RMOÖ Projektbegleitung

Bewusstseinsbildung und Ausbildung zum Carnica Bienen-Schutzgebiet MV-SB

Dauer / Zeitraum: 
01.02.2019 bis 30.09.2019

Kurzbeschreibung:

Die Bienenbelegstelle „Mühlviertler Alm“ in der Nähe der Ortschaft Schöneben (Gemeinde Liebenau) für Carnica-Königinnen wurde im Juni 1997 eröffnet und ist seither eine wichtige Belegstelle für zahlreiche ImkerInnen. Da nun der Schutzradius um diese Belegstelle von vier km auf sieben km erweitert werden soll, wird dadurch auch ein Teil von Südböhmen berührt.

Gemeinsam mit den Projektpartnern will man im Gesamtprojekt (aller drei Projektpartner siehe u.a.) die Bienenbelegstelle in Schöneben durch eine Ausweitung des Schutzradius absichern. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auch auf Bewusstseinsbildungsmaßnahmen bei der regionalen Bevölkerung im Schutzgebiet gelegt werden. Das Schutzareal mit Bienenbelegstelle, die Erhaltung der alten Carnica-Bienenrasse und der Bienenschutz generell sollen dabei der Bevölkerung mittels eines zweisprachigen Bienen-Imker-Jahreskalender nähergebracht werden. Weiters sollen aber auch einige interessierte JungimkerInnen mit einem speziellen Schwerpunkt zum Schutzgebiet und zur Belegstelle ausgebildet und so der Erhalt der Belegstelle langfristig abgesichert werden.

Zielgruppe:

ImkerInnen im Schutzgebiet, örtliche Bevölkerung

Ziele:

  • Erhaltung und Ausweitung des Carnica-Bienenbelegstellen-Schutzgebietes rund um Schöneben auf einen Radius von sieben km bis zu den Ortschaften Pohoří na Šumevě Pohorská Ves in Südböhmen
  • Verbesserung der grenzüberschreitenden Kontakte im Bereich der Imkerei
  • grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bewusstseinsbildung zum Thema Bienenschutz bei der regionalen Bevölkerung forcieren
  • Personen zur Imkerei in der Grenzregion begeistern

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst): 

  • Mitwirkung bei der Ausweitung des Carnica-Bienenbelegstellen-Schutzgebietes auf den Radius von sieben km rund um Schöneben vor allem auf tschechischem Staatsgebiet durch Gespräche und Sitzungen mit beteiligten Gemeinden, Imkervereinen und anderen Organisationen
  • Durchführung von Bewusstseinsbildungsmaßnahmen: Bienen-Kalender 2020
  • Kurse und Workshops zur Imkerausbildung mit Schwerpunkt zum Schutzgebiet und der Belegstelle

Gefördert werden sollen u.a.:

  • Kalender und Rollups (Grafische Gestaltung, Druck)
  • Imkerei-Kurse (ExpertInnen/ReferentInnen, Miete Seminar- und Ausstellungsräume für Kurse, Verpflegungskosten)
  • Dolmetschkosten, Dolmetschtechnik
Projektträger: 
Tu was Otelo Mühlviertler Alm
Projektpartner: 
MAS Sdružení Růže Oberösterreichischer Landes-Bienenzüchterverein, Ortsgruppe Weitersfelden-Liebenau
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung
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Carnica Bienen-Schutzgebiet Mühlviertel-Südböhmen mit Belegstelle

Dauer / Zeitraum: 
01.02.2019 bis 30.09.2019

Kurzbeschreibung:

Die Bienenbelegstelle „Mühlviertler Alm“ in der Nähe der Ortschaft Schöneben (Gemeinde Liebenau) für Carnica-Königinnen wurde im Juni 1997 eröffnet. Diese großartige Belegstelle hatte bereits damals wie auch heute noch zahlreiche Befürworter, wie z.B. Univ.-Doz. Dr. DI Hermann Pechhacker vom Bienenforschungszentrum Lunz am See. Da die letzten Erkenntnisse der Forschung hervorgebracht haben, dass der Flugradius der Drohnen über den derzeitigen Schutzradius von vier km hinausgeht, ist man von mehreren Stellen nun bemüht, diesen auf sieben km auszudehnen. Bei der Belegstelle Schöneben wird dadurch auch ein Teil von Südböhmen berührt. Gemeinsam mit den anderen Projektpartnern (siehe u.a.) will man die Bienenbelegstelle in Schöneben durch eine Ausweitung des Schutzradius absichern, das dadurch entstandene grenzüberschreitende Schutzgebiet entsprechend kennzeichnen und ausschildern sowie die Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen den ImkerInnen und Imkervereinen beiderseits der Grenze verbessern. Exkursionen zu Imker-Spezialthemen sowie Vorzeigebetrieben sollen dabei der Startschuss für weitere Initiativen sein.

Zielgruppe:

ImkerInnen im Schutzgebiet, örtliche Bevölkerung

Ziele:

  • Erhaltung und Ausweitung des Carnica-Bienenbelegstellen-Schutzgebietes rund um Schöneben auf einen Radius von sieben km bis zu den Ortschaften Pohoří na Šumevě Pohorská Ves in Südböhmen
  • Verbesserung der grenzüberschreitenden Kontakte im Bereich der Imkerei
  • grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bewusstseinsbildung zum Thema Bienenschutz bei der regionalen Bevölkerung forcieren
  • Personen zur Imkerei in der Grenzregion begeistern

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst): 

  • Mitwirkung bei der Ausweitung des Carnica-Bienenbelegstellen-Schutzgebietes auf den Radius von sieben km rund um Schöneben vor allem auf tschechischem Staatsgebiet durch Gespräche und Sitzungen mit beteiligten Gemeinden, Imkervereinen und anderen Organisationen
  • Exkursionen in Österreich und Tschechien zu Imker-Themen (Zucht, instrumentelle Besamung, natürliche Anpaarung, Veredelung von Bienen-Produkten, ...)
  • Ausschilderung des Zucht-Schutzgebietes mittels Informationstafeln an wichtigen Stellen

Gefördert werden sollen u.a.:

  • Ausschilderung des Carnica-Bienen-Schutzgebietes mit Tafeln und Pflöcken
  • Exkursionen (Bus-, Verpflegungs-, Nächtigungskosten, Betriebsbesichtigungen)
  • Dolmetschkosten, Dolmetschtechnik
Projektträger: 
Oberösterreichischer Landes-Bienenzüchterverein, Ortsgruppe Weitersfelden-Liebenau
Projektpartner: 
MAS Sdružení Růže Tu was Otelo Mühlviertler Alm
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung
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Böhmerwald-Dialoge

Dauer / Zeitraum: 
01.02.2019 bis 30.09.2019

Kurzbeschreibung:

Das Projekt fokussiert auf die Verbesserung der Beziehungen auf kommunaler, kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Ebene zwischen den Gemeinden Horni Plana und Ulrichsberg anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs. Kennenlernen und Verstehen der jeweiligen Einrichtungen wird Dank Exkursionen und gemeinsamen Veranstaltungen realisiert. Es ist notwendig, aktiv an dem Kennenlernprozess zu arbeiten, der die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit bildet. Es werden Exkursionen/Treffen für Kindergarten und GemeinderätInnen und Ortsverbände, die das Kennenlernen der benachbarten Gemeinde-Einrichtungen erleichtern sollen, organisiert. Ein Workshop im Frühjahr 2019 im Kontext des nächsten EU-Programmzeitraumes wird - erweitert mit regionalen Institutionen und Vertretungen - das Thema der gemeinsamen Zukunft des Dreiländerecks zum Inhalt haben und die aktuellen Problembereiche behandeln. Diese Ergebnisse sollen u.a. auch mit einem gemeinsamen Familienprogramm beim "Fest der Begegnung" im Rahmen der Böhmerwald-Messe von 2. - 4. August 2019 einem großen Publikum präsentiert werden. Bei einem kirchlich-kulturellen Treffen an der Grenze (Glöckelberg) wird dem Fall des Eisernen Vorhangs gedacht.

Zielgruppe:

Kindergartenkinder, GemeinderätInnen, regionale MeinungsbildnerInnen, Sozialeinrichtungen, Vereine, Feuerwehren aus Ulrichsberg und Horni Plana

Ziele:

  • der Workshop soll gemeinsame Themen/ Problemfelder/ Chancen der Gemeinden Gemeinden Horni Plana und Ulrichsberg aufzeigen
  • Ergebnisse sollen der gesamten Bevölkerung bzw. einem großen Publikum aus der Region präsentiert werden
  • die Exkursionen dienen dem Erfahrungsaustausch, zur Vertiefung der Kontakte und zur Schaffung eine Grundlage für die weitere Zusammenarbeit (Kindergarten, kommunale Verwaltung, Feuerwehr)
  • Gemeinsames "Fest der Begegnung" mit WaldpädagogInnen im Rahmen der Böhmerwald-Messe soll eine grenzüberschreitende BürgerInnen-Begegnung ermöglichen

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst): 

  • vier Exkursionen – zwei für Kindergarten (1 x nach Horni Plana u. 1 x nach Ulrichsberg) und zwei Exkursionen für GemeinderätInnen und Ortsverbände (1 x nach Horni Plana und 1 x nach Ulrichsberg)
  • ein Workshop zum Thema der gemeinsamen Zukunft des Dreiländerecks in Horni Plana
  • Kulturereignis „Treffen an der Grenze“ zum 30. Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs in Zadni Zvonkova
  • Familienprogramm „Fest der Begegnung“ im Rahmen der dreitägigen Böhmerwald-Messe in Ulrichsberg
  • Planung der Veranstaltungen (inhaltliche Ausrichtung, Fixierung der Programmpunkte, Übersetzungen)
  • Bewerbung der Teilnehmer (Einladungen inkl. Übersetzungen)

Gefördert werden sollen u.a.

externe Expertisen und Dienstleistungen wie:

ExpertInnen/ ReferentInnen, Dolmetschkosten, Buskosten, Gestaltung Einladungen, Plakate durch Grafiker, Druck Folder, Plakate, Verpflegung sowie Ausrüstungskosten

Projektträger: 
Verein Ulrichsberger Böhmerwald-Impulse
Projektpartner: 
Město Horní Planá
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung
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Stadt-Umland-Kooperation "Stadtregion RUF - Region untere Feldaist"

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2016 bis 31.12.2020

Beteiligte Gemeinden: Pregarten, Hagenberg i. M., Wartberg / Aist, Unterweitersdorf

Regionssprecher: Bgm. Anton Scheuwimmer (Stadtgemeinde Pregarten)

Planungsbüro (Strategie): Raum2 ZT Kanzlei DI Mandl & Komobile GmbH

Meilensteine: Juni 2016: Gründung Stadtregionales Forum

                     März 2017: Start Stadtregionale Strategie

                     März 2018: Beschluss Stadtregionale Strategie

 

Stadtregionale Strategie für die Stadtregion untere Feldaist

Handlungserfordernisse und Ziele:

Priorisierte Schlüsselprojekte mit handlungserfordernissen

  • S10 - Anschlussstelle Unterweitersdorf
  • Regio Tram Linz-Gallneukirchen-Pregarten
  • Innerregionale Mobilität
  • Softwarepark (SWP) Hagenberg
  • INKOBA Gewerbepark AS Unterweitersdorf
  • Regionale Mitte / Bhnhof Pregarten
  • Nahversorgung und Einzelhandel
  • Stadt- und Ortskerne
  • Mehrgeschossiger Wohnbau

 

Umsetzungsstrategie:

Innerregionales Mobilitätskonzept für Fußgänger und Radfahrer

 

Umsetzungsprojekte:

Diese sind in den Schlüsselprojekten definiert. Das Mobilitätskonzept / Fußgänger und Radfahrer hat unmittelbare Umsetzungspriorität.

Links zu Umsetzungsprojekten: www.pregarten.at/aktuelles/news-detail/efre-iwb-stadt-umlandkooperation

                                                 www.unterweitersdorf.at/leben-in-unterweitersdorf/stadtumlandkooperation...

                                                 www.wartberg-aist.at

                                                 www.hagenberg.at

                                                 www.region-ruf.at

Projektträger: 
Stadtregion untere Feldaist
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung
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Stadt-Umland-Kooperation "Stadtregion R.AiNa - Region Aist-Naarn"

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2016 bis 31.12.2020

Beteiligte Gemeinden: Perg, Schwertberg, Naarn i. M., Arbing

RegionssprecherIn: BR Bgm. Anton Froschauer (Stadtgemeinde Perg)

Planungsbüro (Strategie): Communalp GmbH, Haderer ZT GmbH, Krückl-Seidel-Mayr & Partner-ZT-GmbH und ÖAW (Akademie der Wissenschaften)

Meilensteine: Juli 2016: Gründung Stadtregionales Forum                   

                     April 2017: Start Stadtregionale Strategie

                     März 2018: Beschluss Stadtregionale Strategie

 

Stadtregionale Strategie für die Stadtregion Aist-Naarn:

Handlungserfordernisse und Ziele:

Für jede Daseinsgrundfunktion wurden sogenannte Produkte mit Inputs, Vorteilen und Gefahren für die R.AiNa definiert.

  • Leitfaden einer Wohn- und Baukultur
  • Leitfaden für Betriebsansiedlung
  • Landwirtschaft - Bodenschutz
  • Strategie und Maßnahmenpapier für Kinderbetreuung
  • Strategieplan für das Leben im Alter
  • gemeindeübergreifende Herangehensweise im Breitbandausbau
  • Markenbildungsprozess der Region
  • Kulturprogramm
  • Mobilitätsmanagement (Konzept P&R Anlagen)
  • Tourismusmarketing - Regionaler Freizeitfolder

 

Umsetzungsstrategie:

Innerregionales Rad- und Fußwegenetz

 

Umsetzungsprojekte:

Das R.AiNa Rad- und Fußwegekonzept wird als Hauptprodukt der Daseinsgrundfunktionen unmittelbar umgesetzt.

Projektträger: 
Stadtregion Aist-Naarn
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Downloads: 

Plakat Stadtregion Aist-Naarn

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MULTILOKALITÄT

MULTILOKALITÄT. Das „Leben und Wohnen an zwei oder mehreren Orten“, prägt einen neuen Lebensstil, welcher eine wesentliche Chance und Ressource für ländliche Regionen sein kann. Nicht nur gut qualifizierte junge Erwachsene alternieren während ihrer Ausbildungszeit zwischen urbanen Gebieten und ihrer Herkunftsregion, sondern zunehmend auch Bevölkerungsgruppen in den späteren Lebensphasen: im „2. Aufbruch“ und im „Un-Ruhestand“. Durch ihre temporären Ortswechsel sind sie spannende Wissensvermittler und wichtiges Bindeglied zwischen ihren verschiedenen Lebenswelten. Zudem gewinnt dieser Lebensstil durch gesellschaftliche Trends wie steigende Mobilität, zunehmende Digitalisierung, häufigeren Berufs- und Wohnsitzwechsel, vielfältigere Familienformate und lebenslanges Lernen, etc. an Bedeutung. Um diesen spannenden Entwicklungen mit neuen Ideen zu begegnen und Antworten auf die Bedürfnisse der multilokal lebenden Menschen zu finden, möchte die Inn-Salzach-EUREGIO mit dem Agenda 21 Schwerpunkt- und Impulsprojekt: „Multilokalität in unterschiedlichen Lebensphasen als Chance für die Region Innviertel-Hausruck“ einen wesentlichen Schritt für zukunftsorientierte Regionalentwicklung setzen.

Projektziele:

  • Handelnde AkteuerInnen/PolitikerInnen in der Region Innviertel-Hausruck entwickeln ein Bewusstsein für Multilokalität sowie für die spezifischen Bedürfnisse multilokal Lebender und begreifen diesen Lebensstil als wesentliche Chance für die Entwicklung der Region.
  • Vorliegende multilokale Bedürfnistypen werden für das junge Erwachsenenalter, sowie für die späteren Lebensphasen „2. Aufbruch“ und „Un-Ruhestand“ geschärft, daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen für Gemeinden weiterentwickelt und in Pilotgemeinden modellhaft getestet, sowie deren Umsetzung eingeleitet.
  • In der Region Innviertel-Hausruck entsteht ein tragfähiges Netzwerk mit und für Multilokale, das den multilokalen Lebensstil in der Region nachhaltig und dauerhaft unterstützt und als entsprechende Andockstelle fungiert.

Nähere Informationen unter: http://inn-salzach-euregio.at/multilokal

 

 

Förderprogramm(e): 

Agenda21 Schwerpunkt- und Impulsprojekt 

Projektträger: 
Verein Inn-Salzach-EUREGIO
Projektpartner: 
Regionalmanagement OÖ GmbH/ OÖ Zukunftsakademie/ Georg Gumpinger und Daniel Neuböck
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung
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Spurensuche im gemeinsamen Natur- und Kulturerbe OÖ-SB

Dauer / Zeitraum: 
01.06.2018 bis 31.05.2021

Ziel des Projektes ist die gemeinsame und grenzübergreifende Vermittlung und die Erhöhung des Schutzverständnisses in der Bevölkerung und den Touristen für das bedeutende Natur- und Kulturerbe in der Grenzregion zwischen Oberösterreich und Südböhmen. Aufgrund der jahrzehntelangen Grenzsperre ist es sehr gut erhalten und dadurch teilweise auch ein Natura 2000 Schutzgebiet

Der Projektinhalt besteht aus folgenden Aktivitäten:

  • Errichtung eines Lehrpfads um den Teich Olšina und eines neu errichteten Besucherzentrums in Olšina. Hier wird für Besucher ein gemeinsames grenzüberschreitendes Angebot zum Natur- und Kulturerbe und Natura 2000 geschaffen. Bei der inhaltlichen Gestaltung arbeiten die Projektpartner zusammen.
  • Die Mitarbeiter der Projektpartner bilden sich gemeinsam weiter, um einen abgestimmten Wissenstransfer zum gemeinsamen Natur- und Kulturerbe an die Öffentlichkeit, Schulen, usw. durch Themenveranstaltungen zu ermöglichen.
  • Öffentlichkeitsarbeit (Folder, Broschüre, Videos, usw.)

 

EU-Fördermittel:
max.  € 1.070.740,69

Förderprogramm(e): 

INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik, Land OÖ

Projektträger: 
Tschechische Militärforste (Leadpartner, www.vls.cz), Verein Waldschule Böhmerwald (www.boehmerwaldschule.at)
Projektpartner: 
Strategische Projektpartner: Nationalpark Šumava (www.npsumava.cz), Südböhmische Tourismuszentrale (www.jccr.cz)
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung
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Voneinander Lernen - die Zukunft in der Technik gemeinsam erleben

Dauer / Zeitraum: 
12.11.2018 bis 30.09.2019

Die HTBLA Ried, will eine Kooperation mit der VOŠ, SPŠ automobilní a technická in Budweis aufbauen.  Die HTBLA Ried ist eine klassische Maschinenbau HTL mit den Schwerpunkten Fertigungstechnik/Leichtbau und Agrar- und Umwelttechnik, sowie eine Abendschule für Automatisierungstechnik. Die VOŠ, SPŠ automobilní a technická in Budweis ist die größte Fachberufsschule für alle Fachrichtungen der Kfz-Technik in Tschechien. Somit stellt die Technik das verbindende Element für beide Schulen dar.

Im Rahmen dieser Partnerschaft sollen gegenseitige Besuche von Schülern und Lehrkräften stattfinden. Es sind Vorträge, gemeinsame Exkursionen und Weiterbildungen mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik, sowie länderübergreifende sportliche und kulturelle Aktivitäten geplant.

Gefördert werden sollen dadurch sowohl Schüler, als auch Lehrkräfte, die ihr Blickfeld durch den interkulturellen Austausch erweitern.

Zusätzlich sind die Teilnahme und gemeinsame Vorbereitung am 'F1 for schools' Wettbewerb geplant. Dabei werden einige Dekagramm schwere Rennautos gebaut, die durch eine Gaspatrone angetrieben, möglichst schnell eine Distanz von 20 m zurücklegen müssen.

Zielgruppe:

  • Schüler der beiden Kooperationspartner
  • Lehrer der beteiligten Schulen

Ziele:

  • Aufbau einer langfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen den Partnerschulen
  • Informationsaustausch und Entwicklung von Synergien durch optimierte, gemeinsame Nutzung des technischen Equipments sowie des Wissens und Erfahrungen der Projektpartner
  • Internationale Unterrichtsprojekte - Übertragung von Beispielen guter Praxis in der Nutzung im Unterricht
  • Fördern von internationalem Handeln und globalen Denken
  • Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse - praktische Anwendung in der Realität

Geplante Maßnahmen: 

Lehreraustausch: Mehrtägiger Unterricht durch österreichischen Lehrkraft in Budweis mit Vorträgen über Composites

Mehrtägiger Unterricht durch tschechische Lehrkraft in Ried mit Vorträgen über Diagnoseinstrumente für Motoren

Sozialer / sportlicher Event: gemeinsames Schifahren einer Klasse aus Ried und Budweis (geplant Februar 2019 / Schigebiet Hochficht im Dreiländereck Böhmerwald.

Schüleraustausch: Besuch einer Klasse aus Ried in Budweis und einer Klasse aus Budweis in Ried (geplanter Schulbesuch, Werkstättenpraxis und gemeinsame Firmenexkursion) Wettbewerbe: Erfahrungsaustausch und Teilnahme am 'F1 for schools' Wettbewerb; Teilnahme am Budweis Marathon durch eine gemeinsame Staffel

Treffen des Organisationsteams in Budweis und Ried: Detailplanung der weiteren Aktivitäten, Verfassen gemeinsamer Berichte, Besprechungen über die zukünftige und nachhaltige Partnerschaft (laufend, nach Bedarf)

Öffentlichkeitsarbeit (Webseite, Plakaten, Folder, T-Shirts, Rollups, Berichte in lokale Medien, Videos)

Gefördert werden sollen u.a.:

Reise- und Unterbringungskosten, externe Expertisen und Dienstleistungen wie:

Buskosten, Grafikkosten Plakate, Folder, Druckkosten Folder/Flyer, Rollups, Plakate, Miete, Dolmetschkosten, Übersetzung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Verpflegung.

Projektträger: 
Förderverein der HTL Ried
Projektpartner: 
HTS und Mittelschule für Autos, Budweis; HTBLA Ried im Innkreis
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

da und dort

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2019 bis 30.09.2020

Das Mühlviertel hat eine lebendige Zivilgesellschaft: Kulturinitiativen, Sozialvereine, Umweltgruppen, KünstlerInnen, Engagierte aus allen Bereichen, Altersgruppen und Kulturen. Viele waren schon mit ihren Anliegen Gast im Freien Radio Freistadt oder gestalten regelmäßig eigene Radio- oder TV-Sendungen. Das Freie Radio Freistadt ist offene Plattform, Vermittler und Übersetzer zwischen diesen Initiativen – und vor allem Schnittstelle zur Öffentlichkeit. Im Unterschied zu touristischen Angeboten ist das zivilgesellschaftliche Leben in Südböhmen bei den Menschen in OÖ aber vielfach unbekannt – und vice versa! Wo zum Beispiel auf „der anderen Seite“ finden wir einen Kulturverein wie die „Local-Bühne Freistadt“, eine Frauenberatungsstelle wie "BABSI" Freistadt, eine Selbsthilfegruppe wie die "Anonymen Alkoholiker", ein Musikfestival wie das "Klangfestival" in Gallneukirchen, eine Initiative wie „Mühlviertel Kreativ“. „da und dort“ macht sich auf die Suche nach solchen „Spiegelprojekten“ und schafft Anlässe, sich zu treffen und auszutauschen. Denn "Übers Radio kommen die Leut z'am". Mit "Radio Round Tables" und Vernetzungstreffen, die wir medial dokumentieren und verbreiten. Grenzüberschreitend und zweisprachig. Im Fernsehen, Radio und Internet.

Zielgruppe:

„da und dort“ fokussiert „face to face“ auf zivilgesellschaftliche Gruppen und AkteurInnen in Südböhmen und dem Mühlviertel, die ähnliche – und gemeinsame - Ziele verfolgen. Durch die Audio-, Video- und Bilddokumentation, die Radio- und TV-Ausstrahlung in Südböhmen und OÖ werden die Aktivitäten von „da und dort“ einer breiten Öffentlichkeit vermittelt.

Ziele:

Ein inhaltlicher Schwerpunkt im Freien Radio Freistadt besteht darin, grenzüberschreitende Themen, Anliegen und Diskurse verstärkt hör- und sichtbar zu machen. Das Ziel: Abseits von Tourismus und Shopping auch das Leben und den Alltag der Menschen wechselseitig nahebringen. Dazu gehört die Frage, wofür sich Menschen engagieren, welche Vereine und Initiativen es gibt, was diese tun und wie sie arbeiten.

Geplante Maßnahmen (optional zusammengefasst): 

Recherche von „Spiegel-Initiativen“ in Südböhmen - analog zu Vereinen und Organisationen aus dem Sendegebiet vom Freien Radio Freistadt. Organisation und Umsetzung von insgesamt 6 Treffen (Radio Round Tables - Vernetzungstreffen im Stil einer moderierten Radiosendung), davon 3 in AT und 3 in CZ im Zeitraum Februar-August 2019. z.B. Gemeinsame Exkursion mit "Radio Round Table" einer „Energiegruppe“ aus dem Mühlviertel und einer vergleichbaren Initiative aus Südböhmen zu einem regionalen Energieprojekt (Solarkraftwerk). DolmetscherInnen stehen zur Verfügung. Jedes Treffen wird medial begleitet, dokumentiert und veröffentlicht.

Der Partnerverein "Televize bez hranice" (Fernsehen ohne Grenzen) unterstützt den Antragsteller bei der Recherche nach tschechischen Initiativen und hilft bei der Vernetzung, der inhaltlichen Vorbereitung der "Radio Round Tables" und bei der Öffentlichkeitsarbeit in Tschechien.

Gefördert werden sollen u.a.:

Reise- und Unterbringungskosten, externe Expertisen und Dienstleistungen wie TV-Berichte, Videodokumentation, Grafik-, Druckkosten, Miete, Dolmetsch- und Übersetzungskosten, Recherche, Organisation sowie Verpflegung.

Projektträger: 
Freier Rundfunk Freistadt Gemeinnützige GmbH
Projektpartner: 
Verein Television ohne Grenze, Hradce
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RMOÖ Projektbegleitung

Steinerne Zeugen - Erfassung und Dokumentation

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2019 bis 30.09.2019

Das Projekt ist als Vorstudie zum geplanten österreichisch-tschechischen Versöhnungs- und Zukunftsfonds gedacht, um für die inhaltliche Arbeit des Fonds die Basisdaten zu erhalten. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) hat in Gesprächen mit tschechischen Politikern diesen Fonds thematisiert, der ebenfalls auch auf österreichischer Regierungsebene behandelt wird. Für die inhaltliche Ausgestaltung des mit € 30 Mio. dotierten Fonds (vorgeschlagene Summe), vertreten durch einen Verwaltungsrat bestehend aus österreichischen und tschechischen Nationalratsabgeordneten mit Sitz im Grenzraum in Leopoldschlag (OÖ), wird es unumgänglich sein, einen Überblick über die sogenannten "Steinernen Zeugen" der deutschen altösterreichischen Geschichte in Südböhmen und Südmähren zu haben, um Umfang und Dotierung des Fonds plausibel erklären zu können. So sollen die noch auffindbaren "Steinernen Zeugen" wie Kleindenkmäler, verschwundene Dörfer, Kapellen und Friedhöfe erfasst, dokumentiert und katalogisiert werden. Für den Raum Südböhmen und Südmähren soll jeweils ein gesondertes Projekt durchgeführt werden, damit aussagekräftige Daten erfasst werden können. Aus diesen Erkenntnissen soll eine zweisprachige Wanderausstellung entstehen, die bis zum Projektende (09/2019) in Freistadt und Krumau gezeigt wird, später dann auch in anderen Orten.

Zielgruppe und Ziele:

Ziel der Erfassung und Dokumentation ist die heutige in diesen Gebieten lebende Bevölkerung, genauso wie die ehemaligen Bewohner des Böhmerwaldes und Südmährens. Es soll somit für beide Seiten die 1945 zum größten Teil untergegangene Kultur der deutschen Altösterreicher anhand der Reste der "Steinernen Zeugen" mit diesem Projekt vorerst einmal erfasst und dokumentiert werden, um als umfassende Aufgabe im Versöhnungsfonds Eingang zu finden.

Die SLÖ bemüht sich um einen bilateralen Ausgleich, um geschichtliche Wahrheit, um Versöhnung und eine Zukunftsvision, die vom Miteinander in diesem Grenzraum geprägt ist. Aus diesen Erkenntnissen soll eine zweisprachige Wanderausstellung auf Roll-Ups entstehen, die bis Projektende (09/2019) in Freistadt und Krumau gezeigt wird, später auch in Linz, Rohrbach, Budweis und Glöckelberg.

Geplante Maßnahmen:

  • Eruierung und Festlegung der Örtlichkeiten von den gesuchten "Steinernen Zeugen"
  • Dolmetschtätigkeiten
  • Textierung der tschechischsprachigen Roll-Ups für Wanderausstellung
  • Organisation und Vorbereitung der Ausstellungsräumlichkeiten in Krumau, Budweis und Glöckelberg
  • Betreuung der Wanderausstellung während der Ausstellungszeit

Der Antragsteller hat mit je einem Team die Kleindenkmäler, Friedhöfe und Gräber, noch vorhandene Reste deutscher Inschriften, Gebäudereste und in ihrer Gesamtheit untergegangene Dörfer und Weiler zu erfassen, zu dokumentieren und zu katalogisieren.

Diese Daten werden dann in einer Datenbank zusammengefasst und lesbar dargestellt werden. Die Datenbank wird einerseits auf der Verbandshomepage veröffentlicht und andererseits den interessierten Gemeinden im Grenzraum zur Verfügung gestellt.

Aus diesen Erkenntnissen soll eine zweisprachige Wanderausstellung auf Roll-Ups entstehen, die bis Projektende (09/2019) in Freistadt und Krumau gezeigt wird, später dann auch in anderen Städten und Orten (Linz, Rohrbach, Budweis, Glöckelberg).

Gefördert werden sollen u.a.:

Reisekosten, externe Expertisen und Dienstleistungen wie Grafik-, Druckkosten, Miete, Dolmetsch- und Übersetzungskosten.

Projektträger: 
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Oberösterreich / Bezirksgruppe Freistadt
Projektpartner: 
Spolek přátel Šumavy - Böhmerwaldverein, z.s., Krumau; Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ)
Rolle der RMOÖ: 
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