Home > Projekte > Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn

Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn

< zurück zur Übersicht

Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn

Demo

Grenzüberschreitendes Tor zum Europareservat Unterer Inn

INTERREG-Projekt: Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn

Die Lebensräume am Unteren Inn zählen zu bedeutendsten Schutzgebieten in Mitteleuropa. In den 8 nationalen oder europäischen Schutzgebieten geht es darum, ungestörte Stillgewässer, fließgewässerdynamischer Prozesse, auetypischer Vielfalt an Lebensräumen und funktionalen Zusammenhang mit den angrenzenden Gebieten zu erhalten. Das Projekt baut schrittweise ein steuerndes, grenzüberschreitend koordinierendes Management für diese Schutzgebiete auf. Das Projekt soll Standards schaffen, um die Betreuung quantitativ (ganzjährig) sicher zu stellen und auf sämtliche NATURA 2000-Aspekte (Flussdynamik, Auen, Brennen, Altwässer usw.) auszuweiten. Die langfristige grenzüberschreitende Betreuung soll durch die Erarbeitung einer grenzüberschreitenden Kooperationsvereinbarung für das naturschutzfachliche Projektmanagement unter Einbindung der relevanten Akteure sichergestellt werden. Die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Steuerungszentrums für naturschutzfachliche Aktivitäten und als Umweltbildungseinrichtung für die Einbindung der Bevölkerung folgt einer übergeordneten Gesamtperspektive mit dauerhafter Betreuung aller Schutzgebiete zur Bewahrung und Weiterentwicklung der Biodiversität am Unteren Inn. Der Standort liegt im geografischen Schwerpunkt der Schutzgebiete in Ering (Bayern) und Mining (OÖ), hier besteht langfristig aufgrund naturräumlicher Gegebenheiten der einzige freie Zugang zum Fluss.

Projektlaufzeit: 2016 bis 2020

Gesamtprojektkosten: 1.958.892 Euro

Eingeplante EFRE-Mittel: 1.469.169 Euro

 

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Projektträger: 

Landkreis Rottal-Inn und Gemeinde Mining (in Zusammenarbeit mit Abt. Naturschutz Land OÖ)

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Beitrag teilen

Weitere Projekte - das könnte Sie interessieren

Breitbandausbau Hansbergland
01.01.2019 bis 31.12.2019

Die Gemeinden Auberg, Niederwaldkirchen, St. Johann am Wimberg, St. Peter am Wimberg, St. Ulrich im Mühlkreis und St. Veit im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach bilden den kommunalen Kooperationsraum Hansbergland. Die Region hat schon eine längere Kooperationserfahrung u.a. als LEADER-Region oder mit unterschiedlichsten Prozessen wie z.B. Agenda 21. Nun möchte man einen nächsten Schritt gemeinsam gehen, um den regionalen Wohn-, Arbeits- und Lebensraum weiter zu entwickeln, der Abwanderung entgegen zu wirken und die Gemeinschaft zu stärken. Als erstes Projekt haben die Gemeinden das wichtige Thema des regionalen Glasfaser-Breitbandausbaus ausgewählt.

Coffee College Reichersberg
01.07.2020 bis 31.12.2020

Die grenzüberschreitenden Projektpartner streben die Gründung eines beispiellosen „Coffee Colleges“ im Stift Reichersberg an. Im Rahmen des Coffee Colleges soll die gesamte Wertschöpfungskette von Kaffee - von Anbau bis zu Vermarktung und Konsum inkl. der Nutzung von Nebenströmen abgebildet werden.

Bodenoptimierung und Schädlingsbeurteilung
01.07.2020 bis 31.12.2021

Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Projektpartner soll die oö-südbayerische Grenzregion von den Möglichkeiten und vom Einsatz der neuen Technologien und der im Projekt erarbeiteten Software profitieren. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Bodenprobenziehung, Auswertung und Umsetzung der Analyseergebnisse.

Breitbandausbau Steinerne Mühl
01.10.2018 bis 31.12.2019

Die Gemeinden St. Oswald bei Haslach, Lichtenau im Mühlkreis, Haslach an der Mühl, St. Stefan-Afiesl und Helfenberg im Bezirk Rohrbach bilden seit 2018 den Kooperationsraum Steinerne Mühl. Ziel dieses Kooperationsraums ist es, gemeinsam Projekte verschiedenster Art umzusetzen, um die Region als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum weiter zu entwickeln, der Abwanderung entgegen zu wirken und die Gemeinschaft zu stärken. Als erstes Projekt haben die Gemeinden das wichtige Thema des Glasfaser-Breitbandausbaus ausgewählt.