RMOÖ Projektpartner

Modernes digitales Landleben in der Region Steyr-Kirchdorf

Dauer / Zeitraum: 
24.06.2019 bis 31.12.2020

Ausgangssituation

Der Megatrend „Digitalisierung" wird uns und unsere Lebensräume in den kommenden Jahren entscheidend verändern. Dieser Trend ist keine rein „technische" Frage, sondern verändert auch unser Leben, Wohnen und Arbeiten - also unsere Lebensqualität. Deshalb ist es wichtig, die digitalen Anwendungsmöglichkeiten als Chance für Gemeinden und Regionen zu begreifen.

Es ergeben sich daraus vollkommen neue Perspektiven für den gesamten ländlichen Raum und damit auch bei uns in Steyr-Kirchdorf. Es braucht Regionen und Gemeinden, die dieses Thema gemeinsam mit ihren BürgerInnen aktiv in Angriff nehmen und voranbringen.

Zielsetzung

Die Oö. Zukunftsakademie hat gemeinsam mit der FH Oberösterreich, Campus Steyr, Fachbereich Digital Business Management, eine umfassende Recherche zur Digitalisierung durchgeführt und die Ergebnisse praxisnah und zielgruppengerecht zusammengefasst Diese neue Broschüre „Chance Digitalisierung" bietet für uns als Regionalforum Steyr-Kirchdorf eine gute Gelegenheit, das Thema in der Region aufzugreifen und zu bearbeiten. Wenn wir ein modernes Landleben unterstützen und ermöglichen wollen, dann müssen wir uns neuen Themen stellen und sie gemeinsam bearbeiten.

Im Projekt „Modernes digitales Landleben in der Region Steyr-Kirchdorf“ möchten wir uns intensiv mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen und gemeinsam mit den Menschen unserer Region digitale Anwendungsmöglichkeiten reflektieren. In einem ergebnisoffenen Beteiligungsprozess möchten wir digitale Anwendungen testen und übernehmen bzw. Konzepte für neue Anwendungen entwickeln. Besonders wichtig ist es uns, auf ein gutes Zusammenspiel zwischen realer und digitaler Welt zu achten. Wir achten in der Beteiligung auf die realen Begegnungen von interessierten Menschen und diskutieren über die digitalen Chancen und Potenziale. Wir vernetzen uns gezielt mit den digitalen Projekten "Digitale Dörfer Bayern", "TOSIT" und "Smart Villages", um einen Erfahrungs- & Wissensaustausch zu generieren.

Wesentliche Schritte

„Modernes digitales Landleben in der Region Steyr-Kirchdorf“ ist das dritte Teilprojekt eines umfangreichen Gesamtprojekts. In einem ersten Schritt werden wir in der Region eine Potenziallandkarte erstellen, um eine Übersicht zu haben, welche digitalen Anwendungen es bereits im Raum Steyr-Kirchdorf gibt (Projekte, Aktivitäten, AkteurInnen).

Danach werden wir zu zwei Themen aus der Broschüre "Chance Digitalisierung" jeweils zwei Potenzialwerkstätten durchführen, bei denen wir interessante digitale Anwendungen vorstellen und diese gemeinsam mit regionalen AkteurInnen auf die Umsetzbarkeit in unserer Region reflektieren. Zu einem Handlungsfeld aus der Broschüre "Chance Digitalisierung" wird es eine Exkursion und eine Potenzialwerkstätte geben. Die aus Teilprojekt 1 und 2 gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich in das vorliegende Projekt münden - den Test digitaler Anwendungen und der Entwicklung von DigiTools.

Die DigiTools sollen ein gedanklicher „Werkzeugkasten für digitale Anwendungen" sein. Es ist eine Sammlung von gut getesteten digitalen Anwendungen mit Erfahrungsberichten. Wichtig erscheint, dass die Erfahrungsberichte in einer einheitlichen Struktur veröffentlicht werden - mit Kontakten, Vorlagen, möglichen Anwendungsfeldern und Hinweisen zu aufgetretenen Problemen.

Wir werden uns mit rund 20 digitalen Anwendungen aus 2 Themenfeldern beschäftigen, manche werden einfach zu testen sein (vor allem Gratisversionen) und für andere muss ein Projekt mit regionalen AkteurInnen entwickelt werden. In diesem Teilprojekt sollten zumindest 3 Gemeinden gewonnen werden, die bereit sind, digitale Anwendungen zu testen. Im Rahmen dieses Projektes ist das Ausprobieren bestehender Anwendungen möglich, auch kleine Überarbeitungen sind machbar. Sollte die Umsetzung einer Idee aber zu kostenintensiv sein, so wird lediglich das Konzept dazu erarbeitet. Die Entwicklung praxiserprobter und marktreifer Produkte würde dieses Projekt sprengen (in diesem Fall müssten andere Finanzierungs­ und Fördermöglichkeiten überlegt werden).

Angestrebtes Endergebnis

Von den 20 digitalen Anwendungen und 4-6 konkreten Projekten in Gemeinden sollen am Ende des Projektes die DigiTools mit einem Set an erprobten digitalen Anwendungen befüllt sein. Die Gemeinden werden bei ihrem Testen von professionellen ProzessbegleiterInnen unterstützt, weiters werden punktuell Experten und Expertinnen aus dem Bereich der Digitalisierung zu Rate gezogen.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Projektleiterin Christina Hofmann, MSc

Förderprogramm(e): 

Agenda 21 Schwerpunkt- und Impulsprojekt

Projektträger: 
Regionalforum Steyr-Kirchdorf
Projektpartner: 
Regionalmanagement OÖ GmbH, OÖ Zukunftsakademie
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner
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Projekt AB 213 – Governance OÖ-Bayern II

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2019 bis 31.12.2021

Projekt AB 213 – Unterstützung der regionalen und lokalen Governance zur Förderung grenzüberschreitender Initiativen im Raum OÖ-Bayern 2019-2021

Die Projektteilnehmer Regionalmanagement OÖ, EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und der Landkreis Altötting arbeiten gemeinsam an der Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Raum Oberösterreich-Bayern und am Aufbau von grenzüberschreitenden Netzwerken und Kooperationen.

Die Zusammenarbeit im oö-bayerischen Grenzraum, im Besonderen in den direkten Grenzgebieten der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, der Inn-Salzach-EUREGIO und dem Landkreis Altötting, erfolgt entlang der Themenschwerpunkte Innovation, Qualifizierung und Fachkräftesicherung, Nachhaltigkeit/Naturschutz/Umwelt/Ressourcen, Nahmobilität, Tourismus, Raumplanung/Standort-entwicklung/Standortmarketing abgeleitet von den Landesentwicklungsprogrammen OÖ und Bayern, Verwaltungsfragen, soziale Herausforderungen sowie Bildung.

3 Arbeitspakete: Grenzüberschreitende Programmraumentwicklung, Unterstützung der Programmumsetzung und Kleinprojekte-Service. Im Rahmen des Arbeitspaketes „Grenzüberschreitende Programmraumentwicklung“ werden die wichtigsten grenzüberschreitenden Herausforderungen und Themenschwerpunkte ausgearbeitet und in ein Dokument für die oö-bayerische Grenzraumentwicklung zusammengefasst.

 

Lead-Partner: Regionalmanagement OÖ GmbH

Projektpartner: EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, Landkreis Altötting

Projektlaufzeit: 1.1.2019 – 31.12.2021

Gesamtprojektkosten: 545.640,00 Euro

Eingeplante EFRE-Mittel: 409.230,00 Euro

 

 

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner
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Modellprojekt "Steyr-Kirchdorf als attraktiver Lebensraum für junge Erwachsene"

Dauer / Zeitraum: 
22.11.2016 bis 31.10.2018

Die Region Steyr-Kirchdorf hat erkannt, dass gut ausgebildete junge Erwachsene das Zukunftspotenzial der Region bilden. Nach Ausbildungszeit und ersten Berufserfahrungen schlagen sie erstmals Wurzeln und entscheiden sich (wieder) für einen Lebensmittelpunkt. Diese dynamischen Singles, Paare und Jungfamilien tragen dazu bei, dass Infrastrukturen in Gemeinden ausgelastet sind und liefern mit ihrem Wissen und ihrer Tatkraft wertvolle Impulse für die Gemeindeentwicklung.

 

Auf Grundlage des neuen Handbuchs „Modernes Leben und Wohnen - Zukunftsorientierte Wohnmodelle für junge Erwachsene im ländlichen Raum“ startete das Regionalforum Steyr-Kirchdorf ein innovatives Agenda 21-Modellprojekt. Neue, zum Teil auch städtisch geprägte Wohnansätze wie der „Wohnjoker“, das „Wohn-Loft im Supermarkt“ oder das Coworking & Cohousing Projekt „SMARTUP“ lassen sich in einer ländlichen Region wie Steyr-Kirchdorf sehr gut umsetzen. Vor allem für die Belebung der Ortszentren mit jungen Erwachsenen sind innovative Ansätze geeignet. Hier bieten leerstehende oder untergenutzte Häuser eine gute Möglichkeit, neue Wohnmodelle umzusetzen.

Entwickelt wurde das weiterführende Projekt von Mag. Sonja Hackl, Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit und Umwelt (RMOÖ). Unterstützt werden nun jene Gemeinden, die ein innovatives Wohnmodell aufgreifen möchten und die Modelle mit ihnen so weiterentwickelt, dass sie gut zur Gemeinde bzw. Region passen. Mag. Johannes Brandl von der SPES Akademie wird dieses Agenda 21-Projekt moderierend und inhaltlich begleiten: „Jede Gruppe wird sich anfangs mit dem ausgewählten Wohnmodell befassen, dazu werden wir eventuell Expertinnen und Experten einladen oder eine Exkursion durchführen. Danach werden die Gemeinden dabei unterstützt, wie sie das Modell auf die jeweiligen Rahmenbedingungen ihrer Gemeinde hin umsetzen können. Diese drei bis fünf Treffen je Fokusgruppe werden wir anhand der Methode des "design thinking" gestalten.“

 

Das Handbuch, das umfassende Grundlage für dieses Wohnprojekt ist, steht auch als Download auf der Website der OÖ Zukunftsakademie zur Verfügung.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektträger: 
Regionalforum Steyr-Kirchdorf
Projektpartner: 
Regionalmanagement OÖ GmbH / OÖ Zukunftsakademie / SPES GmbH
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner

Neues Agenda 21 Instrument: "Gemeinde-Check Modernes Landleben"

Dauer / Zeitraum: 
07.03.2017

Wie attraktiv sind die Gemeinden der Leader Region Nationalpark Kalkalpen für junge Erwachsene? Welche Erwartungen haben junge Erwachsene an das Landleben? Kann ein „modernes Landleben“ einen Beitrag zum "Dableiben" oder „Zurückkommen“ junger Erwachsenen leisten?

Für Gemeinden lohnt es sich, sich mit den Bedürfnissen der Generation der 20 – 35-jährigen zu beschäftigen. Neben dem fehlenden Wissen dieser jungen, oft sehr gut ausgebildeten Menschen fehlen den Regionen dann in der Folge auch deren Kinder, die zur Belebung der Gemeinde und zum Erhalt der Infrastrukturen beitragen. Deswegen müssen junge Erwachsene gute Lebensgrundlagen in ihren Heimatgemeinden vorfinden, um gerne hier zu leben oder gerne zurück zu kommen. Diesem Thema hat sich die Leader Region Nationalpark OÖ Kalkalpen im Rahmen eines gemeindeübergreifenden Agenda 21 Themennetzwerks angenommen. Die Eigenmittel für dieses Projekt hat das Regionalforum Steyr-Kirchdorf zur Verfügung gestellt. Die inhaltliche Erarbeitung wurde durch das Regionalmanagement OÖ im Fachbereich Nachhaltigkeit & Umwelt fachlich begleitet.

 

Wie ist der Gemeindecheck entstanden?

Regionalmanagerin Sonja Hackl und Prozessbegleiter Johannes Brandl von der SPES Akademie haben deshalb eine Fokusgruppe aus interessierten jungen Erwachsenen der Leader-Region aufgebaut. In drei Workshops gelang es, sich über die Grundhaltungen und Zukunftsperspektiven der jungen Erwachsenen auszutauschen und jene Lebensbereiche heraus zu arbeiten, bei denen Gemeinden konkret aktiv werden und unterstützen können.

 

Wie ist der Gemeindecheck aufgebaut?

Den Gemeinden steht nun ein interessantes Online-Tool zur Verfügung, das ihnen hilft, zu erkennen, wie attraktiv sie für junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 35 Jahren sind. Mit einem einfachen 4-Punktesystem können acht Handlungsfelder bewertet werden. Zu jedem Themenfeld gibt es eine kurze Erklärung, warum dieses Thema wichtig erscheint. Durch den Check können die Gemeinden schließlich erkennen, an welchen Aspekten des „Modernen Landlebens“ sie noch kräftiger arbeiten könnten und welches Maßnahmenbündel in den einzelnen Handlungsfeldern umzusetzen wäre.

 

Wie kann ich als Gemeinde den Check anwenden?

Für einen Unkostenbeitrag in der Höhe von € 150,00 kann sich jede oberösterreichische Gemeinde die Online Umfrage einrichten lassen. Sollten Sie Interesse an der Durchführung haben, so wenden Sie sich bitte an die/den jeweilige/n Regionalmanager/in für Nachhaltigkeit & Umwelt der Regionalmanagement OÖ GmbH in Ihrer Region.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektträger: 
Leader Region Nationalpark OÖ Kalkalpen / Regionalforum Steyr-Kirchdorf
Projektpartner: 
Regionalmanagement OÖ GmbH
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner

Downloads: 

Panoptikum Gemeindecheck als Online-Tool

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Connecting Regions AT-CZ - ATCZ1

Dauer / Zeitraum: 
01.03.2016 bis 31.12.2019

Die Ziele des Projekts sind über das Programm Interreg und den Vorteilen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zu informieren, potentiellen Projektträgern bei der Antragstellung und Projektabwicklung in Bezug auf die Programmregeln zu unterstützen und der Öffentlichkeit bei grenzüberschreitenden Anliegen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Ein weiteres Ziel ist die derzeit noch sehr auf Kreis- und Länderebne organisierte Regionalentwicklung im Programmgebiet zu vernetzen. Eine gemeinsame Herausforderung ist hier die Abstimmung regionalpolitischer Handlungsfelder (zB Verkehrsinfrastruktur, Naturschutz, Kultur, Raumentwicklung).

2 Hauptmaßnahmen der Regionalmanagement OÖ GmbH: Grenzüberschreitende Programmraumentwicklung, Unterstützung der Programmumsetzung.

Lead-Partner:
Kreis Vysočina

Projektpartner: 
Land OÖ, Regionalmanagement OÖ GmbH, NÖ.Regional.GmbH, Kreis Südböhmen, Kreis Südmähren, Wien (strategischer Partner)

Gesamtprojektkosten:
1.711.695 Euro

Eingeplante EFRE-Mittel:
max. 1.454.940 Euro

Förderprogramm(e): 

Interreg V-A Österreich-Tschechische Republik (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Weitere Infos unter www.at-cz.eu.

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner

Projekt AB 30 – Governance OÖ-Bayern

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2015 bis 31.12.2017

Projekt AB 30 – Unterstützung der regionalen und lokalen Governance zur Förderung grenzüberschreitender Initiativen im Raum OÖ-Bayern 2015-2017

Die Projektteilnehmer Regionalmanagement OÖ, EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und der Landkreis Altötting arbeiten gemeinsam an der Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Raum Oberösterreich-Bayern, denn trotz der guten Kooperation seit 20 Jahren bestehen nach wie vor Barrieren in allen Lebensbereichen, der Aktionsradius der Menschen ist an der Grenze immer noch eingeschränkt.

Die vier Geschäftsstellen der Projektteilnehmer in Braunau, Freistadt, Freyung und Altötting sind kompetente Anlaufstellen für grenzüberschreitende Anliegen und vielfältige Themen. Durch das Projekt werden aus diesen allgemeinen Themen Schwerpunkte herausgearbeitet und gezielt grenzüberschreitende Kooperationen und Projekt entwickelt, die den spezifischen Zielen des Programms INTERREG Österreich-Bayern entsprechen und Beiträge zu den beschriebenen Outputs leisten.

3 Hauptmaßnahmen: Grenzüberschreitende Programmraumentwicklung, Unterstützung der Programmumsetzung und Kleinprojekteservice.

Lead-Partner: Regionalmanagement OÖ GmbH

Projektpartner: EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, Landkreis Altötting

Gesamtprojektkosten: 1.073.065,24 Euro

Eingeplante EFRE-Mittel: 804.798,93 Euro

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner
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Modernes Landleben

Dauer / Zeitraum: 
01.12.2014 bis 31.12.2016

„Modernes Landleben“ ist ein Kernthema der Leader Region Nationalpark Oö. Kalkalpen für die nächsten Jahre. Man möchte Antworten und Eindrücke auf die Fragen gewinnen: „Welche Zukunftsbilder gibt es für das gute Leben am Land? Was bedeutet „Modernes Landleben“ für die jungen Erwachsenen? Kann das „moderne Landleben einen Beitrag zum „Dableiben“ junger Erwachsener leisten? Welche Qualitäten im Sinne des modernen Landlebens bietet die Region bereits jetzt? Welche Innovationen und Lebensstiltrends gilt es am Land aufzugreifen und bewusst zu fördern (auch über die Gemeinden)! Eine Basis dafür bildet die Studie „Weggehen.Zurückkommen.Verbunden bleiben“, die das Wanderungs- und Bleibeverhalten von jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 29 Jahren in den 5 Gemeinden Hinterstoder, Klaus/Pyhrnbahn, Steinbach/Steyr, Maria Neustift und Weyer näher analysiert hat. Ziel sind Handlungsempfehlungen für Gemeinden zu erstellen, wie sie das moderne Landleben in ihrer Gemeinde bestmöglich unterstützen und umsetzen können.

Es sind folgende Vernetzungsaktivitäten vorgesehen:

  • Es wird auf die Zielgruppe der 20 – 35-jährigen zugegangen, um Antworten auf die Frage zu bekommen: Welche Zukunftsbilder gibt es für das gute Keben am Land? Welche Themen beschäftigen diese Zielgruppe? – Dazu sind 5 Workshops in 5 ausgewählten Gemeinden geplant.
  • Regionale Veranstaltung (Brunch) mit der Zielgruppe, Stakeholdern und ausgewählten ExpertInnen.
  • Arbeit in Fokusgruppen, um neue Modelle und Handlungsansätze zu entwickeln.
  • Umsetzungskonzept inkl. Handlungssätze für Gemeinden erstellen.
  • Präsentation des Konzepts und der Handlungsansätze in der Nationalpark Kalkalpen Region.

Weiters läuft zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit der Bezirksrundschau Steyr-Kirchdorf von Juli – September 2015 ein Fotowettbewerb, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger der Region Steyr-Kirchdorf mitmachen und zeigen können, was für sie das Leben auf dem Land so wertvoll macht.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektträger: 
Leader Region Nationalpark OÖ Kalkalpen
Projektpartner: 
Regionalmanagement OÖ GmbH
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner

GEcKo-Lehrgang II

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2015 bis 30.06.2016

Aufgrund der positiven Rückmeldungen von den AbsolventInnen des 1. Lehrgangs, der von April 2013 – Jänner 2014 stattgefunden hat, ermöglicht das Regionalforum Steyr-Kirchdorf nun einen zweiten Lehrgang, um auch anderen Menschen der Region dieses neue Weiterbildungsangebot zu ermöglichen und das entstandene GEcKO-Netzwerk zu erweitern bzw. zu stärken.

An der Grundintention des Lehrgangs hat sich nichts verändert: Freiwilliges Engagement ist unverzichtbar und lebensnotwenig in lebendigen Demokratien!

Der GEcKO-Lehrgang möchte ehrenamtlich engagierte Menschen in ihrem Tun unterstützen. Durch das Entfalten und Erweitern ihrer Gestaltungskompetenzen können Herausforderungen selbstsicher angenommen, die eigenen Fähigkeiten weiterentwickelt und mit Freude an neuen Projekten gearbeitet werden.

Der Lehrgang greift Themen der zukunftsfähigen Gemeinde- und Regionalentwicklung auf und bietet eine zeitgemäße Methodenvielfalt. Die im Lehrgang erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten dienen der Persönlichkeitsentwicklung und unterstützen sowohl die freiwillige als auch die berufliche Tätigkeit. Anders als im ersten Lehrgang wird es diesmal 6 Basismodule geben. Neu angeboten werden Wahlmodule, in denen sich die TeilnehmerInnen in unterschiedlichen Themen der nachhaltigen Gemeindeentwicklung, je nach persönlicher Interessenslage, vertiefen können. Die Durchführung eines begleitenden Praxisprojektes soll in gewohnter Weise erfolgen – die Begleitung dazu erfolgt aber diesmal direkt von der Lehrgangsleitung. Die Regional- und LeadermanagerInnen der Region werden sich bei den neuen Wahlmodulen einbringen.

Förderprogramm(e): 

Agenda 21

Projektträger: 
Regionalforum Steyr-Kirchdorf
Projektpartner: 
Regionalmanagement OÖ GmbH
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner

Aktion 99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2014 bis 31.03.2016

Gemeinsame Schatzsuche im Mühlviertel

Eine Schatzsuche der etwas anderen Art startet die EUREGIO bayerischer wald – böhmerwald/Regionalmanagement Mühlviertel gemeinsam mit den Mühlviertler Medien. Mit der Aktion „99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen“, wird nach dem typisch Mühlviertlerischen gefahndet.

Wie sind denn die Mühlviertler? Was machen Sie anders als andere? Was ist denn für das Mühlviertel typisch? Antworten auf all diese Fragen erhoffen sich die Initiatoren der Aktion „99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen“. Alle Menschen in der Region nördlich der Donau sind eingeladen, an einer ganz besonderen „Schatzsuche“ mitzumachen und das typisch Mühlviertlerische an Hand von Menschen ans Licht zu holen. Alle Personen, die über die Aktionswebseite nominiert wurden, weil sie etwas typisch Mühlviertlerisches kennen oder tun, werden in der 99-Sachen-Liste erfasst und über besonders typische und originelle Beiträge werden die Mühlviertler Medien ausführlich berichten.

Einen Überblick über die nominierten Personen und über das, was sie tun, gibt’s ebenfalls auf der Aktionswebseite: www.99sachen-mühlviertel.at.

 

Projektträger: 
EUREGIO bayerischer wald – böhmerwald / Regionalmanagement Mühlviertel
Projektpartner: 
mühlviertler Medien: Tips, OÖ Nachrichten, Freies Radio Freistadt, Bezirksrundschau, Mühlviertel.TV
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner

Grenzüberschreitende Kleinprojekte mit Bayern und Tschechien

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2008

Der Kleinprojektefonds für Oberösterreich/Südböhmen (KPF OÖ/SB) und für Oberösterreich/Bayern (KPF OÖ/Bay) ist ein Instrument zur Förderung der Begegnung, des Austausches und der Zusammenarbeit der Menschen im Grenzgebiet von Oberösterreich, Südböhmen/Šumava und Bayern („people-to-people“-Maßnahmen). Durch die Verbesserung der Kontakte zwischen BürgerInnen, Organisationen und Institutionen der Programmregion sollen die Grenzen in den Köpfen der Menschen abgebaut und der europäische Gedanke auf regionaler Ebene verankert werden. Kleinprojekte sind grenzüberschreitende Maßnahmen, deren Gesamtkosten 25.000 € nicht überschreiten (min. je 1 Partner aus Oberösterreich und Südböhmen oder Bayern, Förderquote bis zu 80%). Antragsteller können Vereine, Verbände, Gemeinden, Schulen, etc. sein. Der KPF ist thematisch offen, sodass eine Vielzahl von inhaltlich unterschiedlichen Projektideen unterstützt werden kann.

Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie hier: http://www.rmooe.at/foerderprogramme

Die Bandbreite der noch laufenden KPF-Projekte mit Südböhmen reicht von der Jugendchorwoche auf der Burg Altpernstein (Castle.Rock) und Restaurierungsmaßnahmen (Wallfahrtskirche Maria Trost im Brünnl) über zweisprachige Theaterworkshops für Kinder (Grenzen-los! Bez-hranic!) bis hin zur gemeinsamen Ausstellung zum Klimawandel (Klima verbündet) und einen grenzüberschreitenden Lehrlingswettbewerb (Crossborder Skills).

Projektbeispiele für den KPF mit Bayern sind unter anderem ein Marien-Wanderweg der quer durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas im Kobernaußer- und Hausruckwald führt; ein grenzüberschreitendes Fest der Vielfalt mit dem Ziel den Menschen im bayerisch-oberösterreichischen Grenzraum die Möglichkeiten der umweltbewussten Lebensweise und die Vielfalt der (biologischen) Lebensmittel zu präsentieren.

Der Kleinprojektefonds OÖ/Südböhmen und OÖ/Bayern hat sich mittlerweile als ein wichtiges Instrument der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf regionaler Ebene etabliert. Seine Bedeutung liegt in der Ermöglichung von Begegnungen zwischen den Menschen in der gemeinsamen Grenzregion. Es ist daher erfreulich, dass Kleinprojekte auch in der künftigen Programmperiode 2014-2020 möglich sein werden.

 

 

Hallo Nachbar, hallo Partner

Hallo Nachbar, hallo Partner

 

Projektbeschreibung

 

 

Förderprogramm(e): 

Europäische Territoriale Zusammenarbeit Österreich – Tschechische Republik 2007-2013 /
Mittel der Europäischen Union, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung
Interreg Bayern – Österreich 2007-2013 / Mittel der Europäischen Union, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Projektträger: 
Jihočeská Silva Nortica oder Euregio Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn
Projektpartner: 
Regionalmanagement Oberösterreich, Regionale Entwicklungsagentur Šumava oder Inn-Salzach-Euregio
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektpartner

Downloads: 

Hallo Nachbar, hallo Partner

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