IRAS - Innovative Recyclingtechnologie für Aschen und Schlacken

Dauer / Zeitraum: 
01.09.2018 bis 31.08.2021

Im grenzübergreifenden Projekt „Innovative Recyclingtechnologie für Aschen und Schlacken“ liegt der Fokus auf der Gewinnung von Primärrohstoffen durch Nebenprodukte aus der Abfall-und Energiewirtschaft sowie der Metallindustrie wie Aschen und Schlacken.

 

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines neuen biometallurgischen Prozesses, der eine innovative, umweltfreundliche und energiearme Gewinnung von Schwermetallen, wie Kupfer, Zink, Kobalt oder Chrom, aus sekundären Rohstoffen ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die Metalle durch spezielle Bakterien gelöst und durch einen bioelektrochemischen Prozess abgetrennt. Die direkte Kopplung dieser beiden biotechnologischen Prozesse kann als Grundlage unserer innovativen Problemlösung angesehen werden

 

Der grenzüberschreitende Ansatz ergibt sich in der synergetischen Zusammenarbeit der österreichischen Partner K1-MET und Universität für Bodenkultur, als Know-How-Träger im Aufbau von Bioleaching-Versuchen und Bioelektrochemie, mit dem tschechischen Partner Masaryk Universität, welche wiederum jahrelange Expertise mit den speziellen, zum Einsatz kommenden Bakterien aufweist. Der Zugang zu der Zielgruppe der Unternehmen wird über den zweiten tschechischen Partner Energieagentur Vysočina und dem österreichischen Partner K1-MET sichergestellt. Die Ergebnisse sind für die Entsorgungsbranche und dem Hütten- und Stahlwesen interessant und tragen zur Ressourcenschonung bei.

 

EU-Fördermittel:
max.  € 781.554,37

Förderprogramm(e): 

INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik

Projektpartner: 
K1-MET GmbH in Linz (Leadpartner), Universität für Bodenkultur, Energieagentur Vysočina, Masaryk Universität
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung