Bürgerengagement im Breitbandausbau

Freitag, 13. April 2018

Gramastetten. 23 TeilnehmerInnen nutzten am 23. April 2018 in Gramastetten im Mühlviertel beim ersten Agenda 21-ThemenLabor die Gelegenheit, um ihre Fragen zum Breitbandausbau im ländlichen Raum und die damit verbundene Bürgerbeteiligung mit Experten zu diskutieren.

 

Breitband ermöglicht vielfältigste Anwendungen – von Telemedizin, Videokonferenzen, Streaming-Diensten bis hin zu Mobilität, Nahversorgung und vernetzten Unternehmen. Sie ist ein Schlüssel für die zukunftsfähige Entwicklung von ganzen Regionen. Es informierten DI Volker Dobringer (Breitbandbüro OÖ) über die Chancen des Ausbaues der digitalen Infrastruktur und die in OÖ angebotenen Unterstützungsinstrumente sowie DI Martin Wachutka über die neu gegründete FiberService OÖ GmbH, einer 100% Tochterfirma des Landes OÖ. Diese wird nun in Gebieten tätig, in denen kein Ausbau durch andere Betreiber erfolgt. Sie agiert unabhängig von den Einzelinteressen der Provider im Interesse der Allgemeinheit und im Sinne eines flächendeckenden Versorgungsauftrages.

 

Breitband kommt für gewöhnlich nicht von selbst in die Gemeinden. Oft sind dafür nicht nur aufwändige und teure Verlegungsarbeiten verbunden, wichtig ist dabei auch eine umfassende und transparente Information der Bevölkerung und das persönliche Gespräch, um offene Fragen der BürgerInnen zu klären. Anhand von Beispielgemeinden zeigte sich wie freiwillig engagierte Arbeitsgruppen erfolgreich den Breitbandausbau unterstützen können.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Regionalmanagement OÖ GmbH, Geschäftsstelle Mühlviertel, welche Gemeinden unterstützt ehrenamtlich engagierten Projektgruppen aufzubauen und eine kommunal, regionale Bürgerbeteiligung zu optimieren.

Unterlagen zur Veranstaltung