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RMOÖ Projektbegleitung

Demo

da und dort

Grenzüberschreitend und zweisprachig. Im Fernsehen, Radio und Internet.

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2019 bis 30.09.2020

Das Mühlviertel hat eine lebendige Zivilgesellschaft: Kulturinitiativen, Sozialvereine, Umweltgruppen, KünstlerInnen, Engagierte aus allen Bereichen, Altersgruppen und Kulturen. Viele waren schon mit ihren Anliegen Gast im Freien Radio Freistadt oder gestalten regelmäßig eigene Radio- oder TV-Sendungen. Das Freie Radio Freistadt ist offene Plattform, Vermittler und Übersetzer zwischen diesen Initiativen – und vor allem Schnittstelle zur Öffentlichkeit. Im Unterschied zu touristischen Angeboten ist das zivilgesellschaftliche Leben in Südböhmen bei den Menschen in OÖ aber vielfach unbekannt – und vice versa! Wo zum Beispiel auf „der anderen Seite“ finden wir einen Kulturverein wie die „Local-Bühne Freistadt“, eine Frauenberatungsstelle wie "BABSI" Freistadt, eine Selbsthilfegruppe wie die "Anonymen Alkoholiker", ein Musikfestival wie das "Klangfestival" in Gallneukirchen, eine Initiative wie „Mühlviertel Kreativ“. „da und dort“ macht sich auf die Suche nach solchen „Spiegelprojekten“ und schafft Anlässe, sich zu treffen und auszutauschen. Denn "Übers Radio kommen die Leut z'am". Mit "Radio Round Tables" und Vernetzungstreffen, die wir medial dokumentieren und verbreiten. Grenzüberschreitend und zweisprachig. Im Fernsehen, Radio und Internet.

Zielgruppe:

„da und dort“ fokussiert „face to face“ auf zivilgesellschaftliche Gruppen und AkteurInnen in Südböhmen und dem Mühlviertel, die ähnliche – und gemeinsame - Ziele verfolgen. Durch die Audio-, Video- und Bilddokumentation, die Radio- und TV-Ausstrahlung in Südböhmen und OÖ werden die Aktivitäten von „da und dort“ einer breiten Öffentlichkeit vermittelt.

Ziele:

Ein inhaltlicher Schwerpunkt im Freien Radio Freistadt besteht darin, grenzüberschreitende Themen, Anliegen und Diskurse verstärkt hör- und sichtbar zu machen. Das Ziel: Abseits von Tourismus und Shopping auch das Leben und den Alltag der Menschen wechselseitig nahebringen. Dazu gehört die Frage, wofür sich Menschen engagieren, welche Vereine und Initiativen es gibt, was diese tun und wie sie arbeiten.

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst): 

Recherche von „Spiegel-Initiativen“ in Südböhmen - analog zu Vereinen und Organisationen aus dem Sendegebiet vom Freien Radio Freistadt. Organisation und Umsetzung von insgesamt 6 Treffen (Radio Round Tables - Vernetzungstreffen im Stil einer moderierten Radiosendung), davon 3 in AT und 3 in CZ im Zeitraum Februar-August 2019. z.B. Gemeinsame Exkursion mit "Radio Round Table" einer „Energiegruppe“ aus dem Mühlviertel und einer vergleichbaren Initiative aus Südböhmen zu einem regionalen Energieprojekt (Solarkraftwerk). DolmetscherInnen stehen zur Verfügung. Jedes Treffen wird medial begleitet, dokumentiert und veröffentlicht.

Der Partnerverein "Televize bez hranice" (Fernsehen ohne Grenzen) unterstützt den Antragsteller bei der Recherche nach tschechischen Initiativen und hilft bei der Vernetzung, der inhaltlichen Vorbereitung der "Radio Round Tables" und bei der Öffentlichkeitsarbeit in Tschechien.

Gefördert werden sollen u.a.:

Reise- und Unterbringungskosten, externe Expertisen und Dienstleistungen wie TV-Berichte, Videodokumentation, Grafik-, Druckkosten, Miete, Dolmetsch- und Übersetzungskosten, Recherche, Organisation sowie Verpflegung.

Projektträger: 

Freier Rundfunk Freistadt Gemeinnützige GmbH

Projektpartner: 

Verein Television ohne Grenze, Hradce

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Steinerne Zeugen - Erfassung und Dokumentation

Das Projekt ist als Vorstudie zum geplanten österreichisch-tschechischen Versöhnungs- und Zukunftsfonds gedacht, um für die inhaltliche Arbeit des Fonds die Basisdaten zu erhalten.

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2019 bis 30.09.2019

Das Projekt ist als Vorstudie zum geplanten österreichisch-tschechischen Versöhnungs- und Zukunftsfonds gedacht, um für die inhaltliche Arbeit des Fonds die Basisdaten zu erhalten. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) hat in Gesprächen mit tschechischen Politikern diesen Fonds thematisiert, der ebenfalls auch auf österreichischer Regierungsebene behandelt wird. Für die inhaltliche Ausgestaltung des mit € 30 Mio. dotierten Fonds (vorgeschlagene Summe), vertreten durch einen Verwaltungsrat bestehend aus österreichischen und tschechischen Nationalratsabgeordneten mit Sitz im Grenzraum in Leopoldschlag (OÖ), wird es unumgänglich sein, einen Überblick über die sogenannten "Steinernen Zeugen" der deutschen altösterreichischen Geschichte in Südböhmen und Südmähren zu haben, um Umfang und Dotierung des Fonds plausibel erklären zu können. So sollen die noch auffindbaren "Steinernen Zeugen" wie Kleindenkmäler, verschwundene Dörfer, Kapellen und Friedhöfe erfasst, dokumentiert und katalogisiert werden. Für den Raum Südböhmen und Südmähren soll jeweils ein gesondertes Projekt durchgeführt werden, damit aussagekräftige Daten erfasst werden können. Aus diesen Erkenntnissen soll eine zweisprachige Wanderausstellung entstehen, die bis zum Projektende (09/2019) in Freistadt und Krumau gezeigt wird, später dann auch in anderen Orten.

Zielgruppe und Ziele:

Ziel der Erfassung und Dokumentation ist die heutige in diesen Gebieten lebende Bevölkerung, genauso wie die ehemaligen Bewohner des Böhmerwaldes und Südmährens. Es soll somit für beide Seiten die 1945 zum größten Teil untergegangene Kultur der deutschen Altösterreicher anhand der Reste der "Steinernen Zeugen" mit diesem Projekt vorerst einmal erfasst und dokumentiert werden, um als umfassende Aufgabe im Versöhnungsfonds Eingang zu finden.

Die SLÖ bemüht sich um einen bilateralen Ausgleich, um geschichtliche Wahrheit, um Versöhnung und eine Zukunftsvision, die vom Miteinander in diesem Grenzraum geprägt ist. Aus diesen Erkenntnissen soll eine zweisprachige Wanderausstellung auf Roll-Ups entstehen, die bis Projektende (09/2019) in Freistadt und Krumau gezeigt wird, später auch in Linz, Rohrbach, Budweis und Glöckelberg.

Geplante Maßnahmen:

  • Eruierung und Festlegung der Örtlichkeiten von den gesuchten "Steinernen Zeugen"
  • Dolmetschtätigkeiten
  • Textierung der tschechischsprachigen Roll-Ups für Wanderausstellung
  • Organisation und Vorbereitung der Ausstellungsräumlichkeiten in Krumau, Budweis und Glöckelberg
  • Betreuung der Wanderausstellung während der Ausstellungszeit

Der Antragsteller hat mit je einem Team die Kleindenkmäler, Friedhöfe und Gräber, noch vorhandene Reste deutscher Inschriften, Gebäudereste und in ihrer Gesamtheit untergegangene Dörfer und Weiler zu erfassen, zu dokumentieren und zu katalogisieren.

Diese Daten werden dann in einer Datenbank zusammengefasst und lesbar dargestellt werden. Die Datenbank wird einerseits auf der Verbandshomepage veröffentlicht und andererseits den interessierten Gemeinden im Grenzraum zur Verfügung gestellt.

Aus diesen Erkenntnissen soll eine zweisprachige Wanderausstellung auf Roll-Ups entstehen, die bis Projektende (09/2019) in Freistadt und Krumau gezeigt wird, später dann auch in anderen Städten und Orten (Linz, Rohrbach, Budweis, Glöckelberg).

Gefördert werden sollen u.a.:

Reisekosten, externe Expertisen und Dienstleistungen wie Grafik-, Druckkosten, Miete, Dolmetsch- und Übersetzungskosten.

Projektträger: 

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Oberösterreich / Bezirksgruppe Freistadt

Projektpartner: 

Spolek přátel Šumavy - Böhmerwaldverein, z.s., Krumau;
Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Kultur verbindet grenzüberschreitend - Kultururlaub in Linz und Südböhmen

Die Region Südböhmen, insbesondere die Orte České Budějovice und Český Krumlov, sowie die Europäische Kulturhauptstadt Linz bieten ein breites kulturelles Angebot.

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2019 bis 30.09.2019

Die Region Südböhmen, insbesondere die Orte České Budějovice und Český Krumlov, sowie die Europäische Kulturhauptstadt Linz bieten ein breites kulturelles Angebot. Das Brucknerhaus Linz, das Landestheater Linz, das Südböhmische Theater in České Budějovice, das Südböhmische Theater in Český Krumlov, sowie die Südböhmische Philharmonie in České Budějovice bieten ein breitgefächertes Kulturprogramm, beste Akustik und Bühnen voller Geschichten und machen aus einem Kurzurlaub ein ganz besonderes Erlebnis. Dies ist Anlass für eine grenzüberschreitende Kooperation zwischen Oberösterreich und Südböhmen um einen Kultururlaub für kulturinteressiertes Publikum anzubieten. Gäste aus Linz und Oberösterreich sollen die Theaterhäuser in České Budějovice und Český Krumlov besuchen und umgekehrt wird das Angebot der Theaterhäuser in Südböhmen in Linz und Oberösterreich beworben. Durch die Vernetzung wird gegenseitige Vermarktung, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Bewerbung ermöglicht.

Zielgruppe:

Die drei Kulturstädte Linz, České Budějovice und Český Krumlov vernetzen sich grenzüberschreitend und entwickeln für kulturinteressiertes Publikum ein attraktives Kulturangebot. Durch die gemeinsame Vernetzung, soll der kulturelle Austausch zwischen den Städten verstärkt werden und die touristische Wertschöpfung in den Regionen gesteigert werden.

Ziele:

Ziel ist es, kulturaffines Publikum durch die gegenseitige Bewerbung der Theater- und Konzertangebote in die Region Südböhmen und nach Oberösterreich zu bringen. Zielgruppe sind sowohl kulturinteressiertes Publikum aus Oberösterreich, als auch Südböhmen. Durch zielgerichtete Marketingaktivitäten sollen bestehende Abonnenten der Theaterhäuser, sowie kulturaffines Publikum angesprochen werden.

Geplante Maßnahmen: 

  • Organisation von zwei Treffen der Kooperationspartner Linz, České Budějovice und Český Krumlov
  • Print Werbemaßnahmen: Produktion und Verteilung eines gemeinsamen Folders mit den kulturellen Angeboten und Veranstaltungen der Theaterhäuser und der Südböhmischen Philharmonie
  • Offline Werbemaßnahmen: TV Beiträge, Kooperationen mit Medien in Südböhmen/Oberösterreich
  • Online Werbemaßnahmen: Darstellung der Kulturangebote auf den Partner Websites, sowie in Newslettern
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Die Öffentlichkeit wird über die Presse in Form von Aussendungen und Pressegesprächen informiert
  • Präsentationveranstaltungen für Multiplikatoren in Südböhmen/Linz

Gefördert werden sollen u.a.:

Reisekosten, externe Expertisen und Dienstleistungen wie Grafik-, Druckkosten der Werbemittel, Miete Präsentationsveranstaltungen Linz/Südböhmen, Dolmetsch- und Übersetzungskosten sowie Verpflegung.

Projektträger: 

Tourismusverband Linz

Projektpartner: 

Südböhmische Tourismuszentrale, Budweis

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Verstehen verbindet

Vieles verbindet Mauthausen mit Prachatice (Partnerstädte, historischer Salzhandel, historisch belastete Orte, ...). Mit diesem Projekt sollen erste Schritte der Zusammenarbeit und der Vernetzung des Heimatmuseums in Mauthausen mit dem Prachaticer Museum gesetzt werden.

Dauer / Zeitraum: 
01.02.2018 bis 30.09.2019

Vieles verbindet Mauthausen mit Prachatice (Partnerstädte, historischer Salzhandel, historisch belastete Orte, ...). Mit diesem Projekt sollen erste Schritte der Zusammenarbeit und der Vernetzung des Heimatmuseums in Mauthausen mit dem Prachaticer Museum gesetzt werden. Geplant ist der Aufbau der Kooperation mit gemeinsamer Bewerbung, Austausch von Exponaten für Sonderausstellungen (z.B. "Das Salz des Lebens") oder die Herstellung von Mehrsprachigkeit in den beteiligten Museen.

Alle Infos in den Museen und über die Museen sollten nicht nur in Deutsch, sondern auch in Tschechisch und Englisch verfügbar sein. Das betrifft Infos, Wissensvermittlung und Bewerbung (Marketingmaßnahmen) aber nicht nur in schriftlicher, sondern vor allem auch in akustischer Form (Wissensvermittlung über Audioguide-System). Dafür ist eine professionelle Umsetzung im Bereich Texterstellung, Übersetzung und Tonaufnahme (Sprecher) erforderlich.

Zielgruppe:

Bevölkerung von Mauthausen und Prachatice sowie Umgebung, kulturgeschichtlich interessiertes Publikum, MuseumsmitarbeiterInnen.

Ziele:

Der Heimat- und Museumsverein Schloss Pragstein will in Zukunft eine Partnerschaft mit dem 'Prachaticer Museum' aufbauen und in weiterer Folge einen regeren Kulturaustausch mit Prachatice anstoßen.

Attraktivierung des Museumsangebots, Erhöhung der Besucherzahl in den beteiligten Museen durch Mehrsprachigkeit, Attraktivitätssteigerung, Ausstellungstausch und Exponatenleihgaben. Know-how Austausch.

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst):

  • Erarbeitung der Grundtexte für die Ausstellungsgrafik (Heimatmuseum) und der Audio-Führungen (Heimatmuseum und Apothekenmuseum).
  • Professionelle Übersetzungen der Texte in die Sprachen Tschechisch und Englisch, Aufnahme der Texte mit 'Nativespeaker' (Tonstudioarbeiten) und Implementierung dieser Audioproduktionen in das neu angeschaffte Audioguide-System.
  • Erstellen fremdsprachlicher Werbemittel (Folder) für erforderliche Marketingmaßnahmen in der Partnergemeinde Prachatice.
  • Durchführung eines Projektmeetings für mögliche gemeinsame Sonderausstellungen u. Austausch von Exponaten
  • Der Projektpartner wird bei einer Eröffnungsveranstaltung (vermutlich Juni/Juli 2019) mitwirken. Teilnahme an einem Projektmeeting für mögliche gemeinsame Sonderausstellungen u. Austausch von Exponaten für die Sonderausstellungen.

Gefördert werden sollen u.a.:

  • externe Expertisen und Dienstleistungen wie:
  • Tonaufnahmen, Sprecher für AudioGuides-Texte,
  • Reise-, Dolmetschkosten sowie mehrsprachige Gestaltung Folder.

Sprachliche Barrieren überwinden und Verständnis gewinnen.

Projektträger: 

Heimat- und Museumsverein Schloss Pragstein

Projektpartner: 

Prachaticer Museum

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Stifters Spuren

Stifters 150. Todestag ist in diesem Projekt der Anstoß, um sich von seinem Werk zu Bildern und Texten anregen zu lassen und eine Brücke in die Gegenwart schlagen.

Dauer / Zeitraum: 
09.10.2018 bis 31.08.2019

Stifters 150. Todestag ist in diesem Projekt der Anstoß, um sich von seinem Werk zu Bildern und Texten anregen zu lassen und eine Brücke in die Gegenwart schlagen.

a) Fotografieren: von 25. bis 28. Oktober 2018 werden österreichische gemeinsam mit tschechischen FotografInnen vier Tage lang auf Grundlage von kurzen literarischen Begegnungen sich zu Bildern inspirieren lassen. Zwischen 15 und 20 TeilnehmerInnen werden diesen Workshop in Oberplan besuchen.

b) Literatur: LiteratInnen aus dem Raum Mühlviertel - Linz werden eingeladen, sich dem Thema "Stifters Spuren" auf ihre je eigene Art zu nähern und dazu einen literarischen Beitrag zu verfassen.

c) Ausstellungen: Die Bilder werden sowohl in Tschechien (Krumau) als auch in Linz (Amt des Landesschulrates) in Form einer Ausstellung gezeigt werden. Je Fotografin werden zwei bis drei Bilder ausgewählt. Bei der Eröffnung der Ausstellung werden die Texte in Form einer Lesung präsentiert.

d) Buch: Bilder und Texte werden in Buchform zusammengefasst und bei den Präsentationen bzw. im Buchhandel zum Verkauf angeboten. Auflage 200 Stück.

Zielgruppe:

  • FotografInnen aus der Region Mühlviertel - Linz, Krumau
  • LiteratInnen aus der Region Mühlviertel – Linz
  • Interessierte als BesucherInnen

Geplante Maßnahmen:  

  • Fotografieren plus literarische Impulse
  • Fotoworkshop - technische als auch inhaltliche Besprechungen  
  • Literatur: Adalbert Stifter als Herausforderung für die Gegenwart - unterschiedliche literarische Beiträge
  • Ausstellungen in Linz und Krumau: Konzeption - thematische Brücke zu Adalbert Stifter - je Fotografin zwei bis drei Bilder
  • Buch: Herstellung und Produktion im Eigenverlag - Auflage 200 Stück - Verkauf bei den Ausstellungen, Buchhandel

Gefördert werden sollen u.a.:

externe Expertisen und Dienstleistungen wie ReferentInnen Workshop, Grafik-, Druckkosten, Miete, Dolmetsch-, und Übersetzungskosten sowie Verpflegung.

Projektträger: 

Landschaftsschule Donauschlinge

Projektpartner: 

Fotoclub Krumau

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Kultur- und Naturerbe Schwarzenberger Schwemmkanal - Bayrische Au

Im Rahmen dieses Projekts wird der Schwarzenberger Schwemmkanal instandgesetzt und gewartet und die touristische Infrastruktur optimiert.

Dauer / Zeitraum: 
01.06.2018 bis 31.05.2021

Das erste Ziel des Projektes ist die Inwertsetzung eines Teils des Kulturerbes Schwarzenberger Schwemmkanals durch die Projektpartner Tourismusverband Böhmerwald, den tschechischen Militärforsten und Staatsforsten. Das heißt, der Kanal wird instandgesetzt und gewartet (Kanalbett, Schleusen und Durchlässe werden abschnittsweise geräumt bzw. saniert) und in seiner touristischen Infrastruktur optimiert (Informationstafeln, Wegbeschilderung, Sitzgruppen, Rastbänken, Unterstand werden verbessert). Zu letzterem zählt auch die Etablierung einer dreisprachigen Website mit Fachinhalten und diverse Marketingmaßnahmen, um den Bekanntheitsgrad des einzigartigen mitteleuropäischen Baudenkmals des „Schwarzenberger Schwemmkanals“ zu erhöhen.

Das zweite Ziel ist die Zugänglichmachung und Inwertsetzung des Spirkenhochmoors „Bayrische Au“ durch den Tourismusverband Böhmerwald. Die Au wird mit einem barrierefreien Steg mit Aussichtsplattform, einem Rundweg und innovativen Kommunikationsmitteln (z.B. Audio-App) erlebbar gemacht. Weiters werden ausgetrocknete Flächen teilweise wieder renaturiert, um dem vorm Aussterben bedrohten Hochmoorlaufkäfer den Überlebensraum zu sichern.

EU-Fördermittel:
max. 3.059.561,62 EURO

Projektträger: 

Militärforste der Tschechischen Republik (Leadpartner, www.vls.cz);

Staatsforste der Tschechischen Republik (www.lesycr.cz);

Tourismusverband Böhmerwald (www.boehmerwald.at)

Projektpartner: 

Nationalpark Šumava (www.npsumava.cz);

Südböhmische Tourismuszentrale (www.jccr.cz)

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

INTERREG-Projekt GABEL

INTERREG-Projekt GABEL - Grenzenlos Ackern für nachhaltige Bildung Ernährung und Landwirtschaft

Das Projekt GABEL (Grenzenlos Ackern für nachhaltige Bildung Ernährung und Landwirtschaft) zielt darauf ab, die Projektpartner Ackerdemia e.V., Klimabündnis OÖ, Klimabündnis Salzburg und Bio Austria, die im Bereich schulischer Umweltbildung tätig sind, in einer starken bilateralen grenzüberschreitenden Arbeitsgemeinschaft dauerhaft zu vernetzen. Beispielhaft soll gemeinsam ein neues innovatives grenzüberschreitendes Bildungsangebot für Schulen entwickelt werden, das den Schulgarten als Lernort nutzt, um Bewusstsein für gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion, Bodenschutz und Klimawandel zu schaffen. Dieses Angebot soll in 10 Pilotschulen (3 in OÖ, 3 in Salzburg und 4 in Ober- bzw. Niederbayern) erprobt werden. Dazu werden in den Pilotschulen angeleitet Gemüseacker angelegt, die mit den SchülerInnen bestellt, gepflegt und beerntet werden. Dadurch werden den SchülerInnen die Kreisläufe in der Natur und Landwirtschaft näher gebracht und die "Kostbarkeit" von Lebensmitteln erlebbar gemacht. Das manuelle Arbeiten verbindet zudem die SchülerInnen über Sprachbarrieren und Alter hinweg. Die praktische Arbeit wird durch qualitativ hochwertige und ansprechende Unterrichtsmaterialien ergänzt. Grenzübergreifend ausgebildete Acker-Peers geben anschließend ihr Acker Know-How und ihre Erfahrungen an jüngere SchülerInnen weiter. Die Vernetzung der Schulen und SchülerInnen erfolgt einerseits durch Treffen der Peers-Ausbildung und Exkursionen zu Gemüse produzierenden Bio-Landwirtschaftsbetrieben. Andererseits wird ein Tool zur grenzübergreifenden digitalen Vernetzung entwickelt. Darüber hinaus wird im Bereich der Aus- und Fortbildung der Studierenden bzw. LehrerInnen angesetzt, Unterschiede analysiert und durch grenzüberschreitende Seminare das gegenseitige Verständnis verbessert.

Projektvolumen: rund 341.245 Euro

ERE-Fördermittel: rund 255.934 Euro

Projektpartner: 

Klimabündnis Österreich GmbH Regionalstelle OÖ und Regionalstelle Salzburg, Ackerdemia e.V., Bio Austria Landesorganisation OÖ.

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Dreiländerregion Seelentium

Ziel ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden touristischen Struktur um ein für den Gast gemeinsames und einheitliches Erscheinungsbild in der gesamten Urlaubs- und Freizeitregion zu schaffen.

Dreiländerregion Seelentium

Durch das neue Tourismusgesetz in OÖ war es notwendig, die Tourismusverbände im Bezirk Braunau neu zu organisieren. Lange Zeit gab es in der Region Oberes Innviertel acht Tourismusgemeinden, die in sieben Tourismusverbänden organisiert waren. Darüber hinaus arbeiteten 12 oberösterreichische Gemeinden, darunter etliche Nicht-Tourismus-Gemeinden, im Verein „Seelentium – Wohlfühlregion Oberes Innviertel“ zusammen. Eine intensive Zusammenarbeit sowohl mit den bayerischen Städten Burghausen und Tittmoning sowie der angrenzenden bayerischen Region und mit den Salzburger Gemeinden Lamprechtshausen und St. Georgen gibt es seit langem. Nun hat man für diese grenzübergreifende Region beschlossen, einen konsequenten Schritt der Weiterentwicklung zu gehen und die Tourismusaktivitäten durch einen gemeinsamen grenzüberschreitenden Verein abzudecken. So wurde im Juni 2018 der grenzüberschreitende Tourismusverein "Dreiländerregion Seelentium" gegründet. Gleichzeitig wurden die interessierten Gemeinden aus dem Bezirk Braunau in einem gemeinsamen Tourismusverband vereint, welcher wiederum Mitglied im grenzüberschreitenden Verein „Dreiländerregion Seelentium“ ist. Inhalt des INTERREG-Projektes ist der Aufbau dieser grenzüberschreitenden touristischen Struktur, um ein für den Gast gemeinsames und einheitliches Erscheinungsbild in der gesamten Urlaubs- und Freizeitregion, die sich über alle drei Länder erstreckt, zu schaffen. Zu den dafür erforderlichen Maßnahmen zählen gemeinsame Kataloge, in denen das grenzübergreifende touristische Angebot dargestellt wird, die gemeinsame Präsenz bei wichtigen Ferien- und Freizeitmessen sowie gemeinsame Online-Strategien. Ebenso sollen zusätzliche gemeinsame grenzüberschreitende touristische Projekte entwickelt und unterstützt werden, um die Dreiländerregion als grenzüberschreitende, attraktive und nachhaltige Urlaubs- und Freizeitdestination zu manifestieren und damit auch die langfristige touristische Wertschöpfung in der Region zu sichern.

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

 

Projektträger: 

Verein „Dreiländerregion Seelentium“

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Mittelzentrum Neuhaus-Schärding

Nach der Überarbeitung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Bayern ist nun die Gemeinde Neuhaus am Inn als grenzüberschreitendes Doppel-Mittelzentrum mit Schärding festgeschrieben.

Grenzüberschreitendes Mittelzentrum Neuhaus-Schärding

Nach der Überarbeitung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Bayern ist nun in der aktuellen Fortschreibung des LEP Bayern die Gemeinde Neuhaus am Inn als grenzüberschreitendes Doppel-Mittelzentrum mit Schärding festgeschrieben. Seit 2016 setzten sich die VertreterInnen der Gemeinde Neuhaus am Inn und der Stadtgemeinde Schärding mit diesem neuen Entwicklungsansatz auseinander. Grundsatzbeschlüsse zur Intensivierung der Zusammenarbeit wurden in den Gemeindegremien gefasst und eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in die aus beiden Gemeinden je 8 VertreterInnen aus den Bereichen Gemeinde- und Stadtrat, Verwaltung, Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Soziales entsendet wurden. Bei einem gemeinsamen Workshop wurde zur Vorbereitung der künftigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Mittelzentrum Neuhaus-Schärding eine Themenliste mit 15 Themenfeldern ausgearbeitet. Im Februar 2018 wurde durch den Bayerischen Ministerrat die Fortschreibung des LEP Bayern beschlossen. Darum soll nun mit dem Aufbau des Mittelzentrums Neuhaus-Schärding und der Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit begonnen werden. Dazu soll eine externe Dienstleistung zur Koordinierung der grenzüberschreitenden Arbeitsgruppe, die mit der Aufarbeitung der Themenliste beauftragt ist, eingesetzt werden. So sollen grenzübergreifende Projekte für das Mittelzentrum Neuhaus-Schärding ausgearbeitet werden, mindestens 3 Pilotprojekte werden im Rahmen dieses INTERREG-Projektes realiisiert.

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 

Gemeinde Neuhaus am Inn, Stadt Schärding

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

INTERREG-Projekt Bachlandschaften

Als Beitrag zum Hochwasserschutz und zur Erhöhung der Biodiversität werden im Projekt ökologische Aufwertung von Bachlandschaften bei vier Zuflüssen zu Inn und Donau Renaturierungsmaßnahmen gesetzt.

INTERREG-Projekt Bachlandschaften

Die Idee des Projektes ist es, durch Renaturierungsmaßnahmen von Bachlandschaften verschiedener Art, die Bäche und Flüsse wieder dazu zu befähigen, Wasser länger in der Landschaft zu halten und damit eine Versickerung von Wasser erst zu ermöglichen und im Starkregenfall schon vom Volumen des Bachbettes her mehr Wasser aufnehmen zu können. Die ökologische Aufwertung der Bachlandschaften schafft gesündere Ökosysteme mit einer größeren Artenvielfalt und schafft neuen Lebensraum für diese Arten.

Am Großen Kößlbach im Gemeindegebiet von Engelhartszell soll durch die Wiederherstellung des natürlichen Mäander die Retentionswirkung des natürlichen Bachlaufs genutzt und gleichzeitig die ökologische Funktionsfähigkeit erhöht werden. Im Mündungsbereich des Saagbaches in die Donau wird eine großflächige Buchtzone angelegt, weil diese strömungsberuhigten Habitate in den Staubereichen der Flüsse große Mangelware sind. Solche Lebensräume erfüllen aber in Bezug auf die Reproduktion der Arten eine wertvolle Funktion, gleichzeitig stellen diese Buchtzonen bei Hochwasser für die gesamte Fauna, insbesondere für Jungfische, einen wichtigen Refugialraum dar. Das verheerende Hochwasser 2016 ist im bayerischen Simbach am Inn noch lange nicht vergessen, damals hat aber nicht der Inn sondern der relativ kleine Simbach das Hochwasser verursacht. Für die Zukunft wurde eine neues Konzept zum Hochwasserschutz ausgearbeitet. Unter anderem soll dabei auch der Damm im untersten Abschnitt des Simbaches rückverlegt werden, um im Fall der Fälle größere Wassermengen aufnehmen zu können. In Zuge dessen wird auch das bisher gepflasterte Gerinne durch Laufpendelung und Strukturierung ökologisch aufgewertet. Als vierte Maßnahme wird im Bereich der bayerischen Ortschaft Perach der Westendorfer Graben, der als Zulauf in den Polder mündet und derzeit ein monoton ausgebautes Gerinne darstellt, ökologisch renaturiert und kann als zusätzliches Rückhaltevolumen generiert sowie als Laich- und Jungfischhabitat für die Innfische erschlossen werden.

Der Beitrag zum Hochwasserschutz durch Renaturierungsmaßnahmen in einer einzelnen Bachlandschaft ist naturgemäß nur von lokaler Bedeutung und für den insgesamt notwendigen Hochwasserschutz nicht sehr hoch, daher soll dieses Projekt über die geplanten Einzelmaßnahmen hinaus auch einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung bei kommunalen VerantwortungsträgerInnen leisten. Werden in Zukunft viele Renaturierungsmaßnahmen an Bachlandschaften vorgenommen, kann in Summe ein großer Beitrag zum Hochwasserschutz – nämlich dann auch bei den Vorflutern und großen Flüssen – geleistet werden.

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 

Marktgemeinde Engelhartszell, Innwerk AG, VERBUND Innkraftwerke GmbH

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

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