am Inn und die bayerische Gemeinde Neuhaus am Inn haben ein gemeinsames Sandsacklager errichtet, um für das nächste Hochwasser oder Starkregenereignis gut gerüstet zu sein. Die Hochwässer 2002 und 2013 haben in allen Beteiligten gezeigt, dass im Bereich des Sandsackmanagements Verbesserungsbedarf besteht. An einem für alle Feuerwehren gut erreichbaren Standort direkt am Inn, aber im Schutzbereich des 100jährigen Hochwassers, wurde das so genannte KAT-Lager errichtet, das das grenzüberschreitend genutzte Sandsacklager mit Befüllungsanlage beherbergt und auch die mobilen Hochwasserschutzelemente und andere Utensilien, die für den Katastrophenschutz benötigt werden. Das rund € 1,4 Millionen teure Projekt wurde im September 2017 fertig gestellt und am 7. Oktober 2017 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die rund 120 Einsatzkräfte der sieben Feuerwehren aus den vier beteiligten Gemeinden wurde allesamt auf Basis eines gemeinsam erstellen Einsatz- und Alarmplans geschult. Es stehen im Lager jederzeit rund 30.000 Sandsäcke bereit, davon ca. 6.000 bereits gefüllt und in Gitterboxen transportfähig gelagert, die von jeder Feuerwehr für ihren jeweiligen Bedarf abgeholt werden können. Das Lager ist auch dafür ausgelegt, dass dort im Einsatzfall die leeren Sandsäcke mittels eigener Sandsackfüllmaschine durch die Einsatzkräfte der sieben Feuerwehren wiedergefüllt werden können. Für die Logistik kann im Bereich des Lagers bei Hochbetrieb ein Einbahnsystem eingerichtet werden. So sollte es möglich sein, dass bei künftigen Einsätzen das „leidige Improvisieren“, welches bisher wegen der im Raum verstreut liegenden verschiedener Lagerstätten der Fall war, eine Ende hat. Bürgermeister wie Feuerwehrkommandanten sind überzeugt, mit diesem Projekt eine wichtige Einrichtung geschaffen zu haben. Die Finanzierung erfolgte durch eine Kombination aus Landes- und Bundesmittel sowie einer Förderung aus dem Programm INTERREG Österreich-Bayern (EFRE-Mittel).

Förderprogramm(e): 

INTERREG Bayern-Österreich, Mittel des Landes OÖ

Projektträger: 
Stadt Schärding
Projektpartner: 
Gemeinde Neuhaus am Inn, Gemeinde St. Florian am Inn, Gemeinde Brunnenthal
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Bürger retten Burgen – Sanierungszentrum Falkenstein

Dauer / Zeitraum: 
01.03.2018 bis 30.04.2019

Sowohl in Deutschland wie in Österreich ist aktuell ein dramatisch beschleunigter Verfall von Burgruinen festzustellen. In den nächsten Jahren ist ein zunehmender Anstieg der Totalverluste zu erwarten. Privaten Eigentümern, staatlichen und kommunalen Einrichtungen fehlen ausreichende Mittel, um der negativen Entwicklung effektiv und nachhaltig zu begegnen.

Vor diesem Hintergrund kommt privat organisierten Erhaltungsvereinen und -initiativen für die Wahrung des historischen Ruinenerbes eine ganz zentrale und entscheidende Bedeutung zu. Allerdings besteht ein vielfach festzustellendes Qualitätsproblem: Dem begeisterten Engagement ehrenamtlicher Ruinensanierer stehen allzu oft fehlende Fachkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit historischem Mauerwerk, Werkstoffen und Baubefunden gegenüber.

Projektziele:

  • Das Musterprojekt „Falkenstein“ soll als grenzübergreifendes Schulungszentrum für ehrenamtliche Ruinenhelfer etabliert werden.
  • Vermittlung der Fachkenntnisse durch kostenlose Workshops in Theorie und Praxis
  • Ein grundlegender Praxis-Leitfaden zur Sanierung historischer Burgruinen soll entwickelt und verlegt werden.

Interessierte aus Oberösterreich und Bayern können sich für die Teilnahme an den Workshops bei Mag. Mathias Koopmann melden: stadtfuchspassau@aol.com

 

Förderprogramm(e): 

Kleinprojekteförderung INTERREG Österreich-Bayern

Projektpartner: 
Verein zur Erhaltung ökologisch historischer Bausubstanz in der Marktgemeinde Hofkirchen i. M., Verein für Ostbaierische Heimatforschung e.V.
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung
Im Newsletter ausgeben: 

Ein eigenes Bürgerbeteiligungsmodell für Munderfing

Dauer / Zeitraum: 
01.05.2017 bis 31.05.2018

Ein eigenes Bürgerbeteiligungsmodell für Munderfing

Gemeinsame, möglichst tragfähige Entscheidungen treffen können – das ist eines der zentralen Ziele, das sich Munderfing für die weitere Entwicklung der Gemeinde vorgenommen hat. Sowohl für politische Entscheidungsgremien und Verwaltung, als auch für zukunftsweisende Projekt-Entscheidungen gemeinsam mit den BürgerInnen soll in Munderfing im Zuge eines Innovativen Agenda 21 Modellprojekts ein Bürgerbeteiligungsmodell entwickelt werden, dass den Rahmen für dauerhafte, tragfähige Entscheidungen bietet. Als Methode für diesen partizipativen Weg des Miteinanders kommt „Systemisches Konsensieren“ zum Einsatz. Systemisches Konsensieren bietet die Möglichkeit sich an einem geordneten Weg der gemeinsamen Entscheidungsfindung entlang zu hanteln. Als „Konsensieren“ wird im allgemeinen der Vorgang der bestmöglichen Näherung an den Konsens, also das Finden der größtmöglichen Übereinstimmung unter Menschen verstanden. Bei der Methode „Systemisches Konsensieren“ wird jedoch nicht die Zustimmung zu einer Wahlmöglichkeit, sondern der Widerstand dazu gemessen. Durch die Offenlegung der Widerstände in einem oder mehreren Diskussionsprozessen werden diese Widerstände bearbeitbar und alle Beteiligten streben systembedingt nach konstruktivem und kooperativen Verhalten.

Bei einer ersten Informationsveranstaltung am 26. April wurden BürgerInnen in ersten Schritten an die Methode herangeführt. Erstes wesentliches Einsatzgebiet für Systemisches Konsensieren in Munderfing werden gemeinsame Entscheidungen bezüglich der Gestaltung des Ortskerns im Zuge der Umbauarbeiten der Ortsumfahrung sein.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektpartner: 
OÖ. Zukunftsakademie
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Bürgercockpit in Michaelnbach

Dauer / Zeitraum: 
01.02.2017 bis 30.06.2019

Michaelnbach setzt auf Junge (und) Technologien

Die Gemeinde Michaelnbach im Bezirk Grieskirchen geht einen weiteren Schritt in ihrer, seit Jahren bewährten, Bürgerbeteiligungstradition. Mit den Jugendlichen in der Gemeinde und mit neuen, zu ihrem Lebensstil passenden, Beteiligungsformaten gemeinsam gestalten – das ist die Devise des aktuellen Follow Up Prozesses in Michaelnbach.

Wie können junge Leute bei der Weiterentwicklung ihrer Heimatgemeinde erfolgreich eingebunden und sie, gemeinsam mit anderen MichaelnbacherInnen, für Beteiligungsprozesse zu den Zukunftsthemen unserer Gemeinde motiviert und begeistert werden? So kann in knappen Worten eines der zentralen Anliegen des Follow Up Prozesses in Michaelnbach zusammengefasst werden.

Da sich die Erreichbarkeit junger Menschen in Bürgerbeteiligungsprozessen häufig als schwierig erweist, setzt Michaelnbach im Rahmen eines Follow Up Prozesses im heurigen Frühjahr als eine von zwei Pilotgemeinden in Oberösterreich auf das „Bürgercockpit“ als neue digitale Form der Bürgerbeteiligung. Die gemeinsamt mit der Universität Salzburg entwickelte App „Bürgercockpit“ bietet der Gemeinde verschiedene Möglichkeiten mit BürgerInnen in Kontakt zu treten. Das „Bürgercockpit“ kommt einerseits dem alltäglichen Kommunikationsverhalten von Jugendlichen entgegen und bietet auch jenen (jungen) Leuten, die zum Beispiel aufgrund einer Ausbildung nicht vor Ort sind, die Möglichkeit am Prozess in ihrer Heimatgemeinde teilzuhaben.

Eingebunden wird diese neue Form der Beteiligung in einen umfassenden Follow Up Prozess, bei dem mit professioneller Begleitung (virtuell) gesammelte Ideen in realen Workshopformaten gemeinsam bearbeitet werden.

Im Herbst soll eine zweite Runde „Bürgercockpit“ zu Zukunftsthemen für alle BürgerInnen in Michaelnbach folgen.

 

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektpartner: 
Universität Salzburg und OÖ. Zukunftsakademie
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Marktgemeinde Engelhartszell

Dauer / Zeitraum: 
01.12.2016 bis 31.12.2018

Zweite Agenda 21 Auflage in Engelhartszell

Die Entwicklungen in Engelhartszell zum wichtigen touristischen Zentrum in der Region bringt wesentliche wirtschaftliche Entwicklungschancen, aber auch Veränderungen für die Gemeindebürger mit sich. Engelhartszell kann bereits auf zahlreiche erfolgreiche Projekte aus einem ersten Agenda 21 Prozess, der 2004 startete zurückblicken. Auch den anstehenden Veränderungen und Chancen will Engelhartszell wieder gemeinsam mit seinen Bürgern und BürgerInnen im Rahmen eines zweiten Agenda 21 Basisprozesses aktiv begegnen.

Stift Engelszell – das einzige Trappistenkloster Österreichs, der Donauradweg, das Grenzkraftwerk Jochenstein – um nur einige der touristischen Fixstarter in Engelhartszell zu nennen. Neben diesen bereits bewährten Destinationen gewinnt die Marktgemeinde als Start- und Zielhafen für Donaukreuzfahrten zunehmend an Bedeutung. Mit der wachsenden Infrastruktur für den Tourismus gehen auch Veränderungen für die einheimische Bevölkerung einher, die im Rahmen einer Agenda-21 Neuauflage aktiv und nachhaltig angegangen werden. Die Marktgemeinde Engelhartszell kann bereits auf zahlreiche erfolgreiche Projekte aus einem ersten Agenda 21 Prozess im Jahr 2004 zurückblicken und geht 2017 gemeinsam mit den Engelhartszellern den nächsten Bürgerbeteiligungs-Schritt in Richtung zukunftsfähige und nachhaltige Gemeinde.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Grenzüberschreitende Umweltbildung im oö-bayerischen Böhmerwald

INTERREG-Projekt: Grenzüberschreitende Umweltbildung im oö-bayerischen Böhmerwald

Der Verein Waldschule Böhmerwald und das Jugendwaldheim Wessely-Haus im Nationalpark Bayerischer Wald planen die langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Umweltbildung durch Entwicklung und Umsetzung von 6 gemeinsamen Umweltbildungsprogrammen rund um das Thema Biodiversität im Nationalpark Bayerischer Wald und im Europaschutzgebiet Böhmerwald und Mühltäler auf Basis vorliegender wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Umweltbildungsprogramme bauen auf den unterschiedlichen Bewirtschaftungsweise in Bayern und OÖ auf und werden gemeinsam unter Einbeziehung von Fachexpertisen konzipiert und dann als grenzüberschreitendes Umweltbildungsangebot nach verschiedenen Zielgruppen differenziert angeboten und durchgeführt. Gleichzeitig werden Übersichtstafeln über den gesamten oö-bayerischen Böhmerwald mit den jeweiligen Europaschutzgebieten (Natura 2000) sowie ein barrierefreier Workshop-Raum in der Böhmerwaldschule und überdachte Erlebnisräume in der Erholungszone um das Jugendwaldheim im Nationalparks Bayerischer Wald geschaffen. Gemeinsames Workshopmaterial wie Forschertagebücher für Kinder und gemeinsame Info- und Programmfolder sollen der grenzüberschreitenden Umweltbildung und dem Wissenstransfer von der Forschung zur Bevölkerung Rechnung tragen.

Projektlaufzeit: 2017 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 344.174,10 Euro                               

Eingeplante EFRE-Mittel: 258.130,57 Euro

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020 

Projektträger: 
Verein Waldschule Böhmerwald und Nationalpark Bayerischer Wald – Jugendwaldheim Wessely Haus
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Management von Hangwasserabflüssen im Einzugsgebiet der Gemeinden Altheim, Passau und Tumeltsham

INTERREG-Projekt Hillslope: Management von Hangwasserabflüssen im Einzugsgebiet der Gemeinden Altheim, Passau und Tumeltsham

In Oberösterreich und Bayern kommt es im Zuge von starken Niederschlägen immer wieder zu sogenannten Sturzfluten oder auch Hangwasserfluten. Dies sind Überflutungen von Landflächen abseits von Gewässern. Um diesem Problem zu begegnen werden für die Stadt Altheim und die Stadt Passau in Kooperation mit der dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf (Bayern), der Wildbach- und  Lawinenverbauung Sektion Oberösterreich und der Bundeswasserbauverwaltung von Oberösterreich Managementkonzepte für zukünftige Hangwässer erstellt. Die Gemeinde Tumeltsham verfügt bereits über ein Konzept zur baulichen Reduktion der Hangwassergefahr und wird im Zuge dieses Projektes wesentliche Teile dieses Konzeptes umsetzen. Als erfahrenen Partner für die Einbindung der Öffentlichkeit und die Darstellung der klimabedingt steigenden Hangwassergefahr wird das Klimabündnis im Projekt die Öffentlichkeitsarbeit und die Bewusstseinsbildung mit entsprechender Themenaufbereitung übernehmen.

Projektlaufzeit: 2017 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 1.016.972 Euro                                 

Eingeplante EFRE-Mittel: 762.729 Euro

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Land OÖ, Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, Wildbach- und Lawinenverbauung Sektion OÖ, Gemeinde Tumeltsham, Klimabündnis OÖ
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Entwicklung und Etablierung grenzüberschreitender Bildungsangebote im ökologischen Landbau

INTERREG-Projekt GÖL: Entwicklung und Etablierung grenzüberschreitender Bildungsangebote im ökologischen Landbau

Die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule-Bioschule Schlägl und das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum & Ökoakademie Kringell (LVFZ) wollen ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Ausbildungsprogramm für den ökologischen Landbau bzw. für biologische Landwirtschaft entwickeln und in der Grenzregion nachhaltig etablieren. Die beiden Kompetenzzentren können auf eine jahrelange, freundschaftliche Zusammenarbeit zurückblicken und streben nun eine langfristige, strukturelle und grenzübergreifende Kooperation an, um die Qualität der Ausbildung in der Grenzregion zu steigern, das Bildungsangebot zu erweitern, Synergien im gegenseitigen Einsatz von Einrichtungen zu nutzen und um den Wissenstransfer auszubauen und zu vertiefen. Geplant ist die Weiterentwicklung des Unterrichts in der Abendschule Schlägl und der Ökoakademie Kringell durch innovative „blended learning“ Elemente, um das Aus- und Weiterbildungsprogramm flexibler zu gestalten und damit der Lebensrealität der LehrgangsteilnehmerInnen besser zu entsprechen, sowie die Abwicklung des Ausbildungsprogramms einerseits einfacher und andererseits grenzüberschreitend zu gestalten. Die Lehrinhalte werden auf der grenzüberschreitend nutzbaren Verwaltungs- und Weiterbildungsplattform Semiro zur Verfügung stehen. Die durch das Projekt entstehende Vernetzung ermöglicht ein modernes Ausbildungsangebot für die ökologische bzw. biologische Landwirtschaft in der gemeinsamen Grenzregion und leistet einen wertvollen Beitrag zur Standortsicherung.

Projektlaufzeit: 2017 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 577.674 Euro                                     

Eingeplante EFRE-Mittel: 433.255,50 Euro

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Bioschule Schlägel und LVFZ & Ökoakademie Kringell
Rolle der RMOÖ: 
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