Bilanz nach 1 Jahr Powerregion

Freitag, 5. Februar 2016

Ein Jahr Powerregion: Acht Gemeinden ziehen an einem Strang

Vor einem Jahr wurde die Powerregion Enns-Steyr aus der Taufe gehoben. Ein Jahr danach ziehen die Bürgermeister der acht Gemeinden bei einem Powerabend im Stift St. Florian eine erste Bilanz. Die Zusammenarbeit klappt, erste Standorte für gemeinsam zu vermarktende Betriebsansiedlungen wurden definiert.
„Vor allem sind sich alle Beteiligten aus den Städten und Gemeinden der Region einig. Im weltweiten Standort-Wettbewerb geht es nur gemeinsam“, sagt Christian Kolarik, Bürgermeister von Kronstorf und Sprecher der Powerregion. Kraft für das Vorgehen holten sich die Verantwortlichen der acht Kommunen beim Powerabend vom Regionalplanungsexperten Gerald Mathis (Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung). Die Essenz aus dessen beeindruckendem Vortrag über die unterschiedliche Performance von Kommunen und Regionen: Der Erfolg und das nachhaltige Gedeihen von Regionen ist kein Zufall und nicht ausschließlich von externen Faktoren bestimmt. Er ist planbar und gestaltbar.

Dass es dabei nicht ausschließlich um ein attraktives Angebot von Betriebsbauflächen geht, geht aus dem Vortrag der Experten hervor. Wenn Lebensräume vorhanden, die Ökologie intakt ist und auch ländliche Räume ein attraktives Lebensumfeld bieten, besteht die Chance auf Prosperität. Kolarik: „Genau darauf zielt die Powerregion ab: Wir kooperieren bei der Regionalentwicklung, in der Regionalplanung und bei der Betriebs- und Standortentwicklung. Die geordnete und nachhaltige Entwicklung von hochwertigen Natur-, Landwirtschafts-, Wirtschafts-, Wohn- und Freizeitflächen entlang der B 309 ist unser Ziel.“

Weitere Informationen: alois.aigner@rmooe.at

 

Fotoquelle: TIC Steyr