RMOÖ Projektbegleitung

Ein eigenes Bürgerbeteiligungsmodell für Munderfing

Dauer / Zeitraum: 
01.05.2017 bis 31.05.2018

Ein eigenes Bürgerbeteiligungsmodell für Munderfing

Gemeinsame, möglichst tragfähige Entscheidungen treffen können – das ist eines der zentralen Ziele, das sich Munderfing für die weitere Entwicklung der Gemeinde vorgenommen hat. Sowohl für politische Entscheidungsgremien und Verwaltung, als auch für zukunftsweisende Projekt-Entscheidungen gemeinsam mit den BürgerInnen soll in Munderfing im Zuge eines Innovativen Agenda 21 Modellprojekts ein Bürgerbeteiligungsmodell entwickelt werden, dass den Rahmen für dauerhafte, tragfähige Entscheidungen bietet. Als Methode für diesen partizipativen Weg des Miteinanders kommt „Systemisches Konsensieren“ zum Einsatz. Systemisches Konsensieren bietet die Möglichkeit sich an einem geordneten Weg der gemeinsamen Entscheidungsfindung entlang zu hanteln. Als „Konsensieren“ wird im allgemeinen der Vorgang der bestmöglichen Näherung an den Konsens, also das Finden der größtmöglichen Übereinstimmung unter Menschen verstanden. Bei der Methode „Systemisches Konsensieren“ wird jedoch nicht die Zustimmung zu einer Wahlmöglichkeit, sondern der Widerstand dazu gemessen. Durch die Offenlegung der Widerstände in einem oder mehreren Diskussionsprozessen werden diese Widerstände bearbeitbar und alle Beteiligten streben systembedingt nach konstruktivem und kooperativen Verhalten.

Bei einer ersten Informationsveranstaltung am 26. April wurden BürgerInnen in ersten Schritten an die Methode herangeführt. Erstes wesentliches Einsatzgebiet für Systemisches Konsensieren in Munderfing werden gemeinsame Entscheidungen bezüglich der Gestaltung des Ortskerns im Zuge der Umbauarbeiten der Ortsumfahrung sein.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektpartner: 
OÖ. Zukunftsakademie
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Bürgercockpit in Michaelnbach

Dauer / Zeitraum: 
01.02.2017 bis 30.06.2019

Michaelnbach setzt auf Junge (und) Technologien

Die Gemeinde Michaelnbach im Bezirk Grieskirchen geht einen weiteren Schritt in ihrer, seit Jahren bewährten, Bürgerbeteiligungstradition. Mit den Jugendlichen in der Gemeinde und mit neuen, zu ihrem Lebensstil passenden, Beteiligungsformaten gemeinsam gestalten – das ist die Devise des aktuellen Follow Up Prozesses in Michaelnbach.

Wie können junge Leute bei der Weiterentwicklung ihrer Heimatgemeinde erfolgreich eingebunden und sie, gemeinsam mit anderen MichaelnbacherInnen, für Beteiligungsprozesse zu den Zukunftsthemen unserer Gemeinde motiviert und begeistert werden? So kann in knappen Worten eines der zentralen Anliegen des Follow Up Prozesses in Michaelnbach zusammengefasst werden.

Da sich die Erreichbarkeit junger Menschen in Bürgerbeteiligungsprozessen häufig als schwierig erweist, setzt Michaelnbach im Rahmen eines Follow Up Prozesses im heurigen Frühjahr als eine von zwei Pilotgemeinden in Oberösterreich auf das „Bürgercockpit“ als neue digitale Form der Bürgerbeteiligung. Die gemeinsamt mit der Universität Salzburg entwickelte App „Bürgercockpit“ bietet der Gemeinde verschiedene Möglichkeiten mit BürgerInnen in Kontakt zu treten. Das „Bürgercockpit“ kommt einerseits dem alltäglichen Kommunikationsverhalten von Jugendlichen entgegen und bietet auch jenen (jungen) Leuten, die zum Beispiel aufgrund einer Ausbildung nicht vor Ort sind, die Möglichkeit am Prozess in ihrer Heimatgemeinde teilzuhaben.

Eingebunden wird diese neue Form der Beteiligung in einen umfassenden Follow Up Prozess, bei dem mit professioneller Begleitung (virtuell) gesammelte Ideen in realen Workshopformaten gemeinsam bearbeitet werden.

Im Herbst soll eine zweite Runde „Bürgercockpit“ zu Zukunftsthemen für alle BürgerInnen in Michaelnbach folgen.

 

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektpartner: 
Universität Salzburg und OÖ. Zukunftsakademie
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Marktgemeinde Engelhartszell

Dauer / Zeitraum: 
01.12.2016 bis 31.12.2018

Zweite Agenda 21 Auflage in Engelhartszell

Die Entwicklungen in Engelhartszell zum wichtigen touristischen Zentrum in der Region bringt wesentliche wirtschaftliche Entwicklungschancen, aber auch Veränderungen für die Gemeindebürger mit sich. Engelhartszell kann bereits auf zahlreiche erfolgreiche Projekte aus einem ersten Agenda 21 Prozess, der 2004 startete zurückblicken. Auch den anstehenden Veränderungen und Chancen will Engelhartszell wieder gemeinsam mit seinen Bürgern und BürgerInnen im Rahmen eines zweiten Agenda 21 Basisprozesses aktiv begegnen.

Stift Engelszell – das einzige Trappistenkloster Österreichs, der Donauradweg, das Grenzkraftwerk Jochenstein – um nur einige der touristischen Fixstarter in Engelhartszell zu nennen. Neben diesen bereits bewährten Destinationen gewinnt die Marktgemeinde als Start- und Zielhafen für Donaukreuzfahrten zunehmend an Bedeutung. Mit der wachsenden Infrastruktur für den Tourismus gehen auch Veränderungen für die einheimische Bevölkerung einher, die im Rahmen einer Agenda-21 Neuauflage aktiv und nachhaltig angegangen werden. Die Marktgemeinde Engelhartszell kann bereits auf zahlreiche erfolgreiche Projekte aus einem ersten Agenda 21 Prozess im Jahr 2004 zurückblicken und geht 2017 gemeinsam mit den Engelhartszellern den nächsten Bürgerbeteiligungs-Schritt in Richtung zukunftsfähige und nachhaltige Gemeinde.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Grenzüberschreitende Umweltbildung im oö-bayerischen Böhmerwald

INTERREG-Projekt: Grenzüberschreitende Umweltbildung im oö-bayerischen Böhmerwald

Der Verein Waldschule Böhmerwald und das Jugendwaldheim Wessely-Haus im Nationalpark Bayerischer Wald planen die langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Umweltbildung durch Entwicklung und Umsetzung von 6 gemeinsamen Umweltbildungsprogrammen rund um das Thema Biodiversität im Nationalpark Bayerischer Wald und im Europaschutzgebiet Böhmerwald und Mühltäler auf Basis vorliegender wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Umweltbildungsprogramme bauen auf den unterschiedlichen Bewirtschaftungsweise in Bayern und OÖ auf und werden gemeinsam unter Einbeziehung von Fachexpertisen konzipiert und dann als grenzüberschreitendes Umweltbildungsangebot nach verschiedenen Zielgruppen differenziert angeboten und durchgeführt. Gleichzeitig werden Übersichtstafeln über den gesamten oö-bayerischen Böhmerwald mit den jeweiligen Europaschutzgebieten (Natura 2000) sowie ein barrierefreier Workshop-Raum in der Böhmerwaldschule und überdachte Erlebnisräume in der Erholungszone um das Jugendwaldheim im Nationalparks Bayerischer Wald geschaffen. Gemeinsames Workshopmaterial wie Forschertagebücher für Kinder und gemeinsame Info- und Programmfolder sollen der grenzüberschreitenden Umweltbildung und dem Wissenstransfer von der Forschung zur Bevölkerung Rechnung tragen.

Projektlaufzeit: 2017 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 344.174,10 Euro                               

Eingeplante EFRE-Mittel: 258.130,57 Euro

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020 

Projektträger: 
Verein Waldschule Böhmerwald und Nationalpark Bayerischer Wald – Jugendwaldheim Wessely Haus
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Management von Hangwasserabflüssen im Einzugsgebiet der Gemeinden Altheim, Passau und Tumeltsham

INTERREG-Projekt Hillslope: Management von Hangwasserabflüssen im Einzugsgebiet der Gemeinden Altheim, Passau und Tumeltsham

In Oberösterreich und Bayern kommt es im Zuge von starken Niederschlägen immer wieder zu sogenannten Sturzfluten oder auch Hangwasserfluten. Dies sind Überflutungen von Landflächen abseits von Gewässern. Um diesem Problem zu begegnen werden für die Stadt Altheim und die Stadt Passau in Kooperation mit der dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf (Bayern), der Wildbach- und  Lawinenverbauung Sektion Oberösterreich und der Bundeswasserbauverwaltung von Oberösterreich Managementkonzepte für zukünftige Hangwässer erstellt. Die Gemeinde Tumeltsham verfügt bereits über ein Konzept zur baulichen Reduktion der Hangwassergefahr und wird im Zuge dieses Projektes wesentliche Teile dieses Konzeptes umsetzen. Als erfahrenen Partner für die Einbindung der Öffentlichkeit und die Darstellung der klimabedingt steigenden Hangwassergefahr wird das Klimabündnis im Projekt die Öffentlichkeitsarbeit und die Bewusstseinsbildung mit entsprechender Themenaufbereitung übernehmen.

Projektlaufzeit: 2017 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 1.016.972 Euro                                 

Eingeplante EFRE-Mittel: 762.729 Euro

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Land OÖ, Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, Wildbach- und Lawinenverbauung Sektion OÖ, Gemeinde Tumeltsham, Klimabündnis OÖ
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Entwicklung und Etablierung grenzüberschreitender Bildungsangebote im ökologischen Landbau

INTERREG-Projekt GÖL: Entwicklung und Etablierung grenzüberschreitender Bildungsangebote im ökologischen Landbau

Die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule-Bioschule Schlägl und das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum & Ökoakademie Kringell (LVFZ) wollen ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Ausbildungsprogramm für den ökologischen Landbau bzw. für biologische Landwirtschaft entwickeln und in der Grenzregion nachhaltig etablieren. Die beiden Kompetenzzentren können auf eine jahrelange, freundschaftliche Zusammenarbeit zurückblicken und streben nun eine langfristige, strukturelle und grenzübergreifende Kooperation an, um die Qualität der Ausbildung in der Grenzregion zu steigern, das Bildungsangebot zu erweitern, Synergien im gegenseitigen Einsatz von Einrichtungen zu nutzen und um den Wissenstransfer auszubauen und zu vertiefen. Geplant ist die Weiterentwicklung des Unterrichts in der Abendschule Schlägl und der Ökoakademie Kringell durch innovative „blended learning“ Elemente, um das Aus- und Weiterbildungsprogramm flexibler zu gestalten und damit der Lebensrealität der LehrgangsteilnehmerInnen besser zu entsprechen, sowie die Abwicklung des Ausbildungsprogramms einerseits einfacher und andererseits grenzüberschreitend zu gestalten. Die Lehrinhalte werden auf der grenzüberschreitend nutzbaren Verwaltungs- und Weiterbildungsplattform Semiro zur Verfügung stehen. Die durch das Projekt entstehende Vernetzung ermöglicht ein modernes Ausbildungsangebot für die ökologische bzw. biologische Landwirtschaft in der gemeinsamen Grenzregion und leistet einen wertvollen Beitrag zur Standortsicherung.

Projektlaufzeit: 2017 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 577.674 Euro                                     

Eingeplante EFRE-Mittel: 433.255,50 Euro

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Bioschule Schlägel und LVFZ & Ökoakademie Kringell
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn

INTERREG-Projekt: Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn

Die Lebensräume am Unteren Inn zählen zu bedeutendsten Schutzgebieten in Mitteleuropa. In den 8 nationalen oder europäischen Schutzgebieten geht es darum, ungestörte Stillgewässer, fließgewässerdynamischer Prozesse, auetypischer Vielfalt an Lebensräumen und funktionalen Zusammenhang mit den angrenzenden Gebieten zu erhalten. Das Projekt baut schrittweise ein steuerndes, grenzüberschreitend koordinierendes Management für diese Schutzgebiete auf. Das Projekt soll Standards schaffen, um die Betreuung quantitativ (ganzjährig) sicher zu stellen und auf sämtliche NATURA 2000-Aspekte (Flussdynamik, Auen, Brennen, Altwässer usw.) auszuweiten. Die langfristige grenzüberschreitende Betreuung soll durch die Erarbeitung einer grenzüberschreitenden Kooperationsvereinbarung für das naturschutzfachliche Projektmanagement unter Einbindung der relevanten Akteure sichergestellt werden. Die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Steuerungszentrums für naturschutzfachliche Aktivitäten und als Umweltbildungseinrichtung für die Einbindung der Bevölkerung folgt einer übergeordneten Gesamtperspektive mit dauerhafter Betreuung aller Schutzgebiete zur Bewahrung und Weiterentwicklung der Biodiversität am Unteren Inn. Der Standort liegt im geografischen Schwerpunkt der Schutzgebiete in Ering (Bayern) und Mining (OÖ), hier besteht langfristig aufgrund naturräumlicher Gegebenheiten der einzige freie Zugang zum Fluss.

Projektlaufzeit: 2016 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 1.958.892 Euro

Eingeplante EFRE-Mittel: 1.469.169 Euro

 

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Landkreis Rottal-Inn und Gemeinde Mining (in Zusammenarbeit mit Abt. Naturschutz Land OÖ)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Appetit auf "regionale" Zukunft

Dauer / Zeitraum: 
24.04.2014 bis 24.04.2017

Seit 2014 wurden im Rahmen des Projekts “Appetit auf Zukunft“  insgesamt sieben Agenda 21-Gemeinden und -Regionen bei der Erarbeitung von Konzepten für eine regionale und ökologische Lebensmittelversorgung begleitet und unterstützt. Auf Initiative von Landesrat Anschober und in Kooperation mit Bio Austria, der Oö. Zukunftsakademie und der Agenda 21 Oberösterreich wurden so maßgeschneiderte Projekte erarbeitet, die sich in den letzten Jahren auf lokaler und regionaler Ebene erfolgreich entwickeln konnten. Nun werden die gesammelten Erfahrungen bei der Gründung der "Foodcoops" in einem Bericht veröffentlicht.

 

Das Thema Ernährung nimmt im Bereich der nachhaltigen Entwicklung einen wichtigen Stellenwert ein. Ein gutes Drittel des ökologischen Fußabdrucks eines jeden Menschen ist davon abhängig, wie man seine Ernährungsgewohnheiten gestaltet. Und immer mehr Konsument/innen möchten die Versorgung von gesunden und regionalen Lebensmitteln nun tatsächlich wieder selbst in die Hand nehmen. Sie legen Wert darauf, die Menschen hinter den Produkten und ihre Arbeitsweise kennen zu lernen. In den letzten Jahren haben sich auch in Oberösterreich viele neue Initiativen gebildet, neben gut funktionierenden Konzepten wie das „Nets.Werk“ oder „Solawis – Solidarische Landwirtschaften“ fanden insbesondere die sogenannten "Foodcoops" regen Zulauf.  Eine Foodcoop ist der Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert regionale/biologische Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen.

 

Die Vorteile solcher Projekte sind vielfältig: Die Konsument/innen wissen, was sie kaufen und später essen. Es herrscht absolute Transparenz über die Produzent/innen, deren Produktionsweisen und angebotenen Produkte. Oft ist es möglich, am Hof vorbeizuschauen, sich auszutauschen und selbst mitzuarbeiten. Es besteht eine besondere Verbindung zwischen Produzent/innen und Konsument/innen. Die Anlieferung der Produkte erfolgt in der Regel sehr einfach: Zumeist an einer Übergabestelle werden die Produkte angeliefert und abgeholt, so können mehrere Hersteller/innen verschiedenster Produkte dahin liefern und die Konsument/innen holen sich alles gemeinsam ab.

Der große Vorteil der Produzent/innen besteht im sicheren Absatzmarkt und einem guten Preis. Durch die Mitgliedschaft in der Einkaufsgemeinschaft und teils wöchentliche Vorbestellungen der Produkte können sich die Produzent/innen ihres Absatzes sicher sein. Foodcoops haben auch zum Ziel, lokale Versorgungsschienen zu sichern bzw. wiederaufzubauen. So können bspw. neue Kooperationen zwischen Konsument/innen, Landwirt/innen und dem lokalen Nahversorger angestoßen werden. Die Ausgabestellen bilden oftmals auch einen neuen sozialen Treffpunkt in den Gemeinden, der Ausgangspunkt für weitere Aktionen sein kann.

 

Auf Initiative von Landesrat Anschober und in Kooperation mit Bio Austria, der Oö. Zukunftsakademie und der Agenda 21 Oberösterreich wurde 2014 dazu eine eigene temporäre Förderschiene konzipiert. Das Projekt “Appetit auf Zukunft“ unterstützte und förderte im speziellen vier Agenda 21-Gemeinden und  und drei Regionen bei der Gründung lokaler Initiativen für eine regionale und ökologische Lebensmittelversorgung.

 

Ein wesentliches Ziel von „Appetit auf Zukunft“ war und ist noch immer, die gesammelten Erfahrungen, die Erfolgskriterien und möglichen Stolpersteine der Pilotgemeinden und –regionen sichtbar zu machen und für zukünftige Initiativen aufzubereiten. Dies erfolgte im Rahmen von Evaluierungsgesprächen, die im Frühjahr 2017 nun von der RMOÖ GmbH in einem Erfahrungsbericht zusammengefasst wurden.

Projektträger: 
OÖ. Zukunftsakademie
Projektpartner: 
Bio-Austria, Agenda 21 Oberösterreich
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Plan für effizienten Waldbrandschutz

Dauer / Zeitraum: 
01.12.2016 bis 30.11.2017

Grenzübergreifender Einsatzplan OÖ-BY für effizienten Waldbrandschutz

Der Böhmerwald zwischen Oberösterreich und Bayern ist ein sehr dicht bewaldetes Gebiet, das touristisch intensiv genutzt wird. Aufgrund des hohen Totholzaufkommens und den Käferbefall, entstanden große Lücken in der geschlossenen Walddecke, die den Waldboden nach einer längeren Trockenperiode rasch austrocknen lassen. Dieser Umstand und die intensive touristische Nutzung führen in den Sommermonaten zu einer erhöhten Waldbrandgefahr.

Die für die Erstellung der Einsatzunterlagen notwendige Waldbrandübung findet vom 30.6.2017 bis 2.7.2017 am Dreiländereckgebiet statt. Es soll ein Entstehungsbrand in Deutschland, der sich aufgrund eines Westwindes auf Österreich ausdehnt, in einer grenzüberschreitenden koordinierten Übung gelöscht werden.

Wichtige Maßnahmen und Ziele sind:

  • Beüben der internationalen Zusammenarbeit der Feuerwehreinheiten und anderer Einsatzorganisationen (Bundesheer, Bergrettung, Polizei) sowie der Behörden aus zwei Ländern im Zuge eines großflächigen Waldbrandes
  • Aufdeckung vorhandener Schwächen in der grenzüberscheitenden Koordination
  • Erarbeitung eines Einsatzplans, der mit den „A-B-C“ Einsatzorganisationen der jeweiligen Länder, Behörden, Grundeigentümern und Bauern abgestimmt ist
  • Abstimmung für ein gemeinsames Vorwarnsystem und eines Alarmierungsmodus
  • Schäden an Fauna, Flora, Gebäuden sollen reduziert und Menschenleben (z.B. Touristen) gerettet werden

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://abcffd2017.wordpress.com

EU-Fördermittel:

max. € 8.805

Förderprogramm(e): 

Kleinprojekteförderung INTERREG Österreich-Bayern

Projektträger: 
Oö. Landes-Feuerwehrverband
Projektpartner: 
Kreisbrandinspektion Freyung-Grafenau (Bayern)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Grenzüberschreitende Literaturbörse

Dauer / Zeitraum: 
09.03.2016 bis 15.01.2017

Meine Geschichte, deine Geschichte – Literaturbörse

In einer Zeit, in der Grenzen neu aufgebaut werden, Unterschiede von Nationalitäten wieder vermehrt betont werden, soll dieses Projekt verstärkte neue Brücken bauen. Indem wir erfahren, was Schreibende aller Altersschichten im Mühlviertel und Bayern bewegt, erkennen wir Ähnlichkeiten und wachsen zusammen.

Ziel des Projektes ist die öffentliche Präsentation eines aktuellen literarischen Querschnitts des Sprachraums Oberösterreich und Bayern. Texte renommierter Autoren bis hin zu Schreibinteressierten (Schüler bis Pensionisten) werden vorgestellt.

Die Literaturbörse fand am 21. Juli 2016 in der Messehalle Freistadt statt und soll in Zukunft ca. alle ein bis zwei Jahre in Freistadt durchgeführt werden.

Wichtige Maßnahmen sind:

  • Öffentliche Präsentation eines aktuellen literarischen Querschnittes des Sprachraums BY/OÖ
  • Neuerscheinungen renommierter AutorInnen, als auch Texte von Schreibinteressierten - vom Schüler bis zum Pensionisten in neuartiger und anspruchsvoller Weise in Form eines Literaturabends: Szenische Lesungen, Büchertische etc.
  • Erstellung einer neuen Broschüre zur Literaturbörse bzw. über die Literaturlandschaft BY/OÖ

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.theaterzeit.at/meine-geschichte-deine-geschichte.html

EU-Fördermittel:

max.  € 17.662,50

Förderprogramm(e): 

Kleinprojekteförderung INTERREG Österreich-Bayern

Projektträger: 
Verein kult:Mühlviertel (OÖ)
Projektpartner: 
Verein Passauer Volksbühne (Bayern)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

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