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RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Breitband Konzept Donau-Böhmerwald

In der LEADER-Region Donau-Böhmerwald soll bis 2025 ein flächendeckender Breitbandausbau stattfinden.
In einem ersten Projekt werden bis Ende 2020 nun eine infrastrukturelle Masterplanung für die gesamte Region erstellt und das Bewusstsein für ein ultraschnelles Glasfaserinternet bei der regionale Bevölkerung gestärkt.

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2019 bis 31.12.2020

Aktuell ist der Bezirk Rohrbach noch unter den Schlusslichtern in der Versorgung mit schnellem Internet (= Breitband-Internet). Das soll sich ändern! Ein gute Internet-Versorgung wird als Breitband-Internet bezeichnet und definiert sich heute mit einer Geschwindigkeit von 30 Mbit/sec (Megabit pro Sekunde) im Download. Studien zeigen aber ganz klar, dass bereits 2025 über 50% der Verbraucher eine Geschwindigkeit von 500 bis 1000 Mbit/sec nachfragen werden. Schon jetzt verdoppelt sich das konsumierte Datenvolumen alle 14 Monate. Digitalisierung geht uns alle an und betrifft jede Lebenslage! Ob SchülerInnen, die Hausaufgaben in der Cloud lösen sollen, EigenheimbesitzerInnen die ihr Zuhause immer smarter ausstatten oder pflegebedürftige Personen, die über mobile Pflegedienste versorgt und deren Vitalwerte digital überwacht und deren Pflegepersonal die 300 Mbit/sec aufwärts aus ihren Heimatländern gewohnt sind um über digitale Medien Kontakt zu ihren Familien zu halten.

Einzigartig in OÖ wird daher nun im gesamten Bezirk Rohrbach und der Gemeinde Herzogsdorf (= LEADER-Region Donau Böhmerwald) der Breitband-Ausbau in allen Gemeinden koordiniert.

Mit Ende 2020 soll ein Ausbauplan für die nächsten fünf bis zehn Jahre vorliegen, um ab 2025 flächendeckend schnelles Internet in jedem Haushalt anbieten zu können. 

Jede Gemeinde arbeitet derzeit individuell an Lösungen im Thema Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Ein einheitlicher Regionalkoordinator soll ab Jänner 2020 in Zusammenarbeit mit den Bauämtern für eine koordinierte Vorgehensweise und somit einen effizienten & kostensparenden Aufbau sorgen.

 

Zielgruppe:

  • 38 Gemeinden der LEADER-Region Donau-Böhmerwald
      (siehe Projektkulisse)
  • BürgerInnen in Haushalten in förderfähigen Gebieten bzgl.
      Infrastrukturförderung für den Breitbandausbau des BMVIT
      (siehe Förderkulisse)

 

Ziele:

Umfassende Unterstützung der Gemeinden in der Errichtung einer…

  • Leistungsstarken (Fiber to the Home für jeden Haushalt)
  • Kompatiblen (effiziente Nutzung der Netzinfrastrukturen mit
      wenig Parallelstrukturen)
  • Nachhaltigen (stufenweise, erweiterbare Ausbaupläne - kommunal,
      regional)
  • Flächendeckenden (Breitbandinternet für jeden Haushalt)

  … Breitbandinfrastruktur bis 2025 in der LEADER-Region
       Donau-Böhmerwald.

 

Geplante Maßnahmen:

  1.  Erstellung Infrastrukturgrobplanung… Kommunal erheben & regional
        denken
  2.  Bewusstseinsbildung & Erhebung des Interesses für ein zukünftiges,
        schnelles Glasfaserinternet (60% der förderfähigen Haushalte sollen
        bis Ende Juli 2020 eine positive Interessensbekundung abgeben)

 

Projektwebsite:

www.donau-boehmerwald.info/breitband.html

Förderprogramm(e): 
Projektträger: 
LEADER-Region Donau-Böhmerald
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Borderwalk 1 - Konzeption

Natur- und Kulturerbe im Grenzgebiet für Schülerinnen und Schüler erfahrbar machen.

Dauer / Zeitraum: 
01.06.2020 bis 31.05.2021

Das Projekt ist in zwei Hauptteile gegliedert, wobei jeder Teil durch einen eigenen Projektantrag gelöst wird - daher Borderwalk 1 (Konzeptentwicklung) und Borderwalk 2 (Umsetzung, Evaluierung). Der erste Teil zielt darauf ab, ein Programmkonzept zu erstellen, das in der zweiten Phase umgesetzt wird bzw. wird die Funktionalität des Konzepts mit zwei Schulen getestet und evaluiert. Das Programmthema konzentriert sich auf die Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes in Grund- und weiterführenden Schulen entlang der Landesgrenze. Die Programme werden so gestaltet sein, dass die SchülerInnen beider Schulen "gemischt" werden und es so zu einer grenzüberschreitenden Kooperation kommt. Dadurch wird die gewünschte Zusammenarbeit von ÖstererreicherInnen und TschechInnen und das gewünschte Kennenlernen erreicht. Ein Programm richtet sich auch an SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder mit Beeinträchtigungen.

Zielgruppe: GrundschülerInnen aus Horni Planá, Aigen-Schlägl und Ulrichsberg

Ziele: Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Zusammenarbeit und der Kontakte zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen im Grenzgebiet durch spezielle thematische Programme, die direkt an der Grenze durchgeführt werden. Dazu soll ein Konzept für ein Bildungsprogramm erstellt werden, mit dem Schulen aus Oberösterreich und Südböhmen gemeinsam Naturerfahrungen sammeln und sich austauschen können.

 

Geplante Maßnahmen:

  • Im Herbst 2020 soll eine gemeinsame Startveranstaltung im Bereich der Böhmerwaldschule (Ulrichsberg) stattfinden. Diese dient dem besseren Kennenlernen der Projektpartner.
  • Entwicklung eines Konzepts für die Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes entlang der Staatsgrenze. Das Programmkonzept wird von einem/r externen DienstleisterIn entwickelt.
  • Während der Entwicklung des Konzepts finden 4 Projektteamsitzungen statt.
  • Diese Treffen werden auch dazu dienen, die bisherigen Schritte zu Evaluieren und die weiteren Arbeiten zu genehmigen.
  • Um die Öffentlichkeit am Projektfortschritt teilhaben zu lassen, wird außen an der Böhmerwaldschule ein Schaukasten montiert. Dort werden das Projekt und die laufenden Arbeiten präsentiert.
Projektträger: 
Verein Waldschule Böhmerwald
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Borderwalk 2 - Umsetzung

Test und Evaluierung des Bildungsprogrammkonzepts aus dem Projekt "Borderwalk 1"

Dauer / Zeitraum: 
01.06.2021 bis 31.08.2022

Das Projekt Borderwalk 2 (Umsetzung) knüpft an das Projekt Borderwalk 1 (Konzeption) an. Borderwalk 2 testet und evaluiert in einer Pilotphase ein Bildungsprogrammkonzept, das im Rahmen des Projekts Borderwalk 1 entwickelt wurde. Dieses neue Bildungsprogramm für SchülerInnen in der Grenzregion wird so gestaltet sein, dass die österreichischen und tschechischen SchülerInnen "gemischt" werden und damit das länderübergreifende Kooperieren gefördert wird. Beim gemeinsamen Lösen von Aufgaben wird nicht nur das Kennenlernen erreicht, es wird auch gegenseitige Wertschätzung initiiert. In diesem Fall konzentrieren sich die Projektaktivitäten auf die Umsetzung konkreter Veranstaltungen, deren Konzept bei Borderwalk 1 erstellt wurde. Dies sind drei eintägige Programme und zwei zweitägige Programme. An den Veranstaltungen (Programmen) nehmen die SchülerInnen aus Schulen im Grenzgebiet, konkret die Grundschule Horní Planá, Volksschule Ulrichsberg und die Neue Mittelschule Aigen-Schlägl, teil. Borderwalk 2 soll die Funktionalität des Konzepts zwischen Schulen überprüfen und gegebenenfalls weiterentwickeln.

Zielgruppe: Sind in diesem Stadium SchülerInnen der Primar- u. Sekundarstufe aus Horni Planá, Aigen-Schlägl und Ulrichsberg. In weiterer Folge auch SchülerInnen, StudentInnen anderer grenzüberschreitender Grund- u. weiterführender Schulen, sowie SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Ziele: Ziele sind u.a. ist die gemeinsame Teilnahme an den einzelnen Aktivitäten die Teile des Programms sein werden, der interkulturellen Erfahrung dienen und die SchülerInnen zusammenführen sollen, persönliche Horizonterweiterung von allen Beteiligten und gegenseitige Wertschätzung sowie Verständnis.

 

Geplante Maßnahmen:

  • Umsetzung der Programme (3x eintägig, 2x zweitägig mit Übernachtung) gemäß dem entwickelten Konzept des Bildungsprogramms.
  • Evaluierung der Funktionalität der Programme. Die Teilnahme an den Programmen ist in dieser Pilotphase kostenlos.
  • Die Hauptaufgabe der Partner ist es, die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an den Programmen sicherzustellen. VertreterInnen der Partner nehmen auch an Sitzungen des Projektteams teil, bei denen betriebliche, organisatorische Herausforderungen gemeinsam gelöst werden und am Ende des Projekts eine gemeinsame Evaluierung der Programme stattfindet.
Projektträger: 
Verein Waldschule Böhmerwald
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Haze Dirt Run AT-BY

Ein Hindernislauf, der Mut, Ausdauer und Teamgeist erfordert.

Dauer / Zeitraum: 
01.08.2020 bis 31.07.2021

Beim Kleinprojekt handelt es sich um einen Hindernislauf (Obstacle Run, Dirt Run), der auf mehreren Streckenlängen mit unterschiedlichen, abenteuerlichen Hindernissen versehen ist. Dabei geht es nicht vorrangig darum, die schnellste Zeit zu erzielen, sondern Mut, Ausdauer und Teamgeist zu beweisen.

 

Projektziele:

  • Förderung des Laufsports und der sportlichen Ertüchtigung der Bevölkerung, der Mitglieder beider Organisationen in der Grenzregion von Oberösterreich und Bayern mit einer Laufveranstaltung.
  • Menschen dazu zu motivieren, gemeinsam in der Natur eine sportliche Erfahrung der ganz besonderen Art zu erleben. Ob als Team oder „Einzelkämpfer“, da auch Einzelkämpfer bei einigen Hindernissen auf Unterstützung von anderen Teilnehmern angewiesen sind, getreu dem Motto „gemeinsam sind wir stark“.
  • Der „Hindernislauf“ soll Menschen aller Alternsgruppen begeistern ob Schüler, Studenten, Firmenmitarbeiter oder Pensionisten.
  • Grenzüberschreitendes Zusammenführen von Menschen, um das gegenseitige Verständnis zu fördern.
  • Gemeinsame Aktivität mit der Gemeinde Nebelberg mit der niederbayerischen Partnergemeinde Wegscheid.
  • Der grenzübergreifende Hindernislauf soll als jährliches grenzübergreifendes Laufevent etabliert werden.

 

Unterstützt werden u.a. Marketing-Aktivitäten, Ausrüstung (z.B.: Zelte), Moderation & Tontechnik, Einsatz der Blaulichtorganisationen.

Projektträger: 
Sportunion Nebelberg - www.union-nebelberg.at
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Tage ohne Barrieren

Sportliche Aktivitäten im Winter für jugendliche Menschen mit Behinderung.

Dauer / Zeitraum: 
01.03.2020 bis 28.02.2022

Das Projekt unterstützt die sportlichen Aktivitäten im Winter von jugendlichen Menschen mit Behinderung (körperliche, geistige und sensorische Behinderung).

 

Folgende Projektziele werden angestrebt:

  • Aufbau eines Netzwerks für Ausleihstellen von Sportausrüstung im INTERREG Programmraum.
  • Grenzüberschreitende Vernetzung von Menschen mit und ohne Behinderung und Organisationen.
  • Erstmalige Veranstaltung grenzübergreifender Winterspiele in Südböhmen im Ski Areal Lipno für Jugendliche mit Behinderung.
  • Sichtbarmachung von Barrieren dieser sportlichen Zielgruppe.
  • Sensibilisierung zur Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung entlang der touristischen Servicekette im Wintersport.
Projektträger: 
Emilova Sportovní (Leadpartner) Österreichischer Behindertensportverband
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Qualifizierung in Industrie 4.0 in der Europaregion Donau-Moldau

Thema ist die Vernetzung zwischen dem Bildungs- und Unternehmenssektor in OÖ, VYS, NÖ und Südböhmen.

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2020 bis 31.12.2021

Oberösterreich (OÖ) und die Region Vysočina (VYS) arbeiten seit 2019 im Rahmen der Europaregion Donau-Moldau (EDM) am Thema Industrie 4.0 (I4.0) zusammen. OÖ widmet sich der Qualifizierung von Unternehmen, Vysočina der Qualifizierung an mittleren/höheren Fachschulen. Im Rahmen der bisherigen Arbeit wurde festgestellt, dass: 1. eine engmaschige Vernetzung von Schulen und Unternehmen für eine erfolgreiche Digitalisierung unabdingbar ist, 2. diese Vernetzung bisweilen vor allem grenzübergreifend kaum passiert. Im Rahmen dieses Projektes soll die Vernetzung zwischen dem Bildungs- und Unternehmenssektor in OÖ, VYS, NÖ und Südböhmen gefördert, der Wissenstransfer zwischen den Regionen verstärkt und verbessert werden. Konkret handelt es sich dabei um eine "Roadshow I4.0" (= regionale Infoveranstaltung für KMU zum I4.0), eine Börse für KMU und Fachschulen, ein Seminar für mittlere und höhere Fachschulen und einen I4.0-Ratgeber in Form eines Faltfolders/Flyers mit zusammenfassenden Inhalten der Roadshow. Das Projekt wird mit Marketingaktivitäten auf der EDM-Website oder in regionalen Medien begleitet. Durch das Projekt soll die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den beiden Zielgruppen im Bereich Industrie 4.0/Digitalisierung und somit die Weiterentwicklung der Dreiländerregion EDM gefördert werden.

 

Zielgruppe:

  • Mittlere und höhere (Fach-)Schulen (ISCED 3); (Leitung, Lehrpersonal, SchülerInnen)
  • Unternehmen (v.a. kleine und mittlere Unternehmen (KMUs)

 

Ziele:

  • Stärkung & Verbesserung des Wissenstransfers im Bereich Digitalisierung innerhalb der EDM
  • Steigerung der digitalen Kompetenzen der Zielgruppen (Chancen, Risiken, Fördermöglichkeiten, Best Practices)
  • Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Zielgruppen, Weiterentwicklung der Grenzregion

 

Geplante Maßnahmen:

  • je eine eintägige "Roadshow I4.0" in OÖ/NÖ und eine auf tschechischer Seite (VYS oder Südböhmen): regionale Infoveranstaltung für KMU zum Thema I4.0 (was bedeutet I4.0, Best Practice Beispiele, Vorstellung regionaler Förderangebote, etc.), Einbindung von Schulen
  • eine Börse für KMU und Fachschulen in OÖ/NÖ; dient als Präsentationsplattform der Angebote von KMU und Schulen; der Bedarf von KMU und das Bildungsangebot der Schulen in I4.0. soll hier gegenübergestellt werden und zum Austausch anregen (= konkrete Maßnahme gegen den Fachkräftemangel) - Zielgruppen: KMU, Lehrpersonal, SchülerInnen
  • je ein Seminar für mittlere/höhere Fachschulen in OÖ und Tschechien - Vorstellung der Aktivitäten von Schulen zum Thema I4.0. sowie Exkursion zu einem praktischen Beispiel (Schule oder Unternehmen); Zielgruppe: Lehrpersonal 11/2020
  • I4.0-Ratgeber in Form eines Faltfolders/Flyers mit zusammenfassenden Inhalte der zwei Roadshows
  • begleitendes Marketing für das Projekt und dessen Aktivitäten
  • eine Studienreise zum Thema "Implementierung I4.0" - Zielgruppen: KMU, mittlere und höhere Fachschulen (ISCED 3) im Programmgebiet
Projektträger: 
Land Oberösterreich, Amt der OÖ Landesregierung, Abteilung Raumordnung
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Gemeinsames Konzert von PIKO und Leonfeldner Kantorei

Aufgeführt wird unter anderem das Requiem von W.A.Mozart.

