Mühlviertler Alm: Tu Was-Sozialatlas

Freitag, 15. April 2016

Am 11. März 2016 wurde in Kaltenberg der aktuelle Sozialatlas Mühlviertler Alm vorgestellt. Der Sozialatlas dokumentiert jene 74 Projekte, die in der Mühlviertler Alm im Laufe des Sozialfestivals Tu was, dann tut sich was. in den Jahren 2013 und 2014 entstanden sind. Das Anliegen von „Tu was, dann tut sich was“ ist in allererster Linie die Anregung zur Eigeninitiative der BürgerInnen. Alm-Ehrenobmann Johann Gradl verwies in seiner Rede darauf, dass ein Team der Agenda 21-Arbeitsgruppe schon an einem „Tu was NEU“ tüftelt: „Tu was endet nie, die Idee ist nachhaltig. Es geht aber nicht von selbst, sondern es braucht immer wieder neue Initiativen.“

Anwesend waren sowohl Projektinitiatoren und Förderer des Sozialfestivals als auch zahlreiche Interessierte aus der Region. Durch den Abend führte ifz-Präsident Clemens Sedmak. Für die musikalische Untermalung sorgte “Wolf & Wagner”.

Diese Region hat mit rückläufigen Geburtenraten, Abwanderung und fehlenden Arbeitsplätzen für höher qualifizierte Menschen zu kämpfen. Doch die Projekte der BewohnerInnen sind Beispiele für Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und kreativen Umgang mit lokalem Wissen. Viele Ideen und Visionen reichen bis heute nach und stärken den sozialen Zusammenhalt sowie die Solidarität innerhalb der Gemeinschaft.

Weitere Informationen: maria.hochholzer@rmooe.at

 

Bild Beitrag 1: Fruchtbarer Boden auf der Mühlviertler Alm für Bürger-Eigeninitiativen / Buchcover Tu Was-Sozialatlas auf der Mühlviertler Alm (mandelbaum verlag)