Vorsitzwechsel in der EDM

Donnerstag, 13. Februar 2014

Die Region Südböhmen in Budweis (Ceské Budejovice) übergab offiziell den Vorsitz der Europaregion Donau-Moldau (EDM) an Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler. Damit leitet die Oberpfalz für ein Jahr die Geschicke des trinationalen Kooperationsverbundes. Der Vorsitz wechselt gemäß den internen Festlegungen der Europaregion jährlich zwischen den Regionen bzw. zwischen den drei Mitgliedsländern. Die jeweils vorsitzende Region übernimmt die Führungsrolle in den Verwaltungsgremien, d.h. dem politischen Präsidium und dem Trilateralen Koordinierungsgremium, und trifft zentrale Entscheidungen für die weitere Entwicklung der EDM. Nach Oberösterreich im Jahre 2012 und Südböhmen im Jahre 2013 steht 2014 einer der beiden bayerischen Mitgliedsregionen die Ausübung der Präsidentschaft zu. „Wir haben mit der Europaregion Donau-Moldau etwas Großartiges begonnen, das wir nun kontinuierlich fortentwickeln müssen. 2014 wird für die Oberpfalz ein spannendes Jahr, in dem wir uns noch stärker für das gemeinsame Projekt engagieren und den bisher beschrittenen Weg erfolgreich weitergehen wollen“, so Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Damit dieses Ziel verwirklicht wird, ist bereits eine Reihe von Maßnahmen geplant. So will sich die Europaregion im Herbst 2014 unter Leitung der Oberpfalz in Brüssel präsentieren, um den Bekanntheitsgrad der Initiative auch auf internationaler Ebene zu erhöhen. Ebenso ist eine große Fachkonferenz für rund 200 Experten aus den Mitgliedsregionen vorgesehen, um gemeinsam weitere Projektideen für die EDM zu entwickeln. Aber auch die Bevölkerung soll gezielt eingebunden werden. Am Ende des Vorsitzjahres soll ein deutlich erkennbarer Mehrwert für die gesamte Europaregion Donau-Moldau stehen.

Weitere Informationen: regina.gruenberger@rmooe.at