„Bürgerhaushalt“ Vorderstoder: ÖGUT-Umweltpreis

Mittwoch, 20. Februar 2013

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) zeichnete heuer bereits zum 27. Mal die besten Nachhaltigkeitsprojekte Österreichs mit dem ÖGUT-Umweltpreis aus. Die Gemeinde Vorderstoder wurde für das Agenda 21-Projekt „Bürgerhaushalt Vorderstoder“ in der Kategorie „Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des ÖGUT-Jahresempfangs am 5. Dezember im Raiffeisen Forum Wien statt.

 

In der Kategorie „Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement“ wurde die Gemeinde Vorderstoder für das Agenda 21-Projekt „Bürgerhaushalt“ prämiert. Vorderstoder ist damit österreichweit die erste Gemeinde, die den „Bürgerhaushalt“ in die Praxis umsetzt. Die BürgerInnen erhalten hier die Gelegenheit, sich an der Budgeterstellung, der mittelfristigen Finanzplanung und an der Entwicklung und Planung von kommunalen Aufgaben zu beteiligen. Für Vorderstoder ist der ÖGUT-Umweltpreis eine weitere Anerkennung für die konsequente nachhaltige Gemeindeentwicklung der vergangenen Jahre. Der Start des Agenda 21-Prozesses im Jahr 2007 brachte frischen Wind in das Gemeindeleben. Die BürgerInnen haben sich nicht nur bei der Erstellung des Zukunftsprofils intensiv eingebracht, sondern auch die in Angriff genommenen innovativen Umsetzungsprojekte zeichnen sich durch das freiwillige Engagement der VorderstoderInnen aus.

 

Der Preis wurde von ÖGUT-Präsident Rene Alfons Haiden, ÖGUT-Generalsekretärin Gerlinde Wimmer sowie VertreterInnen der Sponsoren überreicht. Die insgesamt sechs PreisträgerInnen konnten sich über ein Preisgeld von insgesamt EUR 21.000,- freuen.

In der Kategorie „Nachhaltige Kommune“ war auch die Gemeinde Hinterstoder mit dem Projekt „25% sanft-mobiler Urlaub in Hinterstoder“ nominiert. In dem Projekt werden Zugangs-Barrieren sowie Informationsdefizite zum öffentlichen Verkehr abgebaut. Sanfte Mobilität soll durch das Projekt in Hinterstoder auf Schritt und Tritt erlebbar und folglich auch leichter nutzbar sein.

 

Ansprechperson: sonja.hackl@rmooe.at