Strategie Stadtregion Steyr beschlossen

Dienstag, 19. Juni 2018

Die BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen der Stadt Steyr sowie der angrenzenden Gemeinden Sierning, Garsten, St. Ulrich, Wolfern, Dietach und Aschach haben in einem einjährigen Strategieprozess ein Räumliches Leitbild und Maßnahmen, die einen Mehrwert für die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit für die Stadtregion schaffen sollen, erarbeitet.

Im Frühjahr 2017 gründeten die Gemeinden ein stadtregionales Forum - die Stadtregion Steyr. Die Stadtregion Steyr zeichnet sich vor allem als attraktiver Industrie- und Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität aus. Damit die Region auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt und gleichzeitig den hohen Standard der Lebensqualität halten kann, haben die Gemeinden in einem einjährigen Strategieprozess mit einer Gesamtschau über die Gemeindegrenzen hinweg die Weichen für die Zukunft gestellt. In der Analyse sind alle Bereiche, welche die zukünftige Entwicklung beeinflussen - von Demografie bis Ökologie - berücksichtigt.

Am 05. Juni 2018 haben die Bürgermeister die gemeinsame Arbeit beschlossen.

Die gemeinsame Strategie gibt Leitziele vor, wobei es in erster Linie darum geht, die Vielfalt der Landschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Das künftige Wachstum der Siedlungsbereiche soll qualitätsvoll gestaltet, der Wirtschaftsstandort gestärkt und zukunftsfähig gemacht und ein noch attraktiveres Mobilitätsangebot geschaffen werden. „Im Mittelpunkt unserer Strategie steht das gemeinsame Ganze. Unsere Arbeit endet nicht an den Stadt- bzw. Gemeindegrenzen, sondern wir entwickeln die Region gemeinsam auf Augenhöhe.“

Die ersten Projekte, die zur Umsetzung gelangen, sind die attraktive Gestaltung von Bushaltestellen ausgewählter Radinfrastrukturprojekte. „Mit dem Bau von attraktiven Radhauptrouten und der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs wollen wir das Wachstum unserer Wirtschafts- und Siedlungsgebiete effizient gestalten.", ergänzt der Landesrat.

Die Vorhaben aus der Stadtregionalen Strategie werden von der Regionalmanagement OÖ GmbH begleitet und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie durch Mittel des Landes Oberösterreich finanziert.

weitere Informationen: alois.aigner@rmooe.at