Vernetzung vereinsgeführter Nahversorger

Mittwoch, 14. Juni 2017

Welche positiven Erfahrungen gibt es? Wo können wir uns weiterentwickeln? Diesen Fragen stellten sich vier Obleute und vier Engagierte der Nahversorgungsvereine der Gemeinden Eidenberg, Kaltenberg, St. Thomas am Blasenstein und Dimbach.

Die Gemeinden haben vor Jahren das Problem des fehlenden Nahversorgers gemeinsam mit ihren BürgerInnen selbst in die Hand genommen. Durch starke Initiativen zur Bewusstseinsbildung und mit Beteiligung der Bevölkerung gelang es, einen vereinsgeführten Nahversorger im Ort aufzubauen. Nach mehr als 10 Jahren des erfolgreichen Bestehens hatten nun die Teilnehmer, mit Begleitung durch die RMOÖ, Geschäftsstelle Mühlviertel, bei einem Workshop im TZ Freistadt, am 12. 6. 2017 die Gelegenheit sich über ihre Erfahrungen und Herausforderungen auszutauschen.

Der starke Rückhalt der jüngeren und älteren Bevölkerung, eine gelingende Zusammenarbeit mit den Vereinen im Ort, ein attraktives Angebot durch regionale Produkte, spezielle Öffnungszeiten und engagierte MitarbeiterInnen werden als wesentliche Faktoren für ihr erfolgreiches Bestehen gesehen. Aber gerade die stetige Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung und die Gestaltung des Sortiments stellen auch eine große Herausforderung dar. Weiters ist die finanzielle Situation nicht immer einfach. Eine stärkere politische Unterstützung wäre besonders wünschenswert. Gemeinsam wurden verschiedene Maßnahmen für eine Stärkung der vereinsgeführten Nahversorger entwickelt. Nun gilt es diese in einer gemeinsamen, mühlviertelweiten Arbeitsgruppe für die weitere Zusammenarbeit zu konkretisieren und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen: Christine Rehberger, Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit und Umwelt, christine.rehberger@rmooe.at