Erfreuliche Zwischenbilanz EMI

Mittwoch, 7. August 2013

Die Energiemodellregion Innviertel-Hausruck zieht nach dem ersten Projektjahr Zwischenbilanz. Über 20 Projekte wurden initiiert und unterstützt. Fast 900.000,- € wurden für Erneuerbare Energieträger in der Region alleine im kommunalen Bereich investiert. Knapp 350.000,- € an Fördergeldern wurden dabei erfolgreich vermittelt. Doch das ist nicht alles.

Seit der letzten Datenaufnahme 2011 stieg die Zahl  öffentlicher Photovoltaikanlagen von 7 auf 39 Anlagen an. Der Leistungsumfang beläuft sich auf über 300 kWpeak. Somit konnten insgesamt 70 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. An Förderungen wurden dafür alleine knapp 95.000,- € eingeholt. EMI-Projektmanager Daniel Unterberger: „Die Gemeinden profitierten dabei insbesondere durch die Aktion PV macht Schule von Hrn. LR Rudi Anschober und einer Förderaktion für Energiemodellregionen des Klima- und Energiefonds.“ An Solaranlagen kann man nur 2 Anlagen vorweisen, „doch spielen solarthermische Anlagen im privaten und betrieblichen Bereich eine viel entscheidendere Rolle“, so Unterberger.

In Altheim und Gurten wurde bereits mit der Umstellung auf LED-Lichtpunkte bei den Straßenbeleuchtungen begonnen. Neben 2 Geothermieanlagen umfasst die EMI Region mittlerweile 22 Biomasseheizkraftwerke, an die knapp 350 Objekte angeschlossen sind.

Für Volksschulsanierungen in Reichersberg und Utzenaich konnten die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung gestellt werden. Die Gemeinden wurden mit Förderungen in Höhe von 200.000,- € unterstützt. Um auch erste Strukturen für die ElektroMobilität zu schaffen, gibt es mittlerweile 3 E-Tankstellen für einspurige und zweispurige.

Weitere Informationen: daniel.unterberger@rmooe.at