Dauer / Zeitraum: 
19.03.2020 bis 18.02.2022

Auf Grundlage des unterzeichneten „Memorandum of Understanding“ und der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Städten Písek in Tschechien und Bad Leonfelden in Oberösterreich bereiten das Písecký komorní Orchestr (PIKO) und die Leonfeldner Kantorei ein gemeinsames Konzert vor, das an beiden Orten stattfinden wird. Beide Konzerte finden in würdigen Räumen statt - Pfarrkirchen beider Städte - und sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Beide Ensembles haben eine lange Tradition (PIKO 60 Jahre, Kantorei 30 Jahre) und repräsentieren erfolgreich ihre Städte. Auf dem Programm steht ein wichtiges Werk der Weltmusik - Requiem von W. A. Mozart, dem letzten Stück des Künstlers. Auch im Programm sind einige Motteten (eine von William Mason) für die Kantorei allein. Neben den Amateurensembles - dem Chor und dem Orchester - umfasst die Besetzung auch vier SolosängerInnen (Mitglieder des Nationaltheaterensembles) und professionelle BläserInnen. Dirigent wird Chorleiter der Leonfeldner Kantorei, Herr William Mason, der zu einer Orchesterprobe in Oktober 2020 nach Pisek reisen wird. Gemeinsame Proben für das Konzert finden ebenso statt.

 

Zielgruppe:

BürgerInnen beider Städte - Písek und Bad Leonfelden - und deren Umgebung. Das Konzert steht einer Vielzahl von Menschen offen, die sich für Musik und kulturelle Zusammenarbeit interessieren. Wir gehen davon aus, dass das verlockende Programm und der Ruf beider Ensembles hunderte von BesucherInnen anziehen werden.

 

Ziele:

Eine persönliche Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den dutzenden MusikerInnen und SängerInnen beider Städte herzustellen und zu unterstützen.

 

Geplante Maßnahmen:

  • Koordination und Abstimmung mit dem Partner, Organisation von Terminen, Raum, MusikerInnen, SolistInnen, Transport, Unterkunft, Verpflegung, Bewerbung (zweisprachig)
  • Vorbereitung von Noten und Fassungen, individuelles Einstudieren von Noten
  • getrennte und gemeinsame Proben, Förderung der Veranstaltung (Plakatdruck, Einladungsartikel in der Presse, Werbeinterviews im tschechischen Fernsehen), organisatorische Unterstützung in Písek und Bad Leonfelden
  • gemeinsame Konzertaufführung in der Pfarrkirche in Bad Leonfelden und in der Dekanatskirche der Geburt der Jungfrau Maria in Písek
  • ein gemeinsamer Rückblick auf die Kooperation und die Konzerte, damit Stärken und mögliche Schwächen evaluiert werden können - in Hinblick auf das nächste gemeinsame Projekt
Projektträger: 
Leonfeldner Kantorei
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Licht im Einklang mit Mensch und Natur - Zukunftsweisende Außenbeleuchtung

Optimierte Beleuchtung von Kultur- und Naturdenkmälern.

Dauer / Zeitraum: 
01.08.2020 bis 31.10.2021

Lichtstarke Anstrahlungen von Gebäuden, grelle Leuchtreklamen und zu helle, normübererfüllende Straßenbeleuchtung sowie Licht, das in die Breite und nach oben streut, stören neben der Energie- und Geldverschwendung Nachbarn und den natürlichen Lebensraum. Kaltweißes Licht wird besonders breit gestreut und zieht durch hohe Blauanteile viele Insekten an, mit negativen Folgen für das Ökosystem. Um konkrete Maßnahmen setzen zu können will die LEADER-Region Sterngartl Gusental mit der tschechischen LAG Lhenice, ein grenzüberschreitendes Projekt gegen die Lichtverschmutzung umsetzen. Auf österreichischer Seite stehen als strategische Partner das Land OÖ und die Universität Wien, Abteilung Astrophysik mit ihrer Fachkompetenz zur Verfügung. Es soll eine umfassende Aufnahme von Kultur- und Naturdenkmälern in der Region erfolgen, die wissenschaftlich ausgewertet wird, um zielgerichtete Maßnahmen für eine optimierte Beleuchtung dieser- mit poitiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt - zu entwickeln.

