Gemeinde Höhnhart setzt auf Agenda 21

Freitag, 11. Januar 2019

Gemeinde Höhnhart setzt auf Agenda 21

Nach 10 Jahren startet die innviertler Gemeinde Höhnhart den bereits zweiten Agenda 21 Prozess und setzt somit auf nachhaltige Lebensraumentwicklung mit ihren engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Die Gemeinde Höhnhart will sich gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern einen weiteren Schritt als lebenswerte Gemeinde in der Region setzen. Zur Unterstützung dieses Zukunftsprozesses und aufgrund der bereits sehr positiven Erfahrungen aus vorangegangenen Prozessen in den Jahren 2003 und 2007, wird die innviertler Gemeinde im Frühjahr 2019 mit einem erneuten Agenda 21 Prozess voll durchstarten.

In den ersten Prozessen war die gemeinschaftliche Entwicklung des Ortszentrums ein wesentliches Thema. Fragestellungen zu nachhaltiger Zukunftsentwicklung - wo sehen wir uns als Gemeinde und auch die Bürger Höhnhart in 10 Jahren? sind auch wieder wesentlicher Bestandteil des aktuellen Prozesses. Unter anderem wird dabei die dauerhafte Absicherung der Nahversorgung mit verstärktem Fokus auf regionale Lebensmittel, ein wesentliches Ziel sein. Zudem war auch im ersten Agendaprozess deutlich, dass eine umfassende und somit auch ganztägige Kinderbetreuung ein wesentlich ist um als Wohngemeinde attraktiv zu sein – daran wurde kontinuierlich gearbeitet und eine Ganztagsbetreuung im Kindergarten realisiert. Unter dem Motto „Familie hat Zukunft“ soll auch im aktuellen Agendaprozess wieder ein wesentliches Fokus darauf gelegt werden, und dabei vor allem auch Synergien zwischen BürgerInnen, Schule und Vereine genutzt und praxistaugliche Konzepte entwickelt werden um jungen Familien ein attraktives Betreuungsangebot vor Ort bieten zu können. Die BürgerInnen werden aktiv mit ihren Ideen für ein lebenswertes Höhnhart eingebunden und so für das dauerhafte Engagement in der Gemeinde zu begeistern.

Der Agenda 21 Prozess wird in den kommenden Wochen mit dem Aufbau des Kernteams starten. Mit Beteiligungsformaten wie beispielsweise dem „Bürgerrat“, bei dem zufällig aus dem Melderegister ausgewählte GemeindebürgerInnen an einem 2,5-tägigen Workshop teilnehmen, will die Gemeinde zudem neue Ideen und Potentiale in der Gemeinde heben. Außerdem kommt der „Check Modernes Landleben“ zum Einsatz. Dieses Befragungsinstrument geht vor allem auf die Bedürfnisse und Anregungen der „Jungen Erwachsenen“ zwischen 20 und 35 Jahren ein.

Weitere Informationen: stefanie.moser@rmooe.at