Agenda Tipps für Gemeinde Kematen/Krems

Montag, 4. Mai 2015

Bürgermeister Markus Stadlbauer und 5 Gemeindeverantwortliche aus Kematen/Krems fuhren am 29. April in das Mühlviertel, um die Agenda 21-Gemeinden Tragwein und Ottensheim kennen zu lernen.
Die Gemeinde Kematen/Krems hat bereits im Dezember 2014 den Grundsatzbeschluss im Gemeinderat gefasst, dass nach der Wahl im Herbst 2015 ein Agenda 21-Prozess gestartet werden soll. In den Informationsveranstaltungen mit Regionalmanagerin Sonja Hackl wurde deutlich, dass eine Exkursion zu erfahrenen Agenda 21-Gemeinden von großem Interesse ist. Gemeinsam entschied man sich für die Gemeinden Tragwein und Ottensheim, die Organisation der Exkursion übernahm Sonja Hackl vom Regionalmanagement.
Die Exkursion startete mit dem Besuch der jungen Agenda 21-Gemeinde Tragwein, die bereits 2013 den Prozess mit einem Bürgerrat begonnen hatte. Bürgermeister Josef Naderer erklärte den Ablauf ihres Prozesses und berichtete über die ersten Projekte. Die Gemeindeverantwortlichen aus Kematen/Krems interessierten sich insbesondere für die Erfahrungen mit der Zufallsauswahl im Rahmen des Bürgerrats. Am Nachmittag empfing Bürgermeisterin Ulrike Böker die Gruppe aus Kematen in Ottensheim. Sie präsentierte vor allem die gelungenen Agenda 21-Projekte, die sich während bzw. nach dem Agenda 21-Prozess entwickelt hatten, wie das NANK-Zentrum (Neue Arbeit, Neue Kultur), das OTELO (Offene Technologielabor) oder das Projekt „Potenziale im Ortszentrum“. Der Aufenthalt in Ottensheim wurde mit einem kleinen Ortsrundgang abgeschlossen.
Die Gemeindeverantwortlichen aus Kematen/Krems haben einen guten Einblick bekommen, wie ein Agenda 21-Prozess verläuft und welche Projekte entstehen können. Die Erfolgsfaktoren von erfahrenen Agenda 21-Gemeinden sollen dabei unterstützen, dass manche Stolpersteine in Kematen/Krems bereits bei der Planung „ausgeräumt“ werden können.

 

Weitere Informationen: sonja.hackl@rmooe.at