 

Zielgruppe:

  • jede Person in den Regionen Sterngartl Gusental und LAG Lhenice profitiert von diesen Maßnahmen, da öffentliche Kultur- und Naturdenkmäler optimierter beleuchtet werden

 

Ziele:

  • die Region ins beste Licht zu rücken
  • Auslotung mit den Gemeinden unter welchen Bedingungen Dark Sky Parks (DSP) eine Berechtigung haben.
  • Dokumentation von Kultur- und Naturdenkmäler bzgl. Beleuchtung
  • Wissenschaftliche Vermessung für Empfehlungsrichtlinien bzgl. Licht-Umrüstung
  • Studie zur Analyse von Kosten der Umrüstung

 

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst):

  • Ausarbeitung eines gemeinsamen Fragebogens
  • Aussendung Fragebogen an Gemeinden in der LAG Sterngartl-Gusental und LAG Lhenice
  • Auswahl an Natur- und Kulturdenkmäler, die vermessen werden sollen
  • Start des Projektes auf österreichischer und tschechischer Seite mit Beauftragung der Studie: konkrete Maßnahmen für eine Umrüstung
  • Präsentation der Forschungsergebnisse der Uni Wien in der Sterngartl-Gusentalregion für Gemeinden, interessierte Bevölkerung, etc. sowie Sensibilisierung für diese Thematik
  • während der Laufzeit: zwei gegenseitige Besuche in Form von Exkursionen; erste Exkursion bei der Präsentation der Forschungsergebnisse in LAG Lhenice und zweite zur Anschauung von Fallbeispielen in der Region Sterngartl-Gusental
  • Organisation und Durchführung einer Abschlussveranstaltung in der LAG Sterngartl-Gusental bzw. LAG Lhenice
  • Bewusstseinsbildung für die Thematik
Projektträger: 
Leader Aktionsgruppe Sterngartl Gusental
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

AT-CZ Forschungsnetzwerk zu Nanotechnologien, Biosensoren und Additive Fertigung

Mehr Ressourcen für einzelne Forschungszentren durch Vernetzung.

Dauer / Zeitraum: 
01.04.2020 bis 31.03.2021

Das Projekt „Aufbau eines österreichischen-tschechisch Innovations- und Forschungsnetzwerkes zu Nanotechnologien, Biosensoren und der Additive Fertigung“ hat folgende Ziele:

  • Aufbau und Etablierung eines langfristigen Kontaktnetzwerkes inkl. Kompetenzmapping zu Akteuren aus Forschung, Entwicklung und Wirtschaft zu den Bereichen Polymerelektronik und Medizintechnik. Der Fokus richtet sich hier auf die Themen Biosensoren, Nanotechnologie und Additive Fertigung (3D-Druck).
  • Verbesserte Kooperationsbereitschaft zwischen relevanten Forschungsinstitutionen, Technologieprovidern, KMU und Endnutzern durch abgestimmte F&E Schwerpunkte und transregionale Kooperationsprojekte um die Technologien weiterzuentwickeln.
  • Projektkonsortien zu spezifischen Themenstellungen sollen gebildet und durch Inanspruchnahme regionaler, nationaler und EU Förderprogramme finanziert werden.

Durch die Schaffung eines komplementären Netzwerks können die einzelnen Hubs (Forschungszentren) ihre finanziellen und personellen Ressourcen auf bestimmte (beschränkte) Dienstleistungen konzentrieren – wie etwa das Nano-Imprinting, 3D-Druck. Alle anderen Tätigkeiten werden von den Partnern übernommen. Aufgrund der Planung eines Nachfolgeprojekts mit assoziierten Partnern aus Südmähren, Wien, und Niederösterreich werden zukünftige Schritte gesetzt um das Netzwerk zu erweitern, wodurch für die einzelnen Hubs auch neue Partner gewonnen werden.

Projektträger: 
Profactor GmbH (Leadpartner) - www.profactor.at Business Upper Austria GmbH - www.biz-up.at Südböhmische Universität Budweis - www.jcu.cz
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Demo

Vertiefung des Netzwerkes zum Blaudruck und des volkskulturellen Austausches

Der grenzüberschreitende fachliche Austausch zum Thema Blaudruck sowie der Kulturtourismus in der Grenzregion wird durch das Projekt gefördert.

Dauer / Zeitraum: 
18.03.2020 bis 30.11.2022

Die vom Verein Färbermuseum Gutau im Rahmen des Färbermarktes sowie im Rahmen des Projektes Lidová kultura/Volkskultur ATCZ181 geknüpften Kontakte mit dem Muzeum Vysočiny Třebíč, tschechischen BlaudruckerInnen und Volkskulturzentren sollen unterstützt, vertieft und ausgebaut werden. Mittel dazu sind der Erfahrungsaustausch der Museumsteams, eine Exkursion zu tschechischen Handwerksbetrieben, sowie die Beteiligung an fachspezifischen und volkskulturellen Veranstaltungen in Südböhmen und Vysočina. Die Angebote des Färbermuseums Gutau sowie die Werbemittel sollen künftig auch in tschechischer und englischer Sprache bereitgestellt werden. Dadurch werden der grenzüberschreitende fachliche Austausch zum Thema Blaudruck sowie der Kulturtourismus in der Grenzregion gefördert.

 

Zielgruppen:

  • BesucherInnen vorrangig aus Österreich, Tschechien sowie internationale Kulturtouristen und Fachpublikum.
  • Museumsteams des Färbermuseums Gutau sowie des Muzeum Vysočiny Třebíč, die Aktiven im Rahmen des Färbermarktes Gutau, aktive BlaudruckerInnen und am Thema Blaudruck Interessierte

 

Ziele:

  • Vertiefung des Austausches mit dem Muzeum Vysočiny Třebíč sowie Blaudruckwerkstätten in Tschechien
  • Verbesserung der Angebote des Färbermuseums Gutau und deren Bewerbung für tschechisch- und englischsprachige BesucherInnen.

 

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst):

  • Unterstützung der Teilnahme von Aktiven aus den Bereichen Blaudruck (Färbermuseum, Färbermarkt, Zeugfärberei) und Volkskultur aus Gutau an fachlich-musealen und volkskulturellen Aktivitäten in Südböhmen und Vysočina (z.B. Blaudruck-Konferenz, Volkskulturveranstaltungen, ...)
  • Busexkursion mit den Aktiven und Interessierten aus Gutau nach Třebíč (Muzeum Vysočiny, Volkskulturelles Zentrum) sowie zu den Blaudruckwerkstätten in Olešnice und Stražnice (2-3-tägig)
  • Erstellung von schriftlichem Begleitmaterial für Führungsinhalte (CZ, E)
  • Erstellung eines Audioguides mit Führungsinhalten (CZ, E; Smartphone-App, ca. 5 Geräte mit Ladestation)
  • Folder für das Färbermuseum (D, CZ, E) zur Präsentation der Aktivitäten zum Thema Blaudruck in Gutau in Tschechien
  • Besuch von MitarbeiterInnen des Muzeum Vysočiny (z.B. zum Färbermarkt), gemeinsame Besichtigung des Färbermuseums, Fachlicher Austausch zur Vermittlung des Themas Blaudruck
  • Austausch und gegenseitige Kontrolle von Werbe- und Vermittlungsmaterialien zum Blaudruck (z.B. Führungsunterlagen, Begleitmaterial, Texte für Audioguide, Homepage ...) hinsichtlich fachlicher und sprachlicher Richtigkeit (richtige Verwendung von Fachbegriffen).
Projektträger: 
Verein Färbermuseum Gutau
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

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