JugendNetzwerkDialog in Rohrbach

Freitag, 13. Dezember 2019

Was sind die Mobilitätsbedürfnisse der jungen Menschen? Wieweit entsprechen die Verkehrsangebote den Bedürfnissen der benachteiligten Jugendlichen? Welche Ideen und regionale innovative Strategien könnten der Mobilitätsarmut entgegenwirken?

Wenn gute öffentliche Verkehrsinfrastruktur fehlt oder der Ausbildungs- und Arbeitsplatz nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann, sind Jugendliche in ihrer Ausbildungs- und Berufswahl sehr eingeschränkt. Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist erschwert und führt zu einer finanziellen, sozialen und kulturellen Benachteiligung junger Menschen.

Um sich offensiv mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, lud die Arbeiterkammer OÖ im Zuge der Veranstaltungsreihe VertreterInnen verschiedener Jugendeinrichtungen und Ausbildungsstätten zur Diskussion mit MobilitätsexpertInnen wie dem Regionalen Mobilitätsmanager im Mühlviertel, Hubert Zamut, ein.

Ziel der Veranstaltung in Rohrbach war es, die wichtigsten Herausforderungen zu definieren und deren Ursachen zu analysieren, um dann mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Eine wesentliche Erkenntnis lag darin, dass nachhaltig wirkende Verbesserungen nur in einem konstruktiven Miteinander aller Beteiligten erreicht werden können: So wurden Vorschläge skizziert, bei denen beispielsweise Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe mit nur sehr geringem Aufwand, jedoch mit einer proaktiven Kommunikation schon einen wertvollen Beitrag leisten können.

Andere Ideen betreffen Maßnahmen, zu deren Realisierung es vor allem solidarisches, zielgruppenübergreifendes Handeln von Menschen in ihrem Lebensraum braucht – der Vorteil: es würden auch andere Bevölkerungsgruppen davon profitieren...

 

Weitere Informationen unter: