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Rote Kreuze im Grenzraum OÖ-BY

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Rote Kreuze im Grenzraum OÖ-BY

Demo

Im Grenzraum Oberösterreich und Niederbayern sind schätzungsweise 150 Kleindenkmäler vorhanden, welche „Rotes Kreuz“ genannt werden. Es finden sich aber auch die Bezeichnungen Rote Säule, Roter Herrgott, Rote Marter, Rote Kapelle oder Roter Stein.

Dauer / Zeitraum: 
01.07.2019 bis 30.06.2020

Im Grenzraum Oberösterreich und Niederbayern sind schätzungsweise 150 Kleindenkmäler vorhanden, welche „Rotes Kreuz“ genannt werden. Es finden sich aber auch die Bezeichnungen Rote Säule, Roter Herrgott, Rote Marter, Rote Kapelle oder Roter Stein. In Bayern ist sehr oft die Bezeichnung Rote Marter anzutreffen. Nicht nur die weite Verbreitung dieser Roten Kreuze auch ihre Standorte an Altwegen, Straßenkreuzungen oder Grenzen lassen ein altes System vermuten.

Das Projekt beschäftigt sich mit der Erhebung und Bekanntmachung von Roten Kreuzen sowie Flur- und Kleindenkmäler mit der Zusatzbezeichnung „Rot“ im oberösterreichisch-bayrischen Grenzraum, da die Gefahr besteht, dass die Roten Kreuze und ihre Bedeutung in Vergessenheit geraten.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

  • Erhalt des Wissens durch Erhebung und Dokumentation (bedeutende Objekte werden auch durch eine Videodokumentation festgehalten).
  • Mit einer Broschüre wird das Wissen für Gemeinden, Tourismusorganisationen, die lokale Forschung, sowie Interessenten in der Bevölkerung in beiden Ländern zugänglich gemacht.
  • Die Ergebnisse des Projektes und die Videodokumentation werden auch auf der bestehenden Website www.kulturgeschichte.at präsentiert und entsprechend mit den Partner-Organisationen, Gemeinden, historischen Vereinen, Tourismusorganisationen sowie Wissenschaftlern regional und grenzübergreifend verlinkt.
  • Durch Öffentlichkeitsarbeit in lokalen /regionalen Medien in Oberösterreich und Bayern, Informationen in sozialen Medien, Verteilung der Broschüre an Gemeinden, Tourismusorganisationen, Heimatforscher und Interessierte soll das fast vergessene Kulturerbe in der Bevölkerung und regionalen Organisationen wieder bekannter gemacht werden.
  • Grenzübergreifende Vernetzung zwischen Organisationen, Gemeinden, historischen Vereinen, Tourismusorganisationen sowie Wissenschaftlern und Interessierten zum Thema der Roten Kreuze, Flur- und Kleindenkmäler.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kulturgeschichte.at/. Bei etwaigen Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Elisabeth Schiffkorn unter kultur.plus@liwest.at.

Förderprogramm(e): 

Interreg Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 
Verein Kultur Plus, Interessensgemeinschaft für Regional-, Kultur- und Tourismusentwicklung
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

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