1 Jahr Regionales Mobilitätsmanagement

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Eine Erfolgsgeschichte verzeichnet das Regionale Mobilitätsmanagement, welches Gemeinden in den Regionen Innviertel-Hausruck, Vöcklabruck-Gmunden und Mühlviertel seit einem Jahr dabei begleitet, ihre Alltagsnahmobilität zu verbessern und gemeindeübergreifende Mobilitätsprojekte umzusetzen. Das Regionale Mobilitätsmanagement wurde im September vergangenen Jahres durch Infrastrukturlandesrat Mag. Günther Steinkellner, die Direktion Straßenbau und Verkehr des Landes OÖ. und die Regionalmanagement OÖ. GmbH (RMOÖ) ins Leben gerufen. Der Fokus des aktuell dreiköpfigen Teams liegt in der Beratung und Unterstützung von Gemeinden, um die Alltagsmobilität im Nahverkehr in und zwischen den Gemeinden zu optimieren. In mehr als der Hälfte der oberösterreichischen Bezirke wurden bereits erfolgreich Aktivitäten gestartet. „Die Mobilitätsmanager der Regionalmanagement OÖ GmbH haben im vergangenen Jahr mit ihren Dienstleistungen schon viele Gemeinden erreichen können. Die Angebote wie Workshops, Begehungen, gemeinsame Lösungserarbeitung und so weiter werden gut angenommen und von den Mobilitätsmanagern laufend weiterentwickelt. Wir hoffen auf viele weitere innovative Lösungen für eine nachhaltige individuelle Mobilität“, so Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner. Gemeinden, Unternehmen sowie regionale Akteure – wie zum Beispiel LEADER-Regionen oder Klima-Energie-Modell-Regionen – schätzen die Zusammenarbeit mit dem Regionalen Mobilitätsmanagement. „Ja, wir sind gut gebucht“ bestätigen die drei MobilitätsmanagerInnen Marie-Therese Gaisberger (Innviertel-Hausruck), Matthias Oltay (Vöcklabruck-Gmunden) und Hubert Zamut (Mühlviertel). „Wir zeigen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr auf und helfen dabei, den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu erleichtern. Wir erweitern daher ständig unser Dienstleistungsportfolio“, berichten die MobilitätsmanagerInnen. Sie moderieren kommunale sowie gemeindeübergreifende Prozesse wie den Mobilitätsrat, um beispielsweise die Geh- und Radwegsicherheit und die Zubringerqualität zum öffentlichen Verkehr zu verbessern. Sie sind kommunikative Drehscheibe zwischen Förderstellen und Fachabteilungen des Landes OÖ und fungieren als „Kümmerer“, um Projekte in Zusammenarbeit mit ProjektpartnerInnen und den Gemeinden voran zu treiben. Dass Mobilität keine trockene Materie sein muss, zeigen u.a. die „Rad-Safaris“, bei denen sich die MobilitätsmanagerInnen mit interessierten Zielgruppen auf eine Fahrrad-Befahrung in die Gemeinden begeben.