RMOÖ Projektbegleitung

Kultur- und Naturerbe Schwarzenberger Schwemmkanal - Bayrische Au

Dauer / Zeitraum: 
01.06.2018 bis 31.05.2021

Das erste Ziel des Projektes ist die Inwertsetzung eines Teils des Kulturerbes Schwarzenberger Schwemmkanals durch die Projektpartner Tourismusverband Böhmerwald, den tschechischen Militärforsten und Staatsforsten. Das heißt, der Kanal wird instandgesetzt und gewartet (Kanalbett, Schleusen und Durchlässe werden abschnittsweise geräumt bzw. saniert) und in seiner touristischen Infrastruktur optimiert (Informationstafeln, Wegbeschilderung, Sitzgruppen, Rastbänken, Unterstand werden verbessert). Zu letzterem zählt auch die Etablierung einer dreisprachigen Website mit Fachinhalten und diverse Marketingmaßnahmen, um den Bekanntheitsgrad des einzigartigen mitteleuropäischen Baudenkmals des „Schwarzenberger Schwemmkanals“ zu erhöhen.

 

Das zweite Ziel ist die Zugänglichmachung und Inwertsetzung des Spirkenhochmoors „Bayrische Au“ durch den Tourismusverband Böhmerwald. Die Au wird mit einem barrierefreien Steg mit Aussichtsplattform, einem Rundweg und innovativen Kommunikationsmitteln (z.B. Audio-App) erlebbar gemacht. Weiters werden ausgetrocknete Flächen teilweise wieder renaturiert, um dem vorm Aussterben bedrohten Hochmoorlaufkäfer den Überlebensraum zu sichern.

 

EU-Fördermittel:

max.  € 3.059.561,62

Förderprogramm(e): 

INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik, Land OÖ

Projektträger: 
Militärforste der Tschechischen Republik (Leadpartner, www.vls.cz) Staatsforste der Tschechischen Republik (www.lesycr.cz) Tourismusverband Böhmerwald (www.boehmerwald.at)
Projektpartner: 
Nationalpark Šumava (www.npsumava.cz) Südböhmische Tourismuszentrale (www.jccr.cz)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

INTERREG-Projekt GABEL

Das Projekt GABEL zielt darauf ab, die Projektpartner Ackerdemia e.V., Klimabündnis OÖ, Klimabündnis Salzburg und Bio Austria, die im Bereich schulischer Umweltbildung tätig sind, in einer starken bilateralen grenzüberschreitenden Arbeitsgemeinschaft dauerhaft zu vernetzen. Beispielhaft soll gemeinsam ein neues innovatives grenzüberschreitendes Bildungsangebot für Schulen entwickelt werden, das den Schulgarten als Lernort nutzt, um Bewusstsein für gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion, Bodenschutz und Klimawandel zu schaffen. Dieses Angebot soll in 10 Pilotschulen (3 in OÖ, 3 in Salzburg und 4 in Ober- bzw. Niederbayern) erprobt werden. Dazu werden in den Pilotschulen angeleitet Gemüseacker angelegt, die mit den SchülerInnen bestellt, gepflegt und beerntet werden. Dadurch werden den SchülerInnen die Kreisläufe in der Natur und Landwirtschaft näher gebracht und die "Kostbarkeit" von Lebensmitteln erlebbar gemacht. Das manuelle Arbeiten verbindet zudem die SchülerInnen über Sprachbarrieren und Alter hinweg. Die praktische Arbeit wird durch qualitativ hochwertige und ansprechende Unterrichtsmaterialien ergänzt. Grenzübergreifend ausgebildete Acker-Peers geben anschließend ihr Acker Know-How und ihre Erfahrungen an jüngere SchülerInnen weiter. Die Vernetzung der Schulen und SchülerInnen erfolgt einerseits durch Treffen der Peers-Ausbildung und Exkursionen zu Gemüse produzierenden Bio-Landwirtschaftsbetrieben. Andererseits wird ein Tool zur grenzübergreifenden digitalen Vernetzung entwickelt. Darüber hinaus wird im Bereich der Aus- und Fortbildung der Studierenden bzw. LehrerInnen angesetzt, Unterschiede analysiert und durch grenzüberschreitende Seminare das gegenseitige Verständnis verbessert.

Projektlaufzeit: 3 Jahre

Projektvolumen: rund 341.245 Euro; ERE-Fördermittel: rund 255.934 Euro

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektpartner: 
Klimabündnis Österreich GmbH Regionalstelle OÖ und Regionalstelle Salzburg, Ackerdemia e.V., Bio Austria Landesorganisation OÖ.
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Dreiländerregion Seelentium

Dreiländerregion Seelentium

Durch das neue Tourismusgesetz in OÖ war es notwendig, die Tourismusverbände im Bezirk Braunau neu zu organisieren. Lange Zeit gab es in der Region Oberes Innviertel acht Tourismusgemeinden, die in sieben Tourismusverbänden organisiert waren. Darüber hinaus arbeiteten 12 oberösterreichische Gemeinden, darunter etliche Nicht-Tourismus-Gemeinden, im Verein „Seelentium – Wohlfühlregion Oberes Innviertel“ zusammen. Eine intensive Zusammenarbeit sowohl mit den bayerischen Städten Burghausen und Tittmoning sowie der angrenzenden bayerischen Region und mit den Salzburger Gemeinden Lamprechtshausen und St. Georgen gibt es seit langem. Nun hat man für diese grenzübergreifende Region beschlossen, einen konsequenten Schritt der Weiterentwicklung zu gehen und die Tourismusaktivitäten durch einen gemeinsamen grenzüberschreitenden Verein abzudecken. So wurde im Juni 2018 der grenzüberschreitende Tourismusverein "Dreiländerregion Seelentium" gegründet. Gleichzeitig wurden die interessierten Gemeinden aus dem Bezirk Braunau in einem gemeinsamen Tourismusverband vereint, welcher wiederum Mitglied im grenzüberschreitenden Verein „Dreiländerregion Seelentium“ ist. Inhalt des INTERREG-Projektes ist der Aufbau dieser grenzüberschreitenden touristischen Struktur, um ein für den Gast gemeinsames und einheitliches Erscheinungsbild in der gesamten Urlaubs- und Freizeitregion, die sich über alle drei Länder erstreckt, zu schaffen. Zu den dafür erforderlichen Maßnahmen zählen gemeinsame Kataloge, in denen das grenzübergreifende touristische Angebot dargestellt wird, die gemeinsame Präsenz bei wichtigen Ferien- und Freizeitmessen sowie gemeinsame Online-Strategien. Ebenso sollen zusätzliche gemeinsame grenzüberschreitende touristische Projekte entwickelt und unterstützt werden, um die Dreiländerregion als grenzüberschreitende, attraktive und nachhaltige Urlaubs- und Freizeitdestination zu manifestieren und damit auch die langfristige touristische Wertschöpfung in der Region zu sichern.

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

 

Projektträger: 
Verein „Dreiländerregion Seelentium“
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Mittelzentrum Neuhaus-Schärding

Grenzüberschreitendes Mittelzentrum Neuhaus-Schärding

Nach der Überarbeitung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Bayern ist nun in der aktuellen Fortschreibung des LEP Bayern die Gemeinde Neuhaus am Inn als grenzüberschreitendes Doppel-Mittelzentrum mit Schärding festgeschrieben. Seit 2016 setzten sich die VertreterInnen der Gemeinde Neuhaus am Inn und der Stadtgemeinde Schärding mit diesem neuen Entwicklungsansatz auseinander. Grundsatzbeschlüsse zur Intensivierung der Zusammenarbeit wurden in den Gemeindegremien gefasst und eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in die aus beiden Gemeinden je 8 VertreterInnen aus den Bereichen Gemeinde- und Stadtrat, Verwaltung, Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Soziales entsendet wurden. Bei einem gemeinsamen Workshop wurde zur Vorbereitung der künftigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Mittelzentrum Neuhaus-Schärding eine Themenliste mit 15 Themenfeldern ausgearbeitet. Im Februar 2018 wurde durch den Bayerischen Ministerrat die Fortschreibung des LEP Bayern beschlossen. Darum soll nun mit dem Aufbau des Mittelzentrums Neuhaus-Schärding und der Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit begonnen werden. Dazu soll eine externe Dienstleistung zur Koordinierung der grenzüberschreitenden Arbeitsgruppe, die mit der Aufarbeitung der Themenliste beauftragt ist, eingesetzt werden. So sollen grenzübergreifende Projekte für das Mittelzentrum Neuhaus-Schärding ausgearbeitet werden, mindestens 3 Pilotprojekte werden im Rahmen dieses INTERREG-Projektes realiisiert.

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Gemeinde Neuhaus am Inn, Stadt Schärding
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

INTERREG-Projekt Bachlandschaften

INTERREG-Projekt Bachlandschaften

Die Idee des Projektes ist es, durch Renaturierungsmaßnahmen von Bachlandschaften verschiedener Art, die Bäche und Flüsse wieder dazu zu befähigen, Wasser länger in der Landschaft zu halten und damit eine Versickerung von Wasser erst zu ermöglichen und im Starkregenfall schon vom Volumen des Bachbettes her mehr Wasser aufnehmen zu können. Die ökologische Aufwertung der Bachlandschaften schafft gesündere Ökosysteme mit einer größeren Artenvielfalt und schafft neuen Lebensraum für diese Arten.

Am Großen Kößlbach im Gemeindegebiet von Engelhartszell soll durch die Wiederherstellung des natürlichen Mäander die Retentionswirkung des natürlichen Bachlaufs genutzt und gleichzeitig die ökologische Funktionsfähigkeit erhöht werden. Im Mündungsbereich des Saagbaches in die Donau wird eine großflächige Buchtzone angelegt, weil diese strömungsberuhigten Habitate in den Staubereichen der Flüsse große Mangelware sind. Solche Lebensräume erfüllen aber in Bezug auf die Reproduktion der Arten eine wertvolle Funktion, gleichzeitig stellen diese Buchtzonen bei Hochwasser für die gesamte Fauna, insbesondere für Jungfische, einen wichtigen Refugialraum dar. Das verheerende Hochwasser 2016 ist im bayerischen Simbach am Inn noch lange nicht vergessen, damals hat aber nicht der Inn sondern der relativ kleine Simbach das Hochwasser verursacht. Für die Zukunft wurde eine neues Konzept zum Hochwasserschutz ausgearbeitet. Unter anderem soll dabei auch der Damm im untersten Abschnitt des Simbaches rückverlegt werden, um im Fall der Fälle größere Wassermengen aufnehmen zu können. In Zuge dessen wird auch das bisher gepflasterte Gerinne durch Laufpendelung und Strukturierung ökologisch aufgewertet. Als vierte Maßnahme wird im Bereich der bayerischen Ortschaft Perach der Westendorfer Graben, der als Zulauf in den Polder mündet und derzeit ein monoton ausgebautes Gerinne darstellt, ökologisch renaturiert und kann als zusätzliches Rückhaltevolumen generiert sowie als Laich- und Jungfischhabitat für die Innfische erschlossen werden.

Der Beitrag zum Hochwasserschutz durch Renaturierungsmaßnahmen in einer einzelnen Bachlandschaft ist naturgemäß nur von lokaler Bedeutung und für den insgesamt notwendigen Hochwasserschutz nicht sehr hoch, daher soll dieses Projekt über die geplanten Einzelmaßnahmen hinaus auch einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung bei kommunalen VerantwortungsträgerInnen leisten. Werden in Zukunft viele Renaturierungsmaßnahmen an Bachlandschaften vorgenommen, kann in Summe ein großer Beitrag zum Hochwasserschutz – nämlich dann auch bei den Vorflutern und großen Flüssen – geleistet werden.

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Marktgemeinde Engelhartszell, Innwerk AG, VERBUND Innkraftwerke GmbH
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Traditionen (er)leben

Dauer / Zeitraum: 
28.07.2018 bis 27.10.2019

Mit diesem Projekt soll einerseits die Partnerschaft der Marktgemeinde Vorderweißenbach (AT) mit der Gemeinde Heuraffl (CZ) durch Vereinsbegegnungen und gemeinsamen Veranstaltungen aufgebaut und andererseits die Partnerschaft von Friedberg (CZ) noch weiter ausgebaut werden. Beispielsweise soll die Stadtgemeinde zu Fuß und per Rad erkundet werden können.

 

Bei der Startveranstaltung am Marktfest in Vorderweißenbach wird ein großes Puzzle mit den Ortschaften angefertigt, wobei Friedberg und Heuraffl auch jeweils ein Puzzleteil sind.

 

Projektziel:

Ziel ist es, eine langfristige Partnerschaft aufzubauen, weiter zu stärken und zu erhalten sowie das Kennenlernen der kulturellen/ wirtschaftlichen Wege der Partnergemeinden. Die Zielgruppe umfasst Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie SeniorInnen. Jeder soll die Möglichkeit haben, sich bei der Partnerschaft einzubringen.

 

Folgende Projektmaßnahmen sind u.a. geplant:

  • Marktfest in Vorderweißenbach
  • Freundschaftsbewerbe der Freiwilligen Feuerwehren
  • gemeinsamer Wandertag und Radausflug in Heuraffl und Friedberg (Besichtigung von Denkmälern, um die Gemeinden besser kennen zu lernen)
  • Kennenlernen der Gemeindevertretung aus Heuraffl (Austausch über das Gemeindeleben, Ablauf der Gemeindestruktur)
  • Friedenslichtübergabe
  • gemeinsames Eisstockturnier
  • Zusammentreffen beim Grenzübergang inkl. Partnerschaftstafelvergabe zum 30-jährigen Fall des Eisernen Vorhangs mit Zeitzeugen im Juni 2019

Gefördert werden sollen:

Reise- und Unterbringungskosten, externe Expertisen und Dienstleistungen wie Beschallung, Ton, Dolmetschkosten, Flyer, Plakate (zweisprachig) oder Werbung in div. Medien.

Projektträger: 
Marktgemeinde Vorderweißenbach (OÖ)
Projektpartner: 
Gemeinde Heuraffl (Obec Přední Výtoň) Stadtgemeinde Friedberg (Městys Frymburk) (CZ)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Gute Nachbarn betreiben gemeinsam Sport

Dauer / Zeitraum: 
01.09.2018 bis 30.09.2019

Die Fußballvereine aus Borovany (Region Rose, CZ) und Unterweißenbach (Region Mühlviertler Alm, AT) wollen gemeinsam grenzüberschreitende Fußballturniere mit einem Rahmenprogamm organisieren. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gelegt, aber auch deren Eltern können sich in einem freundschaftlichen Turnier messen.

 

Dazu soll im Jänner 2019 in Unterweißenbach ein Kinder- und Seniorenturnier an einem Wochenende veranstaltet werden. Im Juni 2019 folgt ein weiteres Kinderturnier in Borovany. Darüber hinaus sollen in beiden Gemeinden an den jeweiligen Wochenenden z.B. Bogenschießen, Schwimmen etc. als Rahmenprogramm angeboten werden.

 

Projektziele sind u.a.:

  • die Verbesserung und Ausweitung der Beziehungen zwischen den beiden Regionen und Gemeinden
  • Voneinander lernen durch Besichtigung von interessanten Angeboten und Betrieben
  • Grundlage für eventuelle Nachfolgeprojekte zwischen den beiden Regionen

 

Projektmaßnahmen (zusammengefasst):

  • Durchführung eines SeniorInnen-Turniers (in Borovany und Unterweißenbach)
  • ganztägiges Kinderturnier (in Borovany und Unterweißenbach)
  • Exkursion zu Betrieben in der Region und Gestaltung eines interessanten Rahmenprogramms (in Borovany und Unterweißenbach)

 

Gefördert werden sollen u.a.:

Reise- und Unterbringungskosten, Dolmetsch-, Buskosten sowie Verpflegung.

 

Projektträger: 
Österreichische Turn- und Sportunion Unterweißenbach (OÖ)
Projektpartner: 
MAS Sdružení Růže (CZ)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Menschen mit Demenz (k)ein Thema für die Jugend?

Dauer / Zeitraum: 
11.06.2018 bis 10.07.2019

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt laufend an. Grund dafür ist vor allem die steigende Lebenserwartung, denn mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das Risiko an Demenz zu erkranken.

 

Demenz betrifft aber nicht nur die Erkrankten selbst, sondern beeinflusst auch das familiäre Umfeld enorm und nicht selten werden bereits Kinder mit den Auswirkungen der Erkrankung konfrontiert, werden doch ungefähr 80 Prozent der Menschen mit Demenz daheim von den Angehörigen betreut. Die Betreuung eines Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ist ungleich schwieriger zu bewältigen als jene eines Menschen mit rein körperlichen Gebrechen.

 

Durch Sensibilisierung der Jugend für dieses Thema soll erreicht werden, dass die Jugendlichen (14 - 17 Jahre) mit möglichen Belastungen besser umgehen können bzw. den richtigen Umgang mit Menschen mit Demenz erlernen, sich mit der Problematik in beiden Ländern vertraut machen, die Tagesbetreuungsstätten besichtigen, über das Thema Berichte und Präsentationen erstellen, die in den jeweiligen Schulgegenstand implementiert werden. Es werden Vorurteile und Tabus abgebaut, die so oft diese Erkrankung begleiten.

 

Projektmaßnahmen (zusammengefasst):

SchülerInnen beider Schulen sollen über die Thematik Demenz aufgeklärt werden und im Umgang mit Menschen mit Demenz geschult werden, indem sie:

  • Workshops mit der Thematik Demenz an beiden Schulen vorbereiten und daran teilnehmen
  • Exkursionen zu Tagesbetreuungsstätten für Menschen mit Demenz in den Altenheimen des Bezirkes Rohrbach und Tábor absolvieren
  • Präsentation zum Thema vorbereiten
  • Projektergebnisse veröffentlichen (Präsentation für die Öffentlichkeit, Homepages jeweiliger Schulen)

Dies wiederum soll zur Enttabuisierung der Erkrankung Demenz beitragen bzw. belasteten Familien Unterstützung bzw. Entlastung verschaffen, sowie zum intensiveren Erfahrungsaustausch und zur Sensibilisierung des Themas in beiden Ländern beitragen.

 

Gefördert werden sollen u.a.:

Reise- und Unterbringungskosten, Buskosten, Verpflegung.

Projektträger: 
Sozialhilfeverband Rohrbach
Projektpartner: 
Nadační fond Táborského soukromého gymnázia / Stiftungsfonds des Privatgymnasiums Tábor (CZ) Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Rohrbach (BG/BRG Rohrbach) (OÖ)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Stärkung von Kulturlandarten an der Grünen Grenze

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2018 bis 31.10.2019

Schwerpunkt des Vorhabens ist die Verbesserung des Lebensraumes für Kulturlandarten wie z.B. Vogel-, Pflanzen- und Insektenarten. Es werden die Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union, die beiderseits der gemeinsamen Grenze vorkommen, in einer abgestimmten Vorgangsweise bearbeitet.

 

Dabei werden z.B. für Braunkehlchen (Saxicola rubetra), Hochmoorlaufkäfer (Carabus ménétriesi), Bekassine (Gallinago gallinago), Wachtelkönig (Crex Crex), Gewöhnliches Fettkraut (Pinguicula vulgaris), Spitzwarziges Brunnenquellkraut (Montia hallii), Sumpfherzblatt (Parnassia palustris) und Hochmoorgelbling (Colias palaeno) Arten- und Lebensraumschutzprojekte im Grenzbereich umgesetzt.

 

Projektziele:

Die Abstimmungstreffen der ProjektpartnerInnen führen zu einer Verbesserung des Kenntnisstandes über die bearbeiteten Arten und das Management zur Unterstützung derselben.

 

Folgende Maßnahmen sind u.a. geplant:

  • Anbringen von Ansitzwarten in Brutwiesen, um dem Braunkehlchen einen optimalen Lebensraum zu schaffen
  • Information und Bewusstseinsbildung für GrundeigentümerInnen und BewirtschafterInnen: hier soll sowohl das Wissen über die bearbeiteten Arten und deren Habitatsansprüche als auch über die Wirkungen der gesetzten Maßnahmen im laufenden Dialog gesteigert werden
  • Evaluierung der Beweidung von Feuchtflächen durch Wasserbüffel in der Gemeinde Leopoldschlag im Frühjahr und Sommer 2019
  • Revitalisierung der Feucht- und Moorwiesen einschließlich deren Wiedervernässung; hier sollen verbrachende Flächen wieder freigestellt werden und durch Mulchen oder ähnliche Maßnahmen wieder ein bewirtschaftbarer Zustand hergestellt werden
  • mosaikartige Mahd von Projektflächen
  • Freistellung von Offenland-Lebensräumen
  • Artenschutzprojekte für diverse Insektenarten
  • Information und Bewusstseinsbildung für Grundeigentümer und Bewirtschafter.

 

Gefördert werden sollen:

externe Expertisen und Dienstleistungen wie:

  • Ausschneiden von Sträuchern und Bäumen
  • Errichtung von Ansitzwarten und Entfernen der Ansitzwarten vor der Mahd
  • Evaluierung der Büffelweide
  • Mähen von rund 23 ha 1x im Jahr nach dem 15. August
Projektträger: 
Amt der OÖ Landesregierung, Abteilung Naturschutz (OÖ)
Projektpartner: 
Jihočeský Kraj (CZ)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Bildungsraum ohne Grenzen - Musik und Germanistik verbinden Nachbarn

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2018 bis 31.07.2019

Durch die Partnerschaft zwischen der UNESCO Musikmittelschule Freistadt und dem Lehrstuhl für Germanistik der Pädagogischen Fakultät der Universität České Budějovice soll im Studienjahr 2018/19 ein weiterer Schritt in die Richtung eines grenzenlosen Bildungsraumes in den Regionen Südböhmen und Mühlviertel erfolgen.

 

Erstmals werden dabei SchülerInnen und StudentInnen aus verschiedenen Schultypen (NMS, Gymnasium, Gesamtschule und Universität) sowie unterschiedlichen Altersgruppen (10 – 24-Jährige) gemeinsam an den Bildungszielen der Projekte arbeiten. Das Projekt umfasst Teile aus unterschiedlichen Fächergruppen. Schwerpunkte werden aber die Bereiche Musik und Germanistik bilden. Neben drei großen Konzerten, eines am Budweiser Hauptplatz, eines am Gymnasium Budweis und ein weiteres in Freistadt, wird für die Germanistik-StudentInnen der Pädagogischen Fakultät ein mehrteiliges Unterrichtspraktikum an der NMMS Freistadt durchgeführt werden.

 

Auch am Dreiländersingen am Gymnasium Budweis werden die PartnerInnen teilnehmen. Diese grenzüberschreitende Kooperation sucht in Europa ihresgleichen, da es bis dato keine Zusammenarbeit zwischen einer österreichischen Schule und einer ausländischen Universität gibt.

 

Projektmaßnahmen (zusammengefasst):

Die Hauptergebnisse werden vor allem an den drei Konzerttagen zu hören sein. Aufnahmen der Konzerte im Mai und im Juni 2019 werden zudem durch das Radio des Gymnasiums Freistadt in der Region übertragen. Das Abschlusskonzert im Juni wird zudem gefilmt, diese Aufnahmen werden auf der Schulhomepage per Download abrufbar sein. Das Konzert im Dezember wird durch die Südböhmischen Medien aufgezeichnet und es wird mehrere Einspielungen am Budweiser Hauptplatzes während der Adventzeit geben. So wird gewährleistet, dass möglichst viele Personen durch das Projekt direkt oder indirekt profitieren.

 

Gefördert werden sollen u.a.:

Miete für Konzerthalle, Materialien für die Bühnenauftritte, Verpflegung, Reise- und Unterbringungskosten.

Projektträger: 
UNESCO Musikmittelschule Freistadt (OÖ)
Projektpartner: 
Jihočeská univerzita v Českých Budějovicích, Pedagogická fakulta/ Lehrstuhl für Germanistik der Pädagogischen Fakultät der Universität České Budějovice (CZ)
Rolle der RMOÖ: 
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