Zukunft der Kohäsionspolitik

Mittwoch, 28. Februar 2018

Die Regionen an den Binnengrenzen der EU machen 40 % des Territoriums der Union und knapp 30 % der EU-Bevölkerung aus. Allerdings schneiden Grenzregionen im Allgemeinen weniger gut ab als andere Regionen eines Mitgliedstaats. Beispielsweise ist dort der Zugang zu öffentlichen Diensten wie Krankenhäusern und Universitäten im Großen und Ganzen schlechter.

Um diese Schwierigkeiten anzugehen und eine Reihe neuer, konkreter Maßnahmen vorzuschlagen, hat die Kommission am 20. September 2017 dargelegt, wie die EU und ihre Mitgliedstaaten dafür sorgen können, dass die grenzübergreifende Interaktion weniger komplex, langwierig und teuer ist, und wie sie die Zusammenlegung von Dienstleistungen an den Binnengrenzen fördern können.

Folgende Maßnahmen bzw. Aktionen, die in der Mitteilung aufgeführt sind, wurden bereits seitens der Kommission umgesetzt:

  1. Ein EU-weites online Expertennetzwerk "Anlaufstelle Grenze"

https://ec.europa.eu/futurium/en/border-regions

  1. Aufruf zur Einreichung von Pilotprojekten im Bereich der Zusammenarbeit von öffentlichen Behörden bei der Überwindung von Hemmnissen in den verschiedenen Systemen in Grenzregionen.

https://www.b-solutionsproject.com/call-for-proposals

 

 

Ansprechperson: Johannes Miesenböck

Weitere Informationen unter johannes.miesenboeck@rmooe